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Knapp 3000 Herzkissen in zehn Jahren geliefert

Die Ochsenfurter Handarbeitsgruppe St. Thekla fertigt seit zehn Jahren ehrenamtlich Herzkissen, die an der Würzburger Universitäts-Frauenklinik an brustoperierte Frauen verschenkt werden.

Würzburg / Ochsenfurt. Seit dem Jahr 2012 engagiert sich der St. Thekla Handarbeitstreff aus Ochsenfurt mit seiner Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ für brustoperierte Frauen am Uniklinikum Würzburg (UKW). Bis zum Ende des Jubiläumsjahres 2022 fertigten die fleißigen Näherinnen insgesamt 2960 Herzkissen. Die in Abständen angelieferten Chargen der bunten Hilfsmittel werden an der Frauenklinik des UKW hauptsächlich an Brustkrebspatientinnen verschenkt. Diese tragen die Kissen zumeist unter dem Arm. „Diese spezielle Lagerung wird von vielen Frauen als sehr entlastend empfunden – zum Beispiel bei bewegungsabhängigen Schmerzen, unter denen manche Frauen nach einem chirurgischen Eingriff in der Achselhöhle leiden“, erläutert Prof. Dr. Achim Wöckel. Der Direktor der UKW-Frauenklinik fährt fort: „Für viele der Empfängerinnen kommt ein emotionaler Aspekt hinzu: Sie schätzen das mit erkennbar viel Liebe gefertigte Geschenk auch als Ausdruck zwischenmenschlicher Solidarität.“

Die Näherinnen produzieren die nützlichen und formschönen Helfer genau nach Vorschrift. So stellen sie unter anderem sicher, dass die Kissen den empfohlenen Härtegrad haben. „Pro Stück brauchen wir etwa eine halbe Stunde an Arbeitszeit“, schildert Claudia Zeller vom St. Thekla Handarbeitstreff.

Motivation auch nach knapp 3000 Kissen hoch

Auch nach den bislang fast 3000 hergestellten Herzkissen ist nach ihren Worten die Motivation der Mitstreiterinnen des Handarbeitstreffs ungebrochen hoch. „Wir freuen uns immer sehr, wenn uns ein gelegentliches Feedback zeigt, wie gut unsere Geschenke bei den Patientinnen ankommen. Auch die Wertschätzung, die uns von Prof. Wöckel und seinem Team entgegengebracht wird, bestärkt uns darin, die Aktion in Zukunft fortzuführen“, kündigt Zeller an.

Ein höchst sinnvolles ehrenamtliches Engagement

Der Klinikdirektor bedankt sich anlässlich des Jubiläums im Namen der Patientinnen herzlich bei den Ochsenfurter Handarbeiterinnen. Er lobt: „‚Herzen gegen Schmerzen‘ ist ein mustergültiges Beispiel für ein höchst sinnvolles und mit bewundernswert langem Atem durchgeführtes ehrenamtliches Engagement.“

Manche der mit einem Herzkissen Beschenkten möchten sich mit einer Spende erkenntlich zeigen. Diese sollte nach dem Willen der selbstlosen Näherinnen an den Würzburger Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ gehen.

Beim Brustkrebs-Forum mit Stand vertreten

Wer die Handarbeitsgruppe und ihre Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ kennenlernen möchte, hat dazu beim 9. Brustkrebs-Forum der Würzburger Universitäts-Frauenklinik am Montag, den 20. März 2023 Gelegenheit. Sie ist mit einem Stand bei der um 18:00 Uhr beginnenden Informationsveranstaltung im Exerzitienhaus Himmelspforten, in der Mainaustr. 42 in Würzburg vertreten. Das Programm des Brustkrebs-Forums findet sich unter http://www.ukw.de/frauenklinik.

Spendenkonto von Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.

Castell Bank Würzburg

IBAN: DE 74 7903 0001 0000 0092 45

BIC: FUCEDE77XXX

Bildunterschrift:

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Die Ochsenfurter Handarbeitsgruppe St. Thekla näht seit zehn Jahren ehrenamtlich Herzkissen für brustoperierte Frauen.

Bild: Reinhard Ott

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Otto-Wels-Preis 2023: Kreativwettbewerb für junge Menschen

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Hümpfer ruft Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 20 Jahren dazu auf, sich am Kreativwettbewerb für den diesjährigen „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2023“ zu beteiligen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, sich kreativ mit dem Thema „Zusammenhalt für Demokratie und Frieden“, 78 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, zu beschäftigen.

„Wir suchen kreative Ideen, mit denen sich junge Menschen mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Aufbruch in ein friedliches Europa auseinandersetzen“, so Hümpfer. Der Abgeordnete ist überzeugt: „Gerade in der heutigen Zeit tun wir gut daran, an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges zu erinnern. Es ist sehr wichtig, zu versöhnen und eine friedliche und positive Zukunft zu schaffen, ohne die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren.“

Mit dem Otto-Wels-Preis für Demokratie zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen mit kreativen Ideen aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei aus zwei verschiedenen Aufgabenstellungen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen – von einer Rede über Fotografien bis hin zu Videos oder Essays – auswählen. Der Preis soll einen Beitrag dazu leisten, dass sich junge Menschen mit Erinnerungskultur und einem friedlichen Zusammenleben in Europa beschäftigen.

Anmeldung Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 20 Jahren können einzeln oder in Gruppen von bis zu drei Personen an dem Kreativwettbewerb teilnehmen. Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter http://www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Die Gewinner werden zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Es winken attraktive Geldpreise. Der Einsendeschluss ist der 17. Februar 2023.

Foto von Lea Kossner

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Aufzug der Bürgerwehr in Oberschwarzach

OBERSCHWARZACH – zum 412. Mal halten wir an unserer gelebten Tradition, dem Sebastiani – Pestgelübde fest, was wir von unseren Vorfahren vorgelebt bekommen haben. So der Hauptmann der Bürgerwehr. SW-N-TV war zum ersten Male beim Aufzug der Bürgerwehr in Oberschwarzach dabei und wir waren überrascht, schaut euch den Film an.

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Robert Striesow übernimmt stellvertretenden Fraktionsvorsitz der Fraktion „DIE LINKE“ in Schweinfurt

Seit dem 01.01.2023 übernimmt Robert Striesow den stellvertretenden Fraktionsvorsitz der Fraktion DIE LINKE in Schweinfurt.

Bereits letztes Jahr im Juni folgte Striesow dem langjährigen Stadtrat Sinan Öztürk und komplettierte die Fraktion mit Frank Firsching (Fraktionsvorsitzender) und Andrea C. Greber. Am 01.Januar.2023 übernahm Robert Striesow den Posten des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, um den Fraktionsvorsitzenden Frank Firsching politisch vertreten zu können.

Eines der wichtigsten politischen Ziele ist die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Gerechtigkeit. Robert Striesow bekräftigt dabei, dass die Beschäftigten der Stadt und ihrer kommunalen Unternehmen gute Arbeitsbedingungen brauchen. Dem zweifachen Vater und Ergotherapeuten ist es zudem wichtig, dass Schweinfurt ein besseres Kinderbetreuungsangebot mit einem Ausbau der Schulsozialarbeit, eine bürgernahe und unkomplizierte Stadtverwaltung und deutlich mehr „Grün“ erhält. Zudem bedarf es aus sozialer und ökologischer Sicht endlich eines kostenfreien Stadtbusverkehrs.

Striesows langfristiges erklärtes Ziel ist es auch, die linke kommunale politische Arbeit, zusammen mit der Fraktion, wieder vermehrt der Bevölkerung bekannt zu machen.

Zitat Striesow „Wir müssen langfristig denken und auch kommunale Unterschiede innerhalb der Parteienpositionen verdeutlichen.“ Robert Striesow betont, dass es wichtig ist, 2026 wieder in gegenwärtiger Fraktionsstärke in den Schweinfurter Stadtrat einzuziehen.

„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und wünsche mir einen guten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Schweinfurt, und mit den Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats eine konstruktive und faire Zusammenarbeit.“

Bildquelle: Robert Striesow

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„Stadtansichten“ für die Stadt Volkach

Der bekannte Maler Udo Kaller schenkt der Stadt Volkach großes Gemälde – Die „Stadtansichten“ werden prominenten Platz im Stadtmuseum Barockscheune erhalten


Volkach. Große Freude im Volkacher Rathaus: Der bekannte Nürnberger Künstler Udo Kaller hat der Stadt Volkach ein ca. zwei auf zwei Meter großes Gemälde geschenkt. Zu dem Ölbild mit dem Titel „Stadtansichten“ war er durch seine vielen Reiseskizzen, die sich im Laufe von Jahrzehnten bei ihm angesammelt hatten, inspiriert worden. 

Bei einem Atelierbesuch in Nürnberg wurde das 1997 entstandene Werk vom Künstler an die Leiterin des Stadtmuseums Barockscheune, Margit Hofmann, und Volkachs Ersten Bürgermeister Heiko Bäuerlein überreicht. Künstler Udo Kaller betonte, dass „ich mit diesem Geschenk meine Wertschätzung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Barockscheune ausdrücken möchte. 

Über mehrere Jahre hing an dem vorgesehenen Platz im Eingangsbereich des Museums mein Bild ‚Der rote Springer‘, eine Leihgabe der Kunsthalle Schweinfurt, das nun wieder zurückgegeben wurde.“ Nun zieht mit „Stadtansichten“ ein „eigener“ Udo Kaller in die Barockscheune. Sowohl Margit Hofmann als auch Erster Bürgermeister Heiko Bäuerlein freuten sich sehr über „dies überaus großzügige Geschenk, das der Öffentlichkeit mit der Öffnung des Museums nach der Winterpause (an Ostern 2023) zugänglich gemacht wird und die Besucher sicherlich ebenso begeistern wird wie uns. Herzlichen Dank!“ 

Das aufwendige Gemälde zeigt viele fränkische Stadtimpressionen und lädt den Betrachter zum Zuordnen und Rätseln ein. Wer kennt die Ansichten? Wer findet z. B. eine Impression aus Volkach oder Kitzingen? Jahrzehntelang hatte Udo Kaller viele prägnante Ansichten von vielen Städten, unter anderem auch von Volkach gezeichnet. Diese Erinnerungen wollte der Künstler, der auf ein großes Œuvre blicken kann, auf einer großen Arbeit festhalten. „Die Skizzen habe ich abstrahiert und von der Mitte des Bildes nach außen gearbeitet. 

Es ging mir dabei um eine Gesamtkomposition, die in Farben und Formen harmoniert. Ein Bestreben, das für meine Arbeit immer bestimmend ist“, erläuterte der Künstler während des Atelierbesuchs. Udo Kaller ist auch in Volkach kein Unbekannter, hatte er doch erst im vergangenen Herbst (September bis November 2022) eine eigene Sonderausstellung mit dem Titel „Die Raben“ in der Barockscheune, die von den Besuchern sehr gut angenommen wurde.

BU:
Große Freude beim Ersten Bürgermeister Heiko Bäuerlein (rechts) und der Leiterin des Stadtmuseums
Barockscheune Margit Hofmann (Mitte). Während eines Atelierbesuchs in Nürnberg schenkte der bekannte Künstler Udo Kaller (rechts) sein zwei auf zwei Meter großes Ölgemälde „Stadtansichten“ der
Stadt Volkach für die Barockscheune. Foto: Katja Eden/ VG Volkach

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OB Schuchardt: Mit Zuversicht den Herausforderungen in 2023 begegnen

Rund 400 Menschen waren zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt
Würzburg am heutigen Sonntag ins Rathaus gekommen. Erstmals nach drei
Jahren begrüßte Oberbürgermeister Christian Schuchardt zusammen mit
Bürgermeister Martin Heilig die Bürgerinnen und Bürger wieder vor Ort
im Ratssaal.

Im vergangenen Jahr hätten die Themen der „großen Politik“ die
Tagesordnung in den Kommunen bestimmt, wie noch nie zuvor. So habe unter
anderem der Krieg in der Ukraine mit der größten Flüchtlingsbewegung
seit dem Zweiten Weltkrieg die Stadt Würzburg vor große und anhaltende
Herausforderungen gestellt. Innerhalb weniger Wochen wurden mehr
Unterkünfte organisiert als während der sogenannten Flüchtlingskrise
2015/16. „Das war für die Stadtverwaltung, zuvorderst das Sozialreferat
und das Amt für Zivil- und Brandschutz ein Riesenkraftakt“, so
Schuchardt. Dies konnte nur mit einer überwältigenden Hilfsbereitschaft
der Stadtgesellschaft gelingen, für die Schuchardt unendlich dankbar
ist: „Würzburg hat sich damit erneut von seiner besten Seite gezeigt,
als Stadt mit einem großen Herzen für Menschen in Not. Darauf dürfen wir
stolz sein.“

Das Thema der Unterbringung wie auch Integration der
Ukraine-Flüchtlinge werde die Stadt Würzburg mit zwei weiteren
Problemkreisen auch weiterhin beschäftigen. Durch den Krieg ist auch
deutlich geworden, wie gefährlich die Abhängigkeit Deutschlands von
russischen Energielieferungen ist. Hier gilt es, sich auf mögliche
Stromausfälle vorzubereiten.

Diese Energiekrise hat aber auch zu einem massiven Anstieg der
Energiepreise geführt. Doch keine Kommune, so Schuchardt, sei in der
Lage, die Mehrkosten für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und soziale
Einrichtungen aufzufangen. „Hier müssen Bund und Länder für Ausgleich
sorgen – was sie bekanntlich ja auch tun“, betont Schuchardt, der auch
Mitglied des Hauptausschusses des Deutschen Städtetages ist. Eine
wichtige Entlastungsmaßnahme ist das Wohngeld-Plus, das sehr schnell
beschlossen wurde und für dessen kurzfristige Umsetzung die Kommunen
zuständig sind, was diese vor große Herausforderungen stellt. Es muss
Personal gefunden und eingearbeitet, wie auch Räume geschafft werden.

Auch sonst sind im vergangenen „Krisenjahr“ positive Akzente gesetzt
worden und die Stadtentwicklung auf ihrem guten Weg weiter
voranzubringen, so der Oberbürgermeister. Dazu gehört der Ausbau der
Wohnungsnotfallhilfe, die Einrichtung einer Wärmehalle in diesem Winter
oder der Sonderetat zur Unterstützung der freien Kulturszene. „Eine am
Menschen orientierte Kommunalpolitik muss dazu beitragen, Krisenfolgen
abzumildern, und versuchen, die Krisenresilienz der Stadtgesellschaft zu
stärken. Derzeit werde die aufsuchende Sozialarbeit ausgebaut und alle
Stand-orte der Stadtbücherei werden sukzessive zu sogenannten Dritten
Orten mit hoher Aufenthaltsqualität umgebaut.

Zur Bekämpfung der Klimakrise wurden bereits viele Maßnahmen realisiert
oder auf den Weg gebracht. Dazu gehört das integrierte
Klimaschutzkonzept, nachdem Würzburg bis 2040 klimaneutral werden soll.
Ein weiteres zentrales Handlungsfeld ist die Verkehrswende hin zu einer
nachhaltigen Mobilität. Hier wurden ein Job-Ticket und ein Bonusprogramm
eingeführt, eine Taktverdichtung der Straßenbahn sowie die zweite Stufe
des Busnetzes+ beschlossen. Und auch bei der Straßenbahn zum Hubland
sei man auf einem guten Weg.

Mit verschiedenen Projekten wie dem Handlungskonzept Wohnen oder
Lengfeld 22B trägt die Stadt dazu bei, bezahlbaren Wohnraum in Würzburg
zu schaffen. Und auch für das Faulenbergareal hat der Stadtrat einen Mix
aus Gewerbe, Kultur und Wohnen beschlossen. Im Stadtteil Hubland leben
bereits jetzt rund 2000 Menschen und werden nach Abschluss des Projektes
insgesamt etwa 5000 Menschen wohnen.

Auch wenn derzeit offen sei, wie es mit der Multifunktionsarena
weitergehe – sie wäre eine Riesenchance für Würzburg, betont der OB.
Derzeit ginge es vor allem darum, die finanzielle Lücke zu schließen
oder das Projekt fallen zu lassen. „Einfach einschlafen zu lassen, könne
man das Projekt nicht, „dafür ist das Thema als Regionalzentrum auch mir
zu wichtig“, so Schuchardt.

Eine Herausforderung seien aber die städtischen Finanzen, ähnlich wie
derzeit bei jedem privaten Haushalt: „Auch wenn wir als Stadt finanziell
noch lange nicht arm sind, ist unser Handlungsspielraum doch deutlich
kleiner geworden“, so Schuchardt. Zwar seien Würzburgs Finanzen im
vergangenen Jahr robuster als in vielen, vor allem industriegeprägten,
Kommunen gewesen. Doch den Haushalt für das laufende Jahr konnte man nur
mit Mühe ausgleichen. „Finanziell handlungs- und leistungsfähig bleiben
wir als Stadt, wenn wir den Gürtel enger schnallen“, sagte Schuchardt:
„Wir müssen uns bis auf Weiteres darauf konzentrieren, unser hohes
Leistungsniveau aufrechtzuerhalten und die begonnenen Investitionen
erfolgreich zu Ende zu bringen.“

Auch wenn Würzburg und seine Bürgerinnen und Bürger vor großen
Herausforderungen stehen, so „haben wir hier in Würzburg gute Gründe,
zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Wir verfügen über beste
Voraussetzungen, um die anstehenden Transformationsprozesse erfolgreich
zu bewältigen – insbesondere haben wir unsere Mitbürgerinnen und
Mitbürger, die diese Stadt gestalten“, dankte Schuchardt der gesamten
Stadtgesellschaft.

Städtetagspräsident: Gemeinsamkeiten finden statt Schubladen-Denken

Dem Gastredner des Neujahrsempfangs, Markus Lewe, Präsident des
Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Münster scheint
es in Würzburg zu gefallen. In seiner launigen Rede, in der er zu Anfang
beichtete, noch hier gewesen zu sein, doch unbedingt wiederkommen wolle,
nahm er die Würzburgerinnen und Würzburger gleich für sich ein. Thema
seiner Neujahrsrede war das Glück: glückliche Bürgerinnen und Bürger in
einer glücklichen Stadt: Auf der Brücke mit Blick zum „Kastell“ habe er
viele glückliche Menschen gesehen, kokettierte Lewe und ordnete sodann
Randersacker („immer Stau auf der A3“) als Teil Würzburgs ein, was ihm
teils gespielte Empörung, teils Lacher des Publikums einbrachte.

Er lebe schließlich in einer Stadt, die viel eingemeindet habe,
rechtfertigte sich der Städtetagspräsident und wünschte den
Besucherinnen und Besuchern des Neujahrsempfangs „ein glückseliges Neues
Jahr.“ „Die Kernvoraussetzung dafür ist“, so Lewe, „wie wir miteinander
umgehen und wie resilient, auch geistig resilient, unsere Gesellschaften
sind, um gemeinsam Krisenzeiten zu überstehen. Wenn sich jeder, der in
der Stadt wohne, irgendwie dazugehörig fühle, ist dies die Basis für
Resilienz.“ Dazu brauche es Aufmerksamkeit – auch für die Menschen am
Rande der Gesellschaft. Hingegen verurteilte er den „profanen
Glaubenskrieg: Wir klassifizieren in Veganer, Klimaschützer,
Vielflieger. Wir sollten diskutieren und wertschätzen, gemeinsam
entwickeln – ohne moralischen Rigorismus oder moralische Habgier“,
forderte er vehement auf. Alle seien gefordert, eine Kultur von
Vertrauen und Ehrlichkeit aufzubauen.

Würzburg bezeichnete Lewe nicht nur als „europäische Idealstadt“
aufgrund ihres Erbes, ihrer Kleinteiligkeit, ihrer Mobilitätsideen,
ihrer Integration und ihrer Struktur. Er lobte gar ihre „tolle
Radverkehrsinfrastruktur“: „Wenn wir Verkehr bündeln und Einwohnerinnen
und Einwohner ihre Wege mit dem Rad zurücklegen, können die von außen
die anderen Wege nutzen. Das macht eine Stadt glücklich.“ Eine Balance
zwischen Gemeinwohl und Handel sei gefragt: „Geld und Wert sind ein
wichtiger Unterschied. Und manchmal macht eben an einer Stelle ein Park
glücklicher als ein Parkplatz.“

„Die Wahrheit ist aber auch“, postulierte der Städtetagspräsident und
nahm damit den Faden von Würzburgs Oberbürgermeister Christian
Schuchardt auf: „Wir können nach dem 24. Februar 2022, dem Beginn des
russischen Angriffskriegs, nicht mehr so weiterleben wie zuvor.“ Zwar
würden umfangreiche Mittel des Staates in verschiedene Hilfsprojekte
gesteckt, doch diese seien endlich und gingen auf Kosten des Glücks der
Jugend. „Stattdessen“, fordert Lewe, „müssen wir jetzt in Wissen-schaft
und in Forschung investieren, damit wir dauerhaft mit modernen Formen
des Energiesparens und des Energiespeicherns leben können. Unsere
Kernhaltung muss ein Dreieck aus sozialen, ökonomischen und ökologischen
Aspekten sein und alle ansprechen. Klimathemen müssen „Stolz“-themen
werden und unsere Haltung zu Menschen in Handwerksberufen muss sich
signifikant verändern. Wer baut denn die Photovoltaikanlagen? Das zieht
die Frage nach sich, ob unser Schulsystem noch ist.“

Eine weitere Herausforderung von Städten sei die Schaffung bezahlbaren
Wohnens. „Wir müssen auch an die Mitte der Gesellschaft denken, wenn
schon Ärzte mit Kindern Schwierigkeiten haben, ein Haus zu bauen.“ Mit
den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam hin zu einer glücklichen Stadt in
guten Wohnungen und glücklich machenden Wohngebieten, das schaffe
Vertrauen und sorge für glückliche Menschen, schloss er seine Rede im
Ratssaal der Stadt Würzburg.

Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang vom ukrainischen Chor
von Mrija e.V., der für seine Lieder aus der Ukraine viel Applaus bekam.
Nach den Reden fanden sich die Gäste noch in Wappensaal, Ratssaal und
Oberem Foyer zu Gesprächen zusammen.

Bilder

0122 NJE-45: Oberbürgermeister Christian Schuchardt beim
Neujahrsempfang. Foto: Claudia Lother

0122 NJE-48: Etwas Würzburg für zu Hause – Oberbürgermeister Christian
Schuchardt überreicht Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetages,
ein Weinpräsent. Foto: Claudia Lother

NJE_23 – ian-7: Markus Lerwe, Präsident des Deutschen Städtetages.
Foto: Christian Weiß

News Schweinfurt

Der „Dritte Weg“ ist in Schweinfurt unerwünscht

Schweinfurt – Der „Dritte Weg“ hat in Schweinfurt einen Informationsstand aufgebaut und lautstark Parolen abgesondert, „Schweinfurt ist bunt“ hat dagegen gehalten. Nazis und Nazisprüche haben in Schweinfurt keinen Platz.

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Immer mehr Katalysatoren gestohlen

© Shutterstock/Ulianenko Dmitrii

ADAC Straßenwacht verzeichnet 2022 über 1.000 Einsätze wegen entwendeter Katalysatoren / Dunkelziffer höher

Die Zahl der in Deutschland gestohlenen Fahrzeug-Katalysatoren ist auch im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Eine aktuelle Auswertung der ADAC Straßenwacht zeigt, dass sie im Jahr 2022 insgesamt 1.038 Mal wegen geklauten Kats gerufen wurde. Der ADAC geht davon aus, dass die Dunkelziffer der insgesamt in Deutschland gestohlenen Katalysatoren deutlich höher liegt. 2018 registrierten die Gelben Engel 77 Fälle, im Jahr darauf 169. Im Jahr 2020 wurden bereits 420 gestohlene Kats gezählt, 2021 waren es 959.

Nach bisherigen Erkenntnissen sind vor allem ältere Fahrzeuge mit Benzinmotoren betroffen, bei denen der Dreiwege-Katalysator gut zugänglich in der Mitte des Wagenbodens verbaut ist. Offenbar erweisen sich die Voraussetzungen für die Diebe bei älteren Opel Astra, Toyota Prius und VW Polo als besonders günstig. Bei neueren Fahrzeugen wird der Katalysator sehr nah am Motor montiert, damit er sich nach dem Kaltstart schneller aufheizt und auf Betriebstemperatur kommt. Dort ist er allerdings deutlich schwerer zu erreichen, der Ausbau würde merklich länger dauern.

Der ADAC führt die gestiegene Zahl der geklauten Katalysatoren auf den hohen Preis der darin verwendeten Edelmetalle wie Platin, Palladium und Rhodium zurück. Die entwendeten Katalysatoren werden recycelt. Die so gewonnenen Edelmetalle können anschließend den Herstellern der Katalysatoren wieder angeboten werden.

Katalysatoren sind etwa seit Beginn der 90er-Jahre fester Bestandteil der Auspuffanlage und sollen gesundheits- und umweltschädliche Abgase in ungiftige Stoffe umwandeln. Mithilfe eines Katalysators wird der Luftschadstoff Kohlenmonoxid (CO) in Kohlendioxid (CO2) umgewandelt. Autos, deren Kat entwendet wurde, werden laut ADAC nicht nur deutlich lauter, sondern sie verlieren auch die Betriebsgenehmigung und dürfen daher nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Zur Werkstatt sind sie auf dem Hänger zu transportieren. Ein Ersatz kostet inklusive Einbau bis zu 1.000 Euro, bei vereinzelten Modellen auch deutlich mehr.

Allgemein

Technik und Expertise clever vernetzt: UVM begleitet Verkehrswende in Würzburg

Es ist eines der größeren Verkehrsprojekte der Stadt Würzburg, ohne dass dafür auch nur ein Meter Straße, Radweg oder Schiene neu gebaut wurde. Das Umweltorientierte Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (UVM) hatte 2018 folgenden Ausgangspunkt: Die Stickstoffdioxid-Konzentration (NO2) ist in der Stadt keineswegs gleichverteilt. Es gibt Hotspots mit einer hohen Belastung. Diese Punkte liegen stets an Straßen mit einer starken Verkehrsbelastung. Gerade, wo Autos regelmäßig im Stau stehen oder sich viele Verbrennungsmotoren nur im langsamen Stopp & Go durch Straßenschluchten bewegen, schnellen die entsprechenden Messwerte nach oben – womöglich auch über die gesetzlichen Grenzwerte. Mehr Verkehrsfluss an den neuralgischen Punkten, weniger motorisierter Individualverkehr insgesamt – dies sind die Wege, um die hohen Stickstoffkonzentrationen in den Griff zu bekommen. Was wiederum gesünder für alle Menschen in den betroffenen Bereichen und entspannender für alle Verkehrsteilnehmer sein dürfte.

Aus dieser Grundüberlegung heraus wurde vom Würzburger Stadtrat ein komplexes Projekt mit Gesamtkosten von ca. 4.500.000 € auf den Weg gebracht. Rund die Hälfte dieser innovativen Investition wurde vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr getragen. Als Auftragnehmer erhielt Yunex Traffic (ehemals Siemens Mobility ITS) den Zuschlag zur Umsetzung verschiedenster Maßnahmen, welche in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Dienststellen der Stadt Würzburg und der WVV durchgeführt wurden.

Die Stadt investierte gezielt und massiv in ein umfassendes Umweltmodell, Infrarot-Verkehrszähler, neue Soft- und Hardware für Lichtsignalanlagen oder einen leistungsstarken Verkehrsrechner. So entstand eine moderne und vernetzte Basisinfrastruktur, die strategische Eingriffe in den fließenden Verkehr in dieser Form erst ermöglicht. Im Technischen Rathaus in der Veitshöchheimer Straße werden nun alle Daten in der Verkehrsredaktion verarbeitet. Die enge Kooperation mit den Würzburger Stadtwerken, die viele der verschiedenen Komponenten technisch betreuen, ist dabei obligatorisch. Aktuelle oder prognostizierte Verkehrsdaten, Schadstoffbelastungen, lokale Wetterinformationen, Verkehrsaufkommen bieten ein detailreiches Gesamtbild des Würzburger Verkehrs in Echtzeit. Von den über 180 Würzburger Ampeln werden von der Zentrale aus 55 im Rahmen des UVM

harmonisiert, gesteuert, Tendenz steigend. Möglichkeiten gibt es unzählige: angepasste Grünzeiten für die Hauptpendlerströme auch bezogen auf sehr kurze Zeitfenster, weitläufige Umfahrungen von Baustellen, schnelle Reaktionen auf Unfälle oder im Vorfeld bekannte Großveranstaltungen wie beispielsweise den Würzburger Residenzlauf. Und es kommen immer neue Anwendungen hinzu: „Aktuell arbeiten wir beispielsweise an einer Verknüpfung mit unserem Parkleitsystem“, berichtet Verkehrsingenieur Jörn Egbert. Lästiger Parksuchverkehr könnte also bald weiter reduziert werden. Auch die Bevorrechtigung der Busse an Ampeln ist mit den nun geschaffenen technischen Grundlagen leichter möglich. „Hier hoffen wir die Busbeschleunigung, bald an ersten Anlagen umzusetzen“, führt Egbert weiter aus.

Seit April 2021 wurde das UVM nach und nach in Betrieb gesetzt, das Feinjustieren und Weiterentwickeln wird sicher als eine spannende Daueraufgabe bleiben. Denn im Verkehr tut sich immer etwas: Saubere Techniken wie E-Bikes und E- oder Hybridfahrzeuge sind auf dem Vormarsch, neue Park & Ride-Möglichkeiten sind erklärtes Ziel der Politik in Stadt und Landkreis, Home-Office behält vielleicht auch nach Corona einen höheren Stellenwert und schließlich könnte auch der aktuelle gesetzliche NO2-Grenzwert (40 µg/m³ im Jahresmittel) angepasst werden. Diese Trends und Vorgaben kann das UVM mit den passenden Programmen unterstützen. Unterschieden werden kann zwischen gezielten Eingriffen durch die Verkehrsredaktion und bewährten Automatismen, beispielsweise wenn das System selbst Ampelprogramme anpasst, um einen hohen NO2-Wert durch eine Verflüssigung an einem Hotspot wieder zu senken. Eine kontinuierliche Kontrolle ist in beiden Fällen unerlässlich und durch die umfangreiche Dokumentation auch möglich. Mensch und Maschine können so aus Herausforderungen lernen.

„Die Möglichkeiten des UVM sind noch lange nicht ausgeschöpft. Die Verkehrsteilnehmer sollen von den Rechnern und Logarithmen aber keinesfalls nach und nach entmündigt werden. Zum Gesamtkonzept gehören informierende Displays an den Hauptverkehrsachsen oder auch an der Drehscheibe Hauptbahnhof, eine kostenlose Sauber-Mobil-App mit Routenplaner, sinnvolle Verknüpfungen mit dem ÖPNV oder auch Angeboten wie Carsharing. Das ganze System setzt auf Pendler, die permanent mit guten Informationen und Argumenten versorgt werden und sich so entscheiden können, auch einmal neue Wege zu gehen bzw. zu fahren. Kurze Fahrtzeiten und niedrigere Schadstoff-Emmissionen sind glücklicherweise kein Widerspruch, sondern sie bedingen sich“, sieht Baureferent Benjamin Schneider große Potenziale für das Herzstück der Würzburger Verkehrsplanung.

Täglich pendeln Zehntausende Menschen nach Würzburg. Dies sei gleichermaßen eine große Masse an Verkehrsaufkommen, aber auch Zehntausende individuelle Fahrten, die sich in den genauen Zielorten, zeitlichen Vorgaben, Personenzahlen, Transportmitteln oder den finanziellen Ressourcen der Verkehrsteilnehmer doch wieder sehr unterscheiden. Hier liegt das Potential, das, wie erste Auswertungen zeigen, schon jetzt vom UVM genutzt wird. Ein Vergleich von Daten aus den Jahren 2017 und 2021 zeigte an einigen Messstellen – wie beispielsweise im kritischen Bereich des Röntgenrings – eine deutliche Verbesserung der Verkehrsqualität. Hier finden nun prozentual weniger der Fahrten im Stau statt, sondern in einem zügigeren Tempo. Die gesammelten Daten von 53 Infrarotdetektoren ergeben für einen Großteil des Straßennetzes ein vollständiges Lagebild. Diese Daten können künftig auch die Grundlage verkehrspolitischer Entscheidungen sein. Einziger Wermutstropfen aktuell: Durch die Corona-Pandemie, deren erste Wellen zeitlich mit der Einführung des UVM zusammenfielen, kam es zu einer Reihe von Sondereffekten bei den Pendlern (beispielsweise durch neue Gleitzeit- oder Home-Office-Regelungen), die es nun bei der Interpretation der Vorher-Nachher-Daten zu beachten gilt.

Hierzu holt sich die Stadt Würzburg aktuell noch eine genaue Expertise ein. Schon heute ist klar ist, der Verkehr hat in Würzburg zuletzt abgenommen und aktuell werden alle NO2-Grenzwerte eingehalten.

Foto „UVM-Verkehrsredaktion“

Hier laufen alle wichtigen Informationen des Würzburger Verkehrs zusammen: in der Verkehrsredaktion im Technischen Rathaus in der Veitshöchheimer Straße wird das UVM gesteuert und kontrolliert. Foto: Jörn Egbert

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Happy Pongal – das MGH-Sprachcafé feiert das hinduistische Erntedankfest

Haßfurt – Im Café Bistro „Offener Treff“ wurde am vergangenen Donnerstag im MGH-Sprachcafé das hinduistische Fest „Pongal“ gefeiert. Die freiwillig engagierte Malliga Schäder aus Malaysia hat das Fest vorbereitet und ganz liebevoll durchgeführt. Bei dem Fest wird dem Sonnengott, der Erde und allen Nutztieren, die zu einer reichen Ernte beigetragen, gedankt. Genauso wie beim Pongal-Fest kamen auch am Donnerstag viele Freunde, Familie und freiwillig Engagierte von hier und anderswo ins MGH-Sprachcafé, um den hinduistischen Brauch zu feiern. Auch der Rentner Günther Bald schwelgten in Erinnerung aus seiner Zeit als Entwicklungshelfer in Indien und freute sich über den kulturellen Austausch.

Das MGH-Sprachcafé ist ein Angebot im Rahmen des Sonderprogramms „Zusammenhalt fördern, Integration stärken“ und lädt alle Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und jeden Alters zum Mitmachen ein. Durch gemeinsame Aktionen wie kochen, tanzen oder singen werden die Menschen ganz niedrigschwellig zum Interagieren eingeladen. Das Miteinander regt zum Austauschen und zum Sprechen an. Zudem werden Hemmungen und Vorurteile gegenüber anderen Kulturen abgebaut.

Die Projektmitarbeiterin Jennifer Nüßlein freut sich über das Engagement „TeilnehmerInnen können sich als freiwillig Engagierte mit ihren Talenten einbringen und das MGH-Sprachcafé durch eigene Beiträge bereichern.“

Infos zum MGH-Sprachcafé: Donnerstag von 16-18 Uhr im Café Bistro „Offener Treff“

Bild 1: Menschen aus verschiedenen Kulturen und Generationen feiern gemeinsam das hinduistische Erntedankfest Pongal im MGH-Sprachcafé (Theresa Greß/MGH)

Bild 2: Malliga Schäder zeigt zwei Mitarbeiterinnen vom MGH, wie man einen Sari wickelt (Theresa Greß/MGH

Mainfranken News

Anja Feiler ist Drittbeste Verwaltungsfachwirtin in Bayern

Schweinfurt – Jährlich ermöglicht die Stadt Schweinfurt engagierten Verwaltungsfachangestellten nach ihrer Ausbildung, sich berufsbegleitend für die 3. Qualifikationsebene weiterzubilden, um künftig Aufgaben des „gehobenen Dienstes“ wahrzunehmen.

Mit Anja Feiler hat eine engagierte städtische Verwaltungsfachangestellte die über zwei Jahre dauernde Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin überaus erfolgreich absolviert. Unter 550 Prüflingen in Bayern hat sie mit der Note 1,6 den dritten Platz in Bayern erreicht.

„Ich freue mich sehr, dass die drittbeste Verwaltungsfachwirtin Bayerns 2022 seit 2010 Mitarbeiterin der Stadt Schweinfurt ist und gratuliere Frau Feiler zu dieser herausragenden Leistung“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé.

Anja Feiler war bisher in den Dienststellen Standesamt sowie Personal- und Organisationsamt eingesetzt und verstärkt seit einigen Monaten das Amt für IT und E-Government.

Im Bild: Anja Feiler und Oberbürgermeister Sebastian Remelé

Foto: Kristina Dietz, Pressestelle

Essen in Franken

Essen in Schweinfurt: das Restaurant Venezia

SCHWEINFURT – Nachdem wir schon öfter durch die Dittelbrunner Str. gefahren sind, ist uns das neue Restaurant Venezia aufgefallen. Wir haben beschlossen, das Restaurant zu besuchen und gestern haben wir dort gegessen. Mehr im Filmbericht.

Allgemein

AC-Gewichtheber weiterhin ohne Tabellenpunkt

Neue Unterfranken Rekorde durch Yannick Müller

Am 3. Wettkampftag in der Bayernliga Saison 2022/2023 reisten die Heber des AC 82 Schweinfurt zum Tabellenzweiten nach München-Neuaubing.

Im Reißen war recht bald klar, dass der Tabellenpunkt in Neuaubing bleiben wird. Spannend wurde es dafür im Stoßen. Hier entschieden erst die letzten Versuche über den Sieg der Gastgeber. Am Ende blieben alle drei Tabellenpunkte bei den Gastgebern des ESV München-Neuaubing, die damit die Tabellenführung übernehmen konnten.

Mit 121 kg im Reißen sowie 253 kg im Stoßen bewältigte Yannick Müller nicht nur neue Bestleistungen. Er verbesserte auch die Unterfranken-Rekorde bei den Männern -109 kg. Erstmals konnte er 65,0 Relativpunkte erzielen.

Ebenfalls 65,0 Punkte konnte Johannes Reusch beisteuern. Auch er bewältige neue persönliche Bestleistungen mit 113 kg im Reißen sowie 253 kg im Zweikampf.

Fleißigster Punktesammler war Philipp Lender mit 73,0 Relativpunkten.

Die meisten Bestleistungen erzielte Jonas Weiß mit 86 kg im Reißen sowie erst 112 kg und dann 115 kg im Stoßen. Mit 201 kg im Zweikampf durchbrach er erstmals die 200-kg-Marke.

Julia Metzger konnte im Reißen ihre persönliche Bestleistung von 45 kg zur Hochstrecke bringen. Im Stoßen scheiterte sie nur knapp an einer neuen Bestleistung von 62 kg und blieb mit 104 kg im Zweikampf nur ein Kilo unter ihrer Bestleistung.

Ulrike Zehner steuerte mit 43 kg im Reißen sowie 51 kg im Stoßen 49,0 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei.

Live Stream

Livestream von SW-N-TV Schweinfurt

Hier werden demnächst Live-Sendungen gestreamt

HIER ist der Gottesdienst-Livestreams am Sonntag um 10.00 Uhr und an Feiertagen zu sehen.

Live aus der St. Stephanus Kapelle im Leopoldina Krankenhaus.

SW-N-TV Playliste der Livestream

Schweinfurt

Rathaussturm der ESKAGE, Schwarzen Elf und der Antöner Narrenelf

SCHWEINFURT – Endlich wieder Fasching, dieser Seufzer ist durch die Reihen der Teilnehmer des Rathausturmes in Schweinfurt gegangen. Man hat diese Erleichterung und Freude gespürt und auch wir von SW-N-TV waren auch voller Begeisterung dabei.

Hat unser Oberbürgermeister den Schlüssel vom Rathaus übergeben? Mehr im Filmbericht.

News Schweinfurt

Eröffnung der neuen Sparkassen-Filiale am Gottesberg

SCHWEINFURT – Die Eröffnung der neuen Sparkassen-Filiale Gottesberg war ein voller Erfolg. Nach nur einem Jahr können die Kunden jetzt im neu errichteten Gebäude ihre Sparkassengeschäfte erledigen. Leider mussten auch Filialen geschlossen werden, für ältere Kunden, die ihre Sparkasse zu Fuß besuchten, ist der Weg nun etwas weiter. Seit 200 Jahren ist die Sparkasse ein verlässlicher Partner für die Menschen und Unternehmen in der Region.

Dem Gründungsgedanken der Sparkasse als öffentlich-rechtliches Geldinstitut verpflichtet, ist nachhaltiges Handeln seit dem ersten Tag des Bestehens einer der Grundpfeiler der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge. Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen ist bei der Sparkasse bereits seit vielen Jahren wichtig. Mit der neuen Filiale Gottesberg präsentiert sich die Sparkasse zukunftsorientiert.

Entstanden ist ein Gebäude in Holzständerbauweise, das als Effizienzgebäude 40 EE den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEv) entspricht. Der Neubau am Gottesberg ist somit nicht nur ein klares Bekenntnis zum Standort, sondern auch ein Gebäude, das höchsten nachhaltigen Ansprüchen genügt. Gleichzeitig ist der 13. Januar 2023 für die Sparkasse ein geschichtsträchtiges Datum: am „13. Jänner 1823“ wurde die erste Satzung für die „Ersparnis-Anstalt zu Schweinfurt“ vom Stadtmagistrat beschlossen. Im über 400 Jahre alten Rathaus von Schweinfurt begann die ehemalige Städt. Sparkasse 1823 ihre Tätigkeit.

News Schweinfurt

Das Schweinfurter Prinzenpaar übernimmt einen VW ID Buzz „Prinzenbus“

Schweinfurt (VA). Voll elektronisch, voll vernetzt, vollkommen neu gedacht, so beschreibt der Volkswagenkonzern den VW ID Buzz, mit dem das Schweinfurter Prinzenpaar in der Session 2023 zu seinen Auswärtsauftritten reist. Sponsor des Fahrzeuges ist erneut das VW-Autohaus Vossiek, Schweinfurt und Werneck. Bei der Übergabe des Fahrzeuges konnte Autohaus-Inhaber Stefan Bauer ein kleines Jubiläum feiern. Seit 25 Jahren unterstützt er die ESKAGE, bereits 23 Fahrzeuge hat er im Laufe dieser Jahre den Prinzenpaaren zur Verfügung gestellt. Das Fahrzeug 2023, der ID Buzz pro überzeuge mit seinem, dem Design seines ikonischen Bully-Vorgängers, unvergleichlichen Charme und passe sich auch dem Charme seiner Fahrgäste an, so Stefan Bauer. Wie Bauer weiter ausführte, verfüge das Fahrzeug über 204 PS und habe eine maximale Reichweite pro Ladevorgang von 413 Kilometern. Für die ESKAGE dankte Gesellschaftspräsident Florian Dinkel der Familie Bauer für die Unterstützung. Für die Sicherheit von Prinz Florian I. und Prinzessin Andrea I. sorgt der erfahrene „Prinzenkutscher“ Michael Backes. Backes wird zudem eine extra Einweisung in die Fahr- und Ladeeigenschaften erhalten.
Reisen, Talk

Unterwegs zum Ellertshäuser See Fische suchen

SCHWEINFURT/Landkreis – Heute wollte ich einfach einmal sehen, ob und wie viel Wasser schon im Ellertshäuser See ist. Eventuell Fische gucken und auf der Fahrt dorthin die Landschaft genießen. Dabei gehen mir immer viele Gedanken durch meinen Kopf, die dann auch rauswollen.

Allgemein

Hugendubel-Filiale in Schweinfurt hat festen Platz in der Innenstadt

Stellungnahme zu Schließungsgerüchten

München, den 04. Januar 2023. Die Hugendubel-Filiale in Schweinfurt ist die
erste Adresse für Bücher und Leseerlebnisse in der unterfränkischen Stadt. Sie
erfreut sich großer Beliebtheit bei den hiesigen KundInnen und ist
Anziehungspunkt für Lesefans aus dem Umland.


„Seit Sommer kursieren in sozialen Netzwerken offenbar immer wieder
Erzählungen, dass die Hugendubel-Filiale in Schweinfurt geschlossen werden soll.
Hierbei handelt es sich um ein Gerücht, das jeglicher Grundlage entbehrt. Diese
Information ist schlichtweg falsch. Seit 2009 verleihen wir der Schweinfurter
Innenstadt mit unserer Präsenz Attraktivität und sind Anlaufstelle für die hiesigen
BürgerInnen sowie für zahlreiche KundInnen aus dem Umland. Die Filiale hat hier
ihren festen Platz.“ Nina Hugendubel, geschäftsführende Gesellschafterin Hugendubel.

Am Georg-Wichtermann-Platz eröffnete der Buchhandels-Filialist im Juli 2009 eine
attraktive Bücherwelt für alle Altersgruppen, die sich dank hoher
Beratungskompetenz und einem umfangreichen Sortiment großer Beliebtheit bei
den KundInnen erfreut.
Einen der Höhepunkte der Buchhandlung Hugendubel in Schweinfurt stellt die
große Kinderbuchabteilung im Obergeschoss dar. Die moderne Kinderwelt für 0-
bis 12-jährige ist übersichtlich auf altersgemäße Lese-Entwicklung unterteilt; ein
Konzept, das eigens von Hugendubel entwickelt wurde. Ebenfalls im
Obergeschoss befinden sich eine große Sach- und Fachbuchabteilung,
Geschenke, Spiele und der Bereich „Besser leben“.
Im Erdgeschoss erwartet die Kunden eine große Unterhaltungsabteilung mit
aktuellen Bestsellern, Belletristik und Krimis; hier findet sich außerdem ein
modernes Antiquariat und regionale Literatur.
Der Übergang vom Erdgeschoss ins obere Stockwerk ist dem wohl berühmtesten
Sohn der Stadt gewidmet: Auf einer Fläche von fünf mal sieben Metern blickt der
Schweinfurter Dichter Friedrich Rückert als riesiges Mosaik, bestehend aus
Buchcovern, auf die Buchhandlung.


Über Hugendubel
Mit deutschlandweit über 90 Filialen und 500 Shop-in-Shops, Hugendubel.de, eBook.de
und dem Großkundengeschäft Hugendubel Fachinformationen ist Hugendubel eines der
größten inhabergeführten Buchhandelsunternehmen Deutschlands. Als
Familienunternehmen in 5. Generation bekennt sich Hugendubel eindeutig zum Buch und
macht sich für die Verzahnung des Online-, Digital- und Filialgeschäfts sowohl für seine
End- als auch Großkunden stark. Hugendubel ist Mitinitiator und Mitgründer der
international einzigartigen und erfolgreichen tolino-Allianz für das digitale Lesen made in
Germany. 1893 in München gegründet, beschäftigt Hugendubel deutschlandweit rund
1.600 MitarbeiterInnen.

Allgemein

Schonungen will seine Neubürger willkommen heißen

2022 sind mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger zugezogen

Eigentlich bekommt man es kaum mit: Tatsächlich ist in der Großgemeinde Schonungen ständig ein „Kommen“ und ein „Gehen“ angesagt. Viele landen aus Zufall in einer der 13 attraktiven Schonunger Ortsteile, manchmal sind es familiäre oder berufliche Gründe, es gibt aber auch Neubürger, die sich ihren Ort der Infrastruktur oder der Verkehrsanbindung wegen bewusst selbst auswählen. Tatsächlich hat die Großgemeinde Schonungen am Main allerhand zu bieten.

Mit einer Fläche von 81 Quadratkilometer und knapp 8.000 Einwohnern zählt Schonungen zu den größten und vielseitigsten Kommunen der Region. Besonders die Stadtnähe, die unzähligen Freizeitmöglichkeiten, die reizvolle Landschaft, die gute Verkehrsanbindung sowie die allgemein hervorragende Infrastruktur schätzen viele Neubürger laut einer Umfrage. Mit dem neuen Slogan „Schonungen, schon lebt es sich schöner!“ und einem Imagevideo hat die Großgemeinde bereits vergangenes Jahr von sich Re-den gemacht. Um zugezogene Mitbürgerinnen und Mitbürger noch stärker zu verwurzeln, lädt Bürger-meister Stefan Rottmann alle Neubürger und die, die es noch werden wollen, zu einem Empfang ein. Was das neue Zuhause tatsächlich alles zu bieten hat, möchte die Gemeinde im Rahmen eines Neubürgerempfangs näherbringen. Bei einem leckeren Imbiss, heimischen Wein, Bier und Getränken möchte Bürgermeister Stefan Rottmann mit allen Gästen eine kurzweilige Entdeckungstour durch die Ortsteile unternehmen. So soll auch der heimischen Gastronomie und dem Gewerbe die Chance gegeben wer-den, sich präsentieren zu können um neue Stammkunden zu gewinnen. „Lokale Unternehmen sind auf-gerufen mitzumachen und können sich gerne bei uns melden!“, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. Außerdem erwarten alle Gäste wertvolle Veranstaltungs- und Freizeittipps, Video- und Bildpräsentationen, nützliche Adressen und Informationsmaterial. Vor allem aber der Austausch soll im Vordergrund stehen, schließlich möchte Bürgermeister Stefan Rottmann neue Freundschaften befördern. Auch die ukrainischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich willkommen.

Der Empfang für Neubürger und all jene, die es noch werden wollen, findet am Donnerstag, den 19. Januar 2023 um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Schonunger Rathauses (Marktplatz 1, 97453 Schonungen, 2. OG) statt. Wegen der Bewirtung ist eine Anmeldung bei Jan Hußlein, Tel.: 09721/7570-113 bzw. E-Mail: jan.husslein@schonungen.de erforderlich. Auf jeden Gast wartet eine kleine Überraschung!

Das Foto zeigt von links bei einem der letzten Neubürgerempfänge von links Heiko Schmitt (Spanferkel-Partyservice), Nicole Kress (Reifen Kress), Neubürgerin und Hausärztin Dr. med. Gerlinde Fabeck, Lisa Fritz (Reifen Kress), Jürgen Geist (Blüten & Grün begeistert) und Bürgermeister Stefan Rottmann. (Foto Sigrid Herder)

Allgemein

In fünf Schritten mit Social Media zum Wunschjob

Onlineveranstaltung der Agentur für Arbeit am 18. Januar ab 9:00 Uhr
zum beruflichen (Wieder-) Einstieg


Sie möchten sich beruflich neu orientieren oder stehen vor dem Wiedereinstieg in
die Arbeitswelt? Sie möchten dabei selbst bestimmt vorgehen und sich von Stellenausschreibungen unabhängig machen? Sie möchten die beruflichen sozialen Netzwerke in Ihre Jobsuche mit einbeziehen?
Dann sind Sie in diesem Workshop richtig, denn in vielen Branchen hat die klassische Bewerbung ausgedient. Über 50 Prozent der Jobs werden inzwischen über berufliche Netzwerke und Beziehungen vergeben. Auf dem so genannten verdeckten Arbeitsmarkt werden Jobs weitergegeben und vermittelt, ohne dass eine Stelle
dafür ausgeschrieben wird.


Doch was hilft mir das, wenn ich kein berufliches Netzwerk habe? Wie knüpfe ich
beispielsweise als Wiedereinsteigerin tragfähige Beziehungen zu meinen Wunsch-Arbeitgebern? Wie finde ich passende Arbeitgeberinnen, wenn ich die Branche wechseln möchte? In diesem Workshop lernen Sie eine 5-Schritte-Methode kennen, die Abhilfe schafft. Teilnehmende erlernen eine effiziente Methode für die Karriereplanung, angepasst an die heutigen Anforderungen der Jobsuche.


Die Online–Veranstaltung findet am Mittwoch den 18. Januar von 09.00 Uhr
bis 10.30 Uhr statt.


Bitte melden Sie sich unter folgender E-Mail-Adresse an:
Schweinfurt.BCA@arbeitsagentur.de
Zu den jeweiligen Veranstaltungen finden Sie die weiterführenden Informationen, wie z. B. den Anmeldelink in der Veranstaltungsdatenbank der
Bundesagentur für Arbeit unter:
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/schweinfurt/veranstaltungeninderregion
Die Teilnahme an den jeweiligen Veranstaltungen ist kostenlos.
QR-Code zur Veranstaltungsdatenbank
der Agentur für Arbeit Schweinfurt

Allgemein

Der Großgemeinde-Faschingsumzug startet in Abersfeld

SCHONUNGEN – Anmeldung für Fußgruppen und Wägen ab sofort

„Gemeinsam sind wir stärker“, unter diesem Motto steht der Großgemeinde- Faschingsumzug, der noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie tausende Besucher anlockte. Das Besondere des Faschingsumzugs: Der Ort und damit der Schauplatz des Umzugs wechselte jedes Jahr durch das Gemeindegebiet.

Nirgends sonst ist die Freude am Ehrenamt so groß wie in der fünften Jahreszeit: Innerhalb weniger Wochen begeistern mehrere hundert Akteure im Gemeindegebiet durch Tanz-, Show- und Bütteneinlagen. Ein hohes Maß an Kreativität und Herzblut werden im Vorfeld für Bühnenbilder, Kostüme, Texte und Choreographien aufgewendet. „Dieses Potenzial wollen wir bündeln und etwas Großes auf die Beine stellen!“, sagt Bürgermeister Stefan Rottmann.

Als Anziehungspunkt für die Region und kultureller Höhepunkt hat ein gemeinsames Faschingsprojekt auch positive Auswirkungen auf das Image der Großgemeinde, zusätzlich würde das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Vernetzung der Ortsteile gestärkt, denn alle 6 Faschingsgesellschaften und über 120 Vereine sind zur Teilnahme aufgefordert. Aber auch Narren und Faschingsfreunde aus der ganzen Region sind aufgerufen, mitzumachen und als Fußgruppe oder Wagen teilzunehmen.

Der Termin für den Faschingsumzug steht: Am Samstag, den 18. Februar 2023 um 14.33 Uhr soll der Gaudiwurm mit hunderten aktiven Teilnehmern in Abersfeld an der Hauptstraße starten. Ausrichtung des Gaudiwurms ist der Abersfelder Laienfasching. Anmeldungen für Fußgruppen, Musikkapellen und Wägen erfolgen per Mail unter karolasauer@yahoo.de. Für alle Teilnehmer entstehen keine Kosten, Wurf-material muss allerdings selbst mitgebracht werden. Die Organisatoren erwarten eine stattliche Anzahl an Besuchern. Unzählige Aktive werden mit prächtig dekorierten Wägen, bunten Fußgruppen und närrischer Blasmusik dabei sein.

Foto: Närrisches Treiben kennen die Abersfelder schon: Bereits zwei Mal machte der Faschingsumzug Station in Abersfeld. (Foto St. Rottmann)

Allgemein

Kurzfristige Umbesetzung in der Komödie »KUNST« am 15.01.

Liebe Theaterfreundinnen und Theaterfreunde,

der Schauspieler Martin Molitor wird in der Komödie »KUNST« von Yasmina Reza (zu sehen am So, 15. Januar um 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus) aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung von Leonard Lansink die Rolle des Marc übernehmen. In der Inszenierung von Fred Berndt spielen außerdem Heinrich Schafmeister (in der Rolle des Ivan) und Luc Feit (in der Rolle des Serge).

Yasmina Rezas Gesellschaftskomödien gehören zum Besten, was das zeitgenössische Theater zu bieten hat. Rund um den Globus amüsiert sich das Publikum über die virtuosen, federleichten und hintergründigen Dialoge, mit denen sie in ihrem geistsprühenden Stück »KUNST« das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft entlarvt.
  
Martin Molitor war an verschiedenen Theatern von Aachen über Münster bis Wuppertal engagiert, u.a. am Deutschen Theater Berlin, am Landestheater Tübingen, am Theater Erlangen, am Stadttheater Fürth, am Alten Schauspielhaus Stuttgart, am Theater für Niedersachsen in Hildesheim sowie am Neuen Schauspiel in Erfurt, wo er auch Regie führte. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler ist Martin Molitor auch ein begehrter Sprecher für den Rundfunk, für Hörbuchproduktionen und Synchronarbeiten.

Allgemein

Faire Weiterbildung an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Die Frauenklinik wird mit dem seit Oktober 2022von Ethimedis vergebenem Zertifikat für eine faire Weiterbildung der Assistenzärzte ausgezeichnet.

SCHWEINFURT – Ethimedis ist die Stellenbörse des Klinikverbundes Klinik-Kompetenz-Bayern eG, in dem das Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt seit September 2020 Mitglied ist. Sie hat es sich als größtes, deutsches Karrierenetzwerk für Ärzte und Kliniken zur Aufgabe gemacht, die Rahmenbedingungen auf dem medizinischen Arbeitsmarkt für Kliniken und ärztliches Personal deutschlandweit zu optimieren.

Das neu zum Dienstleistungsportfolio von Ethimedis hinzugekommene Zertifikat für eine faire Weiterbildung soll es den jungen Ärztinnen und Ärzte in der Facharztweiterbildung ermöglichen, anhand von objektiven Kriterien, verschiedene Ausbildungsstätten miteinander zu vergleichen, indem es einheitliche Standards schafft und so zu einer hohen Qualität der Ausbildung beiträgt. Den zertifizierten Kliniken sichert es die Aufmerksamkeit der jungen Mediziner und potentiellen Arbeitnehmer. „Die strukturierte und qualifizierte Weiterbildung unserer jungen Kolleginnen und Kollegen ist für uns eine Investition in die Zukunft, die weit über die standesrechtlichen Verpflichtungen hinausreicht. Für die jungen Kolleginnen und Kollegen ist die Wahl der Weiterbildungsklinik eine wichtige Entscheidung und kann die berufliche Zukunft maßgeblich prägen“, fasst Prof. Dr. med. Michael Weigel, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Leopoldina-Krankenhaus zusammen.

Foto

Prof. Weigel (ganz rechts) freut sich mit seinem Team über die Auszeichnung „Faires Weiterbildungszertifikat“.

(Die Masken wurden für das Foto kurz abgenommen.)

Foto: Indre Leikert