Mainfranken News, News Landkreis Schweinfurt

Eine „Neue Ortsmitte“ für Niederwerrn

Niederwerrn – Endlich bekommt Niederwerrn eine Ortsmitte mit Café, Räume zum Feiern, einem Museum und ein Energiehaus. Jeder der Niederwerrn kennt weiß in Niederwerrn kann man gut wohnen, aber als Ort als Ortsgemeinschaft fehlt die Ortsmitte so wie in anderen fränkischen Dörfern.

Natürlich soll auch um den Maibaum getanzt werden in der neuen Niederwerrner Mitte, für die Kirchweih ist der Ort dann doch zu klein. Das Energiehaus versorgt die Anlage und kann auch besichtigt werden.

Ein neues Bürgerzentrum mit Café und eine »Energiescheune« als Bausteine für eine neue Ortsmitte im unterfränkischen Niederwerrn: Bereits seit einigen Jahren ist die Gemeinde Niederwerrn in besonderem Maße aktiv, um dem »Aussterben« des Altortes entgegenzuwirken. An seiner Schnittstelle zu dem im Osten gewachsenen Siedlungsgebiet entsteht nach zielgerichtetem Ankauf von Immobilien seitens der Gemeinde und dank eines weitsichtigem wie nachhaltig wirkenden Nutzungskonzepts derzeit eine räumliche wie funktionale Verbindung. Zwischen Gemeindebibliothek, Hugo-von-Trimberg-Schule und Seniorenheim ergänzt zukünftig am alten Dorfpfad die »Neue Mitte« das Ortsbild. Zusammen mit dem Neubau des Bürgerzentrums mit Café und Bürgersaal bildet ein zum Museum umgebautes und erweitertes historisches Wohnhaus das Ensemble. Und mit der »Energiescheune« entsteht nach Umbau in der historischen fränkischen Scheune als Außenstelle der »Bauhütte Obbach« der Nachbargemeinde Euerbach ein Informationszentrum für nachhaltige Energiekonzepte: Die technischen Anlagen zur Energieerzeugung für Bibliothek und Neubau bleiben für interessierte Bewohner und für Fachpublikum sichtbar.

Mit dem Neubau des Bürgerzentrums setzt die Gemeinde ein klares Zeichen für Kreislaufwirtschaft in der Baubranche: Sämtliche Betonbauteile des westlichen Gebäuderiegels sowie Fundament und Sockelgeschoss des östlichen Holzhybridbaus bestehen aus Recyclingbeton, der aus dem rund 50 Kilometer entfernten Betonwerk LZR Lenz-Ziegler-Reifenscheid in Kitzingen angeliefert wird. Auch der hierfür aufbereitete Beton stammt aus unmittelbarer Nähe. In der »Neuen Mitte« findet sich die in den Sechzigerjahren errichtete und 2019 rückgebaute Talbrücke Rothof bei Würzburg wieder.

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Fahndungserfolg nach Raubdelikt-Zwei Tatverdächtige an der Grenze zu Österreich festgenommen

SENNFELD, LKR. SCHWEINFURT. Am späten Dienstagabend haben zwei Männer einen Sennfelder an seiner Wohnadresse heimgesucht, tätlich angegriffen und bestohlen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat leitete die Polizei sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Tätern ein. Zwei Tatverdächtige, die aus dem familiären Umfeld des Geschädigten stammen, wurden in Südbayern vorläufig durch Beamte der Grenzpolizei im Bereich Raubling festgenommen.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist nach vorliegenden Ermittlungserkenntnissen offenbar ein langjähriger Familienstreit. Dieser eskalierte am späten Dienstagabend, als zwei Männer den Geschädigten gegen 23.30 Uhr zu Hause aufsuchten und es im Hof des Wohnanwesens zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam. Laut Zeugenangaben soll es zu körperlichen Übergriffen zum Nachteil des Sennfelders gekommen sein, wobei auch ein Holzstab Verwendung gefunden haben soll. Zudem sollen die beiden Täter aus der Wohnung des Geschädigten einen vierstelligen Geldbetrag entwendet und sein Fahrzeug mit einer Schaufel demoliert haben. Sie flüchteten anschließend mit einem Pkw mit ausländischer Zulassung in zunächst unbekannte Richtung.

Als die Schweinfurter Polizei kurz nach Bekanntwerden der Tat am Einsatzort eintraf, war nur noch der Geschädigte vor Ort. Er musste aufgrund seiner Verletzungen vom Rettungsdienst versorgt werden. Nach aktuellen Informationen sind diese jedoch nicht schwerwiegend. Um die Ergreifung der flüchtigen Täter zu ermöglichen, leiteten die Beamten unverzüglich die notwendigen Fahndungsmaßnahmen in die Wege.

Am frühen Mittwochabend kontrollierten Beamte der Grenzpolizei einen Pkw, der offenbar in Richtung Südeuropa unterwegs war. Aufgrund der veranlassten Fahndung war schnell klar, dass es sich um das gesuchte Fluchtfahrzeug aus Sennfeld handelt. Die beiden Insassen im Alter von 33 und 35 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Auch die mutmaßliche Tatbeute wurde sichergestellt.

Am Donnerstag wurden die beiden Festgenommenen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen das Duo die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des Raubes und der gefährlichen Körperverletzung anordnete. Im Anschluss wurden die Beschuldigten in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall, insbesondere auch in Hinblick auf die genauen Hintergründe der Tat, werden von der Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt durchgeführt.

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Aktuelle Freizeitkarte des Landkreises Schweinfurt jetzt kostenlos erhältlich

Neuauflage der Taschenfreizeitkarte für den Landkreis Schweinfurt erschienen

Die Taschenfreizeitkarte für den Landkreis Schweinfurt ist in der aktualisierten 10. Auflage erschienen. Tipps für Ausflüge sind ebenso zu finden, wie ein Verzeichnis der Städte, Gemeinden und Ortsteile des Landkreises sowie ein Ausschnitt des Stadtplans von Schweinfurt auf der Rückseite.


Die Freizeitkarte, im handlichen Format, ist in der Tourist-Information Schweinfurt 360° im Alten Rathaus in Schweinfurt, im Landratsamt Schweinfurt sowie bei sämtlichen Inserenten ab sofort kostenlos erhältlich. Seit mehreren Jahren wird die beliebte Karte in Zusammenarbeit mit dem Städte-Verlag erstellt und zeigt das komplette Kreisgebiet im Maßstab 1:75.000.

Erhältlich in der Tourist-Information Schweinfurt 360°, Rathaus, Markt 1 während den aktuellen Winteröffnungszeiten Mo bis Fr von 10.00 bis 16.00 Uhr.


Bildnachweis:

Tourist-Information Schweinfurt 360° _ Florian Trykowski in Kooperation mit dem Städteverlag

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Landkreis Schweinfurt hat unterfrankenweit die niedrigste Schuldnerquote

Überschuldung der privaten Haushalte unterfrankenweit leicht zurückgegangen

Landkreis Schweinfurt. Im neuesten Ranking des jährlich veröffentlichten Schuldneratlas Unterfranken (Herausgeber: Creditreform Wirtschaftsforschung) belegt der Landkreis Schweinfurt den ersten Rang und weist mit 4,27 Prozent die niedrigste Schuldnerquote auf. Im bundesweiten Ranking der Kreise liegt der Landkreis Schweinfurt auf Platz 4.

Zum Stichtag 1. Oktober 2022 sind laut den aktuellen Zahlen demnach 4,27 Prozent der Privatpersonen im Landkreis Schweinfurt überschuldet. Damit ist die Überschuldung von Privatpersonen im Landkreis im Vergleich zum Vorjahr erneut zurückgegangen. Unterfrankenweit beträgt die Schuldnerquote in der aktuellen Erhebung 5,87 Prozent, 2021 betrug sie 6,17 Prozent.

Der Landkreis Schweinfurt liegt damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 8,48 Prozent (2021: 8,86). Deutschlandweit gesehen ist die Überschuldung von Privatpersonen seit 2018 weiterhin leicht rückläufig.

Die Autoren des aktuellen Schuldneratlas Deutschland machen jedoch insgesamt darauf aufmerksam, dass es unter anderem aufgrund der weiterhin hohen Verbraucherpreise und generell vor dem Hintergrund der globalen Problemlagen zu einem Anstieg der Überschuldung im Jahr 2023 kommen könnte.


Schuldnerberatung des Kolping-Bildungszentrums Schweinfurt leistet wichtigen Beitrag

Auch die Schuldnerberatung trägt einen wichtigen Teil zu dem konstant guten Abschneiden des Landkreises bei. Bei finanziellen Problemen steht diese weiterhin allen Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Landkreis Schweinfurt zur Verfügung.
Der Landkreis Schweinfurt unterstützte die von der Kolping-Bildungszentrum Schweinfurt GmbH betriebene Schuldnerberatungsstelle in Schweinfurt im Jahr 2022 mit rund 110.000 Euro.

Jede Bürgerin und jeder Bürger aus dem Landkreis, die oder der – aus welchem Grund auch immer – in die Schuldenfalle geraten ist, kann sich dort kostenlos mit professioneller Unterstützung bei der Bewältigung der Probleme helfen lassen.

Die Schuldnerberatung der Kolping-Bildungszentrum Schweinfurt GmbH ist am Fischerrain 2 in 97421 Schweinfurt und telefonisch unter 09721/738 959 0 oder per E-Mail an schuldnerberatung@kolping-bildung-schweinfurt.de erreichbar.

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Neue Sandsteinmauer vor Filialkirche „St. Wendelin“ in Düttingsfeld

Besonderes Projekt im Rahmen der Straßenwärter-Ausbildung – Mitarbeiter des Kreisbauhofs bauen Sandsteinmauer vor Filialkirche „St. Wendelin“ in Düttingsfeld

Landkreis Schweinfurt. Alles andere als alltäglich ist die Ausbildung zum Straßenwärter bzw. zur Straßenwärterin im Landkreis Schweinfurt. Ein besonderes Bauprojekt am Ortseingang von Düttingsfeld ist dafür ein gutes Beispiel.

Nachdem die Fahrbahn der Kreisstraße SW 46 von Wiebelsberg nach Düttingsfeld auf sechs Meter erweitert wurde, musste die Böschung, die unterhalb der Filialkirche „St. Wendelin“ liegt, durch eine sogenannte Stützmauer abgefedert werden.

Sandsteinmauer setzt Filialkirche „St. Wendelin“ gelungen in Szene

Stützmauern bestehen in den meisten Fällen komplett aus Beton, doch grauer Beton hätte nicht zum Erscheinungsbild der Filialkirche „St. Wendelin“ gepasst. So entstand die Idee, eine Bruchsteinmauer aus Sandstein zu errichten, die das neugotische Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert gelungen in Szene setzt.

Zwei angehende Straßenwärter waren von Beginn an Teil des Bauprojekts. Gemeinsam mit ihrem Ausbilder, einem Maurer und einem Straßenwärter machten sie sich ans Werk. Zuerst galt es ein ausreichendes Fundament und eine Hinterschalung aus Beton und Stahl zu errichten. In einem zweiten Schritt wurden die Steinrohlinge zugeschnitten und mit Hammer und Meißel in Form gebracht, um sie abschließend mit Mauermörtel zu verbinden.

Nachdem Landrat Florian Töpper von diesem besonderen Projekt erfuhr, besuchte er das Team kürzlich direkt vor Ort: „Ich freue mich sehr über das großartige Engagement unserer Mitarbeiter des Kreisbauhofs. Solche Projekte zeigen, wie vielfältig und spannend die Ausbildung des Straßenwärters ist und welch starker Zusammenhalt im Team vorherrscht.“

„Dieses Projekt war für uns eine besondere Herausforderung und hat allen viel Spaß gemacht. Die Sandsteinmauer ist sehr gelungen und bleibt Düttingsfeld hoffentlich noch lange erhalten“, sagte Norbert Müller, Leiter des Kreisbauhofs des Landkreises Schweinfurt.

Nun ist das Bauprojekt fast abgeschlossen. Sobald es wieder wärmer ist, steht als letzter Schritt nur noch die Imprägnierung an.

In einer Bildergalerie unter www.landkreis-schweinfurt.de/aktuelles können sich Interessierte genauer ansehen, wie die Sandsteinmauer entstanden ist.

Im Bild 1: Die fast fertige Sandsteinmauer setzt die Filialkirche „St. Wendelin“ gelungen in Szene.

Foto: Norbert Müller/Landratsamt Schweinfurt

Im Bild 2: Landrat Florian Töpper (2. von links) vor Ort an der Baustelle in Düttingsfeld mit einem Teil des Kreisbauhof-Teams und Leiter Norbert Müller (1. von links).

Foto: Melina Bosbach/Landratsamt Schweinfurt

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Gekommen, um zu bleiben

Gekommen, um zu bleiben

Schonungen rollt für seine Neubürger den roten Teppich aus

Einmal im Jahr wird sprichwörtlich der rote Teppich ausgerollt: Dann nämlich, wenn alle Neubürgerinnen und Neubürger ins Rathaus eingeladen werden. Schon mit Anmeldung im Bürger- und Meldeamt erhalten Zugezogene die Einladung zu dieser „Einbürgerungsfeier“.

Das Ziel liegt für Bürgermeister Stefan Rottmann auf der Hand: Es soll sich weiter herumsprechen, dass Schonungen mit seinen Ortsteilen eine gefragte und beliebte Gemeinde, vor allem auch für Bürger mit höchsten Ansprüchen an Wohn- und Lebensqualität. Im Idealfall sollen Neubürger bis ins hohe Alter in der Großgemeinde leben.

Erstaunlich viele junge Familien haben sich unter die Gäste gemischt. Und auch ukrainische Mitbürger nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und um etwas über ihre neue Heimat zu erfahren.

Mit dem neuen Imagevideo Schonungens startete Bürgermeister Stefan Rottmann in einen kurzweiligen Abend. Neben einer Bildpräsentation sind es vor allem auch Videos, die die Vorzüge der Großgemeinde vermitteln sollen. Und so unternahm Rottmann eine Tour durch die Ortsteile. Auch Veranstaltungs- und Freizeittipps gab es aus erster Hand. Schonungen ist bekannt dafür, dass es seinen Bürgerinnen und Bürgern einen hohen Freizeitwert bietet. Und so staunten die zugezogenen Bürger, dass es in der 8.000-Einwohner-Gemeinde sogar einen Golfplatz, Mountainbike-Trail und ein Hallenbad gibt. Über hundert Vereine und Verbänden bieten ein breites Betätigungsfeld in Sport, Musik und Kultur. Schonungen hat sich vor allem auch einen Namen als Weinanbau und Bierbrauer-Gemeinde gemacht. Sogar der Strom wird aus Windkraft gewonnen. „Theoretisch könnten wir uns selbst mit Energie und Lebensmittel versorgen!“, sagte Rottmann mit einem Augenzwinkern.

Der Bürgermeister nahm in seiner Präsentation vor allem auch die Infrastruktur in den Fokus. Stadtbus, Autobahnanbindung, eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten, ein Bahnhaltepunkt, der Mainradweg, vielfältige Bildungs- und Betreuungseinrichtungen schätzen die Bürgerinnen und Bürger sehr.

Traditionell sucht Rottmann im Rahmen des Neubürgerempfangs den Schulterschluss zum heimischen Gewerbe, denn die suchen schließlich auch neue Stammkunden: Und so sorgten vor allem die heimischen Betriebe für die kulinarische Bewirtung. So gab’s Bier und Limo von Martins-Bräu, Partygebäck von Cafe Rohr, eine Gulaschsuppe von der Hofmetzgerei Heiko Schmitt. Der Alban-Kreis verköstigte die Gäste mit Wein aus der Partnerstadt Alban, Reifen-Kress übernahm den Sektempfang. Und die VR-Bank bzw. Flessabank sponserte ein paar kleine Geschenke.

Es war ein rundum gelungener Abend: Schnell entstanden neue Kontakte und Freundschaften. „Darum geht es uns eigentlich hauptsächlich: Dort wo neue Freundschaften und Verbindungen entstehen, fühlt man sich wohl und wird man heimisch!“, erklärt Rottmann. So wundert es nicht, dass der Neubürgerempfang Vereinen schon viele Neumitglieder beschert, haben bzw. sogar unter den Zugezogenen neue Hausärzte gefunden wurden, die nun in Schonungen praktizieren.

Fotos: Mit einer Nachbildung des Ortsschildes ließen sich viele Neubürgerinnen und Neubürger gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Rottmann fotografieren. Laut einer aktuellen Umfrage, können alle Zugezogenen ihren Ortsteil und damit auch die Gemeinde Schonungen als Wohnort sehr empfehlen.

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Aufzug der Bürgerwehr in Oberschwarzach

OBERSCHWARZACH – zum 412. Mal halten wir an unserer gelebten Tradition, dem Sebastiani – Pestgelübde fest, was wir von unseren Vorfahren vorgelebt bekommen haben. So der Hauptmann der Bürgerwehr. SW-N-TV war zum ersten Male beim Aufzug der Bürgerwehr in Oberschwarzach dabei und wir waren überrascht, schaut euch den Film an.