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Eine „Neue Ortsmitte“ für Niederwerrn

Niederwerrn – Endlich bekommt Niederwerrn eine Ortsmitte mit Café, Räume zum Feiern, einem Museum und ein Energiehaus. Jeder der Niederwerrn kennt weiß in Niederwerrn kann man gut wohnen, aber als Ort als Ortsgemeinschaft fehlt die Ortsmitte so wie in anderen fränkischen Dörfern.

Natürlich soll auch um den Maibaum getanzt werden in der neuen Niederwerrner Mitte, für die Kirchweih ist der Ort dann doch zu klein. Das Energiehaus versorgt die Anlage und kann auch besichtigt werden.

Ein neues Bürgerzentrum mit Café und eine »Energiescheune« als Bausteine für eine neue Ortsmitte im unterfränkischen Niederwerrn: Bereits seit einigen Jahren ist die Gemeinde Niederwerrn in besonderem Maße aktiv, um dem »Aussterben« des Altortes entgegenzuwirken. An seiner Schnittstelle zu dem im Osten gewachsenen Siedlungsgebiet entsteht nach zielgerichtetem Ankauf von Immobilien seitens der Gemeinde und dank eines weitsichtigem wie nachhaltig wirkenden Nutzungskonzepts derzeit eine räumliche wie funktionale Verbindung. Zwischen Gemeindebibliothek, Hugo-von-Trimberg-Schule und Seniorenheim ergänzt zukünftig am alten Dorfpfad die »Neue Mitte« das Ortsbild. Zusammen mit dem Neubau des Bürgerzentrums mit Café und Bürgersaal bildet ein zum Museum umgebautes und erweitertes historisches Wohnhaus das Ensemble. Und mit der »Energiescheune« entsteht nach Umbau in der historischen fränkischen Scheune als Außenstelle der »Bauhütte Obbach« der Nachbargemeinde Euerbach ein Informationszentrum für nachhaltige Energiekonzepte: Die technischen Anlagen zur Energieerzeugung für Bibliothek und Neubau bleiben für interessierte Bewohner und für Fachpublikum sichtbar.

Mit dem Neubau des Bürgerzentrums setzt die Gemeinde ein klares Zeichen für Kreislaufwirtschaft in der Baubranche: Sämtliche Betonbauteile des westlichen Gebäuderiegels sowie Fundament und Sockelgeschoss des östlichen Holzhybridbaus bestehen aus Recyclingbeton, der aus dem rund 50 Kilometer entfernten Betonwerk LZR Lenz-Ziegler-Reifenscheid in Kitzingen angeliefert wird. Auch der hierfür aufbereitete Beton stammt aus unmittelbarer Nähe. In der »Neuen Mitte« findet sich die in den Sechzigerjahren errichtete und 2019 rückgebaute Talbrücke Rothof bei Würzburg wieder.

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Fahndungserfolg nach Raubdelikt-Zwei Tatverdächtige an der Grenze zu Österreich festgenommen

SENNFELD, LKR. SCHWEINFURT. Am späten Dienstagabend haben zwei Männer einen Sennfelder an seiner Wohnadresse heimgesucht, tätlich angegriffen und bestohlen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat leitete die Polizei sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Tätern ein. Zwei Tatverdächtige, die aus dem familiären Umfeld des Geschädigten stammen, wurden in Südbayern vorläufig durch Beamte der Grenzpolizei im Bereich Raubling festgenommen.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist nach vorliegenden Ermittlungserkenntnissen offenbar ein langjähriger Familienstreit. Dieser eskalierte am späten Dienstagabend, als zwei Männer den Geschädigten gegen 23.30 Uhr zu Hause aufsuchten und es im Hof des Wohnanwesens zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam. Laut Zeugenangaben soll es zu körperlichen Übergriffen zum Nachteil des Sennfelders gekommen sein, wobei auch ein Holzstab Verwendung gefunden haben soll. Zudem sollen die beiden Täter aus der Wohnung des Geschädigten einen vierstelligen Geldbetrag entwendet und sein Fahrzeug mit einer Schaufel demoliert haben. Sie flüchteten anschließend mit einem Pkw mit ausländischer Zulassung in zunächst unbekannte Richtung.

Als die Schweinfurter Polizei kurz nach Bekanntwerden der Tat am Einsatzort eintraf, war nur noch der Geschädigte vor Ort. Er musste aufgrund seiner Verletzungen vom Rettungsdienst versorgt werden. Nach aktuellen Informationen sind diese jedoch nicht schwerwiegend. Um die Ergreifung der flüchtigen Täter zu ermöglichen, leiteten die Beamten unverzüglich die notwendigen Fahndungsmaßnahmen in die Wege.

Am frühen Mittwochabend kontrollierten Beamte der Grenzpolizei einen Pkw, der offenbar in Richtung Südeuropa unterwegs war. Aufgrund der veranlassten Fahndung war schnell klar, dass es sich um das gesuchte Fluchtfahrzeug aus Sennfeld handelt. Die beiden Insassen im Alter von 33 und 35 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Auch die mutmaßliche Tatbeute wurde sichergestellt.

Am Donnerstag wurden die beiden Festgenommenen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen das Duo die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des Raubes und der gefährlichen Körperverletzung anordnete. Im Anschluss wurden die Beschuldigten in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall, insbesondere auch in Hinblick auf die genauen Hintergründe der Tat, werden von der Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt durchgeführt.

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Schweinfurter Mietspiegel neu aufgelegt

Schweinfurt – Die Stadt Schweinfurt hat den Mietspiegel unter Mitwirkung des Mietervereins Schweinfurt und Umgebung e.V. und des Haus- und Grundbesitzervereins Schweinfurt und Umgebung e.V. mit Stand 01.02.2023 fortgeschrieben.

Der Mietspiegel kann, wie in der Vergangenheit auch, als Anhaltspunkt für Mieten in freifinanzierten Wohnungen im Stadtgebiet verwendet werden. Für Wohnungen, welche mit öffentlicher Förderung gebaut wurden oder werden (sozialer Wohnungsbau), kann der Mietspiegel nicht als Richtlinie genutzt werden, solange für diese Wohnungen Bindungen nach dem Bayer. Wohnungsbindungsgesetz bestehen.

Der Mietspiegel stellt eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete dar. Er erfüllt nicht die wissenschaftlichen Voraussetzungen, die gem. den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches an einen sogenannten „qualifizierten“ Mietspiegel gestellt werden.

Die im Mietspiegel enthaltene und für den gesamten Stadtbereich gültige Tabelle beinhaltet die ortsüblichen Vergleichsmieten als Orientierungswerte, jeweils unterteilt nach Wohnungsgrößen und –qualitäten sowie nach den Baujahren der Objekte. Das im Mietspiegel zur Bestimmung der Wohnungsqualität enthaltene Punktesystem wurde bezüglich der Modernisierung der Heizungsanlage ergänzt. Zudem wurde das Punktesystem für den Endenergiebedarf des Gebäudes verändert.

Unter Berücksichtigung der in den vergangenen zwei Jahren festgestellten Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt im Stadtgebiet Schweinfurt waren die als Anhaltspunkt dienenden Mietpreis-Spannen durch moderate Erhöhungen zwischen 1 % und 5 % anzupassen. Dadurch kann sich beispielsweise der Mietpreis je Quadratmeter für eine 60 m² große und gut ausgestattete Wohnung, Baujahr 1955, mit WC, Bad oder Dusche sowie Zentralheizung von 5,40 €/m² auf 5,67 €/m² (340,20 €/monatlich) erhöhen. Für eine in Größe und Ausstattung vergleichbare Wohnung, Baujahr 1995, können künftig monatlich bis zu 7,68 €/m² (460,80 €/monatlich; bisher: 7,46 €/m²) angesetzt werden. Für eine Neubauwohnung mit 60 m² und guter Ausstattung, Baujahr ab 2018, kann eine monatliche Miete bis zu 9,11 €/m² (546,60 €/monatlich; bisher: 9,02 €/m²) vereinbart werden. Bei sehr guter Ausstattung der Wohnung kann sich der Mietpreis bis auf 9,56 €/m² (bisher: 9,47 €/m²), bei kleineren Wohnungen (unter 50 m²) auch bis zu 10,34 €/m² (bisher: 10,25 €/m²) erhöhen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die in der Tabelle genannten Mietpreis-Spannen als Richtwerte zu sehen sind, die Vermietern und Mietern die Möglichkeit geben, die für eine Wohnung angemessene Miete in eigener Verantwortung und unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des Einzelfalles zu vereinbaren.

Der neue Mietspiegel kann ab 01.02.2023 im Internet auf der Seite der Stadt Schweinfurt (www.schweinfurt.de) unter dem Suchbegriff „Mietspiegel“ kostenlos eingesehen und auch ausgedruckt werden. Wer gerne eine Papierfassung des Mietspiegels möchte, erhält diese für 5,00 € beim Bürgerservice im Rathaus.

News Schweinfurt

Neuer Festwirt für das Schweinfurter Volksfest 2023

Festwirtsfamilie Papert folgt auf Michael Hahn

Schweinfurt – Der langjährige Festwirt des Schweinfurter Volksfestes hat der Stadtverwaltung im Herbst letzten Jahres nach insgesamt 12-jähriger Zusammenarbeit mitgeteilt, künftig nicht mehr am Schweinfurter Volksfest teilnehmen zu können.

Die Stadt Schweinfurt hat nun als Nachfolger die in dritter Generation tätige Festwirtsfamilie Papert aus Bechhofen (Landkreis Ansbach) gewonnen. Die Besucher dürfen sich damit auf urig-gemütliche Atmosphäre im Festzelt und dem großzügig gestalteten Biergarten, der den Plätzen im Zelt atmosphärisch in Nichts nachsteht, freuen. Das Speisenangebot deckt nicht nur die typischen Volksfestschmankerl wie Haxen, Hendl, Spießbraten oder Spanferkel ab, sondern bietet auch Speisen für Vegetarier und Veganer. Hierbei setzt die Festwirtsfamilie möglichst auf lokale Lieferanten und regionale Großhändler.

Volksfestreferent Jan von Lackum zeigt sich glücklich darüber, dass erneut ein klassisches Festzelt auf dem Schweinfurter Volksfest vertreten sein wird: „Es ist immer schwieriger, überhaupt noch einen klassischen Festwirt mit großem Zelt für ein Volksfest engagieren zu können. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit der Familie Papert weiterhin auf eine professionelle Zusammenarbeit setzen können. Ich wünsche der Familie Papert viel Freude und Erfolg in Schweinfurt.“

Das Festzelt Papert ist unter anderem seit vielen Jahren auf den Nürnberger Volksfesten vertreten. Zur Eröffnung des Schweinfurter Volksfestes am 09. Juni 2023 lädt es nun auch in Schweinfurt zu einem Besuch ein.

Im Bild von links: Volksfestreferent Jan von Lackum, Joachim Papert, Christian Papert und Volksfestorganisator Manuel Nastvogel

Foto: Stadt Schweinfurt, Kristina Dietz

Es gab mal eine Zeit, da wurde die Presse eingeladen, um eventuell angenehme und unangenehme Fragen zu stellen!

Z.B. Warum dieser Wechsel nach so vielen Jahren Hahn?

News Landkreis Schweinfurt

Aktuelle Freizeitkarte des Landkreises Schweinfurt jetzt kostenlos erhältlich

Neuauflage der Taschenfreizeitkarte für den Landkreis Schweinfurt erschienen

Die Taschenfreizeitkarte für den Landkreis Schweinfurt ist in der aktualisierten 10. Auflage erschienen. Tipps für Ausflüge sind ebenso zu finden, wie ein Verzeichnis der Städte, Gemeinden und Ortsteile des Landkreises sowie ein Ausschnitt des Stadtplans von Schweinfurt auf der Rückseite.


Die Freizeitkarte, im handlichen Format, ist in der Tourist-Information Schweinfurt 360° im Alten Rathaus in Schweinfurt, im Landratsamt Schweinfurt sowie bei sämtlichen Inserenten ab sofort kostenlos erhältlich. Seit mehreren Jahren wird die beliebte Karte in Zusammenarbeit mit dem Städte-Verlag erstellt und zeigt das komplette Kreisgebiet im Maßstab 1:75.000.

Erhältlich in der Tourist-Information Schweinfurt 360°, Rathaus, Markt 1 während den aktuellen Winteröffnungszeiten Mo bis Fr von 10.00 bis 16.00 Uhr.


Bildnachweis:

Tourist-Information Schweinfurt 360° _ Florian Trykowski in Kooperation mit dem Städteverlag

News Landkreis Schweinfurt

Landkreis Schweinfurt hat unterfrankenweit die niedrigste Schuldnerquote

Überschuldung der privaten Haushalte unterfrankenweit leicht zurückgegangen

Landkreis Schweinfurt. Im neuesten Ranking des jährlich veröffentlichten Schuldneratlas Unterfranken (Herausgeber: Creditreform Wirtschaftsforschung) belegt der Landkreis Schweinfurt den ersten Rang und weist mit 4,27 Prozent die niedrigste Schuldnerquote auf. Im bundesweiten Ranking der Kreise liegt der Landkreis Schweinfurt auf Platz 4.

Zum Stichtag 1. Oktober 2022 sind laut den aktuellen Zahlen demnach 4,27 Prozent der Privatpersonen im Landkreis Schweinfurt überschuldet. Damit ist die Überschuldung von Privatpersonen im Landkreis im Vergleich zum Vorjahr erneut zurückgegangen. Unterfrankenweit beträgt die Schuldnerquote in der aktuellen Erhebung 5,87 Prozent, 2021 betrug sie 6,17 Prozent.

Der Landkreis Schweinfurt liegt damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 8,48 Prozent (2021: 8,86). Deutschlandweit gesehen ist die Überschuldung von Privatpersonen seit 2018 weiterhin leicht rückläufig.

Die Autoren des aktuellen Schuldneratlas Deutschland machen jedoch insgesamt darauf aufmerksam, dass es unter anderem aufgrund der weiterhin hohen Verbraucherpreise und generell vor dem Hintergrund der globalen Problemlagen zu einem Anstieg der Überschuldung im Jahr 2023 kommen könnte.


Schuldnerberatung des Kolping-Bildungszentrums Schweinfurt leistet wichtigen Beitrag

Auch die Schuldnerberatung trägt einen wichtigen Teil zu dem konstant guten Abschneiden des Landkreises bei. Bei finanziellen Problemen steht diese weiterhin allen Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Landkreis Schweinfurt zur Verfügung.
Der Landkreis Schweinfurt unterstützte die von der Kolping-Bildungszentrum Schweinfurt GmbH betriebene Schuldnerberatungsstelle in Schweinfurt im Jahr 2022 mit rund 110.000 Euro.

Jede Bürgerin und jeder Bürger aus dem Landkreis, die oder der – aus welchem Grund auch immer – in die Schuldenfalle geraten ist, kann sich dort kostenlos mit professioneller Unterstützung bei der Bewältigung der Probleme helfen lassen.

Die Schuldnerberatung der Kolping-Bildungszentrum Schweinfurt GmbH ist am Fischerrain 2 in 97421 Schweinfurt und telefonisch unter 09721/738 959 0 oder per E-Mail an schuldnerberatung@kolping-bildung-schweinfurt.de erreichbar.

News Schweinfurt

Spatenstich für den Neubau der Körner Grundschule in der Bellevue

Schweinfurt – Der Neubau der Grundschule Bellevue ist Teil des Bebauungskonzepts im neuen, zukunftsgerichteten Stadtteil Bellevue in Schweinfurt. Als Ensemble mit dem Neubau der 2-Feld-Sporthalle und den Freianlagen sowie der Kindertagesstätte ergänzt sie auf dem ehemaligen Konversionsgelände Askren Manor das attraktive und zeitgemäße Wohnquartier im Westen der Stadt. In der Anna-Weichsel-Straße (Ecke Edmund-Hornung-Straße)
News Landkreis Schweinfurt

Neue Sandsteinmauer vor Filialkirche „St. Wendelin“ in Düttingsfeld

Besonderes Projekt im Rahmen der Straßenwärter-Ausbildung – Mitarbeiter des Kreisbauhofs bauen Sandsteinmauer vor Filialkirche „St. Wendelin“ in Düttingsfeld

Landkreis Schweinfurt. Alles andere als alltäglich ist die Ausbildung zum Straßenwärter bzw. zur Straßenwärterin im Landkreis Schweinfurt. Ein besonderes Bauprojekt am Ortseingang von Düttingsfeld ist dafür ein gutes Beispiel.

Nachdem die Fahrbahn der Kreisstraße SW 46 von Wiebelsberg nach Düttingsfeld auf sechs Meter erweitert wurde, musste die Böschung, die unterhalb der Filialkirche „St. Wendelin“ liegt, durch eine sogenannte Stützmauer abgefedert werden.

Sandsteinmauer setzt Filialkirche „St. Wendelin“ gelungen in Szene

Stützmauern bestehen in den meisten Fällen komplett aus Beton, doch grauer Beton hätte nicht zum Erscheinungsbild der Filialkirche „St. Wendelin“ gepasst. So entstand die Idee, eine Bruchsteinmauer aus Sandstein zu errichten, die das neugotische Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert gelungen in Szene setzt.

Zwei angehende Straßenwärter waren von Beginn an Teil des Bauprojekts. Gemeinsam mit ihrem Ausbilder, einem Maurer und einem Straßenwärter machten sie sich ans Werk. Zuerst galt es ein ausreichendes Fundament und eine Hinterschalung aus Beton und Stahl zu errichten. In einem zweiten Schritt wurden die Steinrohlinge zugeschnitten und mit Hammer und Meißel in Form gebracht, um sie abschließend mit Mauermörtel zu verbinden.

Nachdem Landrat Florian Töpper von diesem besonderen Projekt erfuhr, besuchte er das Team kürzlich direkt vor Ort: „Ich freue mich sehr über das großartige Engagement unserer Mitarbeiter des Kreisbauhofs. Solche Projekte zeigen, wie vielfältig und spannend die Ausbildung des Straßenwärters ist und welch starker Zusammenhalt im Team vorherrscht.“

„Dieses Projekt war für uns eine besondere Herausforderung und hat allen viel Spaß gemacht. Die Sandsteinmauer ist sehr gelungen und bleibt Düttingsfeld hoffentlich noch lange erhalten“, sagte Norbert Müller, Leiter des Kreisbauhofs des Landkreises Schweinfurt.

Nun ist das Bauprojekt fast abgeschlossen. Sobald es wieder wärmer ist, steht als letzter Schritt nur noch die Imprägnierung an.

In einer Bildergalerie unter www.landkreis-schweinfurt.de/aktuelles können sich Interessierte genauer ansehen, wie die Sandsteinmauer entstanden ist.

Im Bild 1: Die fast fertige Sandsteinmauer setzt die Filialkirche „St. Wendelin“ gelungen in Szene.

Foto: Norbert Müller/Landratsamt Schweinfurt

Im Bild 2: Landrat Florian Töpper (2. von links) vor Ort an der Baustelle in Düttingsfeld mit einem Teil des Kreisbauhof-Teams und Leiter Norbert Müller (1. von links).

Foto: Melina Bosbach/Landratsamt Schweinfurt

News Schweinfurt

Ukrainische Kinder sagen Danke

Beeindruckende Fortschritte dank Willkommenskurs

Schweinfurt (16. Januar 2023) – Mit einer kleinen Feier bedankten sich ukrainische Kinder der Hugo von Trimberg Schule Niederwerrn beim Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn. Für das Schulteam und die Vertreter des Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn, Präsident Kurt Krause sowie Vizepräsidentin Petra Weingart, hatten die Kinder mit ihren Müttern Kuchen gebacken. Der Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn unterstützt bereits seit Frühjahr letzten Jahres die Willkommenskurse an sechs Schulen im Landkreis Schweinfurt – bisher mit 7.000 €. Auch wenn mittlerweile weniger Schüler/innen diese intensive Förderung brauchen, besteht nach wie vor Bedarf. Die Maßnahme wird daher an den Grundschulen in Niederwerrn und Poppenhausen weitergeführt.

In einer kurzen Ansprache stellte Konrektorin Niemeyer heraus, wie wichtig die Förderung der deutschen Sprache für das Leben der Kinder hierzulande ist.  Sie kamen ohne jegliche Deutschkenntnisse in Wort und Schrift an die Schule und müssen in den Regelklassen unterrichtet werden. Eine Situation in der sich die Kinder sehr allein fühlen. Im Willkommenskurs wird von Natalia Klein in hervorragender Weise den Kindern neben Deutschkenntnissen und Alltagskompetenz auch ein Stück Heimatgefühl vermittelt.

Alle Kinder hatten sich liebenswert vorbereitet. Beispielsweise gelang dem neunjährigen Mykhailo das Zungenbrechergedicht „Der Bratapfel“ und auch Valeria, Kira und Sofia trugen Geschichten vor. Weingart und Krause waren sichtlich beeindruckt von den sprachlichen Fortschritten und Leistungen der Schüler/innen. Sie dankten ihrerseits für das Engagement der Schule, was in Anbetracht der schwierigen Personallage nicht selbstverständlich ist.

Bild (von links): Georgia Niemeyer (kommissarische Schulleitung), Kurt Krause (Präsident Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn), Petra Weingart (Vizepräsidentin Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn), Natalia Klein (Lehrkraft Willkommensgruppe), Schülerinnen (Kira Chabanenko, Sofia Kubets, Mykhailo Korchmynskyi sowie vorne: Valeria Kyrchenko), Christina Fast (Lehrerin), Martina Dölling (erweiterte Schulleitung)

Foto: Bernd Meidel

Über Rotary
Rotary ist ein globales Netzwerk aus 1,4 Millionen Nachbarn, Freunden, Führungskräften und Problemlösern, die sich zusammenschließen und Maßnahmen ergreifen, um nachhaltigen Wandel in Gemeinwesen auf der ganzen Welt anzustoßen. Mit Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Wissen engagieren sich die Mitglieder von Rotary seit mehr als 110 Jahren, um das Leben anderer zu verbessern. Von der Förderung von Bildung und Frieden über die Bereitstellung von sauberem Wasser bis hin zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung arbeiten die Rotarier stets daran, die Welt zu einem lebenswerteren, besseren Ort zu machen. Besuchen Sie Rotary.de, um mehr über Rotary zu erfahren.

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Standesamt Schweinfurt veröffentlicht Statistik 2022

Mehr als 1.000 Kirchenaustritte im Jahr 2022

(Zahlen in Klammern stellen die Zahlen der Jahre 2021 und 2020 dar)

Schweinfurt – Im Standesamt Schweinfurt, dessen Bezirk nicht nur Schweinfurt, sondern seit einigen Jahren auch die Gemeinden Dittelbrunn, Geldersheim, Schonungen, Schwanfeld, Üchtelhausen und Wipfeld umfasst, fanden auch im Jahr 2022 erneut zahlreiche Beurkundungen statt. Auffällig im Jahr 2022 ist vor allem der starke Anstieg der Kirchenaustritte.

Die Zahl der Geburten ist im vergangenen Jahr minimal gesunken.
Insgesamt wurden im Standesamt Schweinfurt im vergangenen Jahr 2.170 (2.353/2.381) Geburten beurkundet (1161 Jungen, 1009 Mädchen).  Dabei wurden fünf Babys zu Hause geboren, davon drei in Gemeinden, die die Aufgaben des Standesamtes an die Stadt Schweinfurt übertragen haben. Im vergangenen Jahr wurden dabei 72 Zwillinge geboren. Fast 70 % der Mütter waren verheiratet und ca. 77 % der Mütter sind deutsche Staatsangehörige482 der in Schweinfurt beurkundeten Babys können auch als neue Einwohner Schweinfurts begrüßt werden. Fast 70 % der Kinder haben einen Vornamen, ca. 27 % zwei und ca. 3 % drei Vornamen erhalten. Drei Babys haben mehr als drei Vornamen bekommen. Als beliebteste Namen wurde für Mädchen Mia, Emilia und Marie gewählt, die Jungen haben am häufigsten die Namen Ben, Leon und Leo erhalten.

Die Zahl der Sterbefälle ist im Jahr 2022 nur ganz gering gestiegen, sodass diese Entwicklung nicht ganz dem bundesdeutschen Trend entspricht. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1.808 (1.792/1.634) Sterbefälle beurkundet (931 Männer, 877 Frauen). 709 Verstorbene hatten ihren früheren Wohnsitz in Schweinfurt, 70 Verstorbene waren ausländische Staatsangehörige.

Die Zahl der Eheschließungen hat sich im vergangenen Jahr nach den beiden durch die Pandemie geprägten Vorjahren wieder leicht erhöht. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Standesamtsbezirk Schweinfurt 358 (337/314) Ehen geschlossen. Davon haben 38 Brautpaare hier geheiratet, obwohl sie keinen Wohnsitz im Standesamtsbezirk Schweinfurt haben, zusätzlich haben 52 Paare aus dem Standesamtsbezirk ein auswärtiges Standesamt für die Eheschließung gewählt. Im Rahmen der Aufgabenübertragung hat das Standesamt Schweinfurt 90 Eheschließungen von Paaren aus den Gemeinden beurkundet, insgesamt wurden 68 Trauungen auch in den Gemeinden von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vollzogen. Die an Samstagen angebotenen Trautermine werden gern angenommen und sind oft frühzeitig ausgebucht. Insgesamt wurden in Schweinfurt und in den Gemeinden im vergangenen Jahr an 30 Samstagen 117 Ehen geschlossen.
Knapp dreiviertel der Ehepaare wählten den Namen des Mannes, ca. 8 % den Namen der Frau zum gemeinsamen Ehenamen; insgesamt trägt in 20 Fällen einer der Partner einen Doppelnamen. 66 Paare (gut 18 %) haben keinen gemeinsamen Ehenamen bestimmt.
Im Jahr 2022 wurden im Standesamtsbezirk Schweinfurt acht gleichgeschlechtliche Ehen (drei von Männern, fünf von Frauen) geschlossen.

Die Zahl der Scheidungen von im Standesamtsbezirk Schweinfurt oder ggf. im Ausland geschlossenen Ehen betrug im letzten Jahr 148 (162/165) und ist damit im Vergleich zu den Vorjahren leicht gesunken.


Die Zahl der Kirchenaustritte ist im vergangenen Jahr trotz des Anstiegs im Vorjahr auch im Jahr 2022 erneut massiv gestiegen und entspricht damit auch dem bundesweiten Trend.
Insgesamt wurden im Standesamt Schweinfurt 1.080 Erklärungen aufgenommen (718/559), davon 681 Erklärungen von Schweinfurter Bürgerinnen und Bürgern. 335 Personen traten aus der evangelischen, 744 Personen aus der katholischen und eine Person aus einer anderen Religionsgemeinschaft aus.

News Schweinfurt

Zimmerbrand in den frühen Morgenstunden verlief glimpflich

Schweinfurt – Gegen 05:20 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Schweinfurt die Feuerwehren Schweinfurt und Dittelbrunn sowie den Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Schweinfurt zu einem Zimmerbrand in die Walter-Flex-Straße.

Dort war in einem Reihenmittelhaus aus ungeklärter Ursache ein Feuer im Erdgeschoss ausgebrochen. Die Bewohner des Hauses konnten sich noch in Sicherheit bringen und unternahmen erste Löschversuche bis zum Eintreffen des Löschzuges der Ständigen Wache.

Durch den sofort eingeleiteten Innenangriff unter schwerem Atemschutz mit zwei Trupps konnte der Brand auf einen Raum begrenzt werden. Bei der Absuche des Gebäudes und den Nachlöscharbeiten, welche sich durch eine hohe Brandlast als sehr umfangreich herausstellten, unterstützten die Freiwilligen Feuerwehren aus Schweinfurt und Dittelbrunn. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, neben den Bewohnern des Hauses konnten auch ein Hund und zwei Katzen nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen in den nichtbetroffenen Teil wieder zurückkehren.

Über die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch keine Aussage möglich. Insgesamt waren die Feuerwehren Schweinfurt und Dittelbrunn mit 30 Einsatzkräften vor Ort, die durch zwei Rettungswagen und den Einsatzleiter des Rettungsdienstes unterstützt wurden.

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Gekommen, um zu bleiben

Gekommen, um zu bleiben

Schonungen rollt für seine Neubürger den roten Teppich aus

Einmal im Jahr wird sprichwörtlich der rote Teppich ausgerollt: Dann nämlich, wenn alle Neubürgerinnen und Neubürger ins Rathaus eingeladen werden. Schon mit Anmeldung im Bürger- und Meldeamt erhalten Zugezogene die Einladung zu dieser „Einbürgerungsfeier“.

Das Ziel liegt für Bürgermeister Stefan Rottmann auf der Hand: Es soll sich weiter herumsprechen, dass Schonungen mit seinen Ortsteilen eine gefragte und beliebte Gemeinde, vor allem auch für Bürger mit höchsten Ansprüchen an Wohn- und Lebensqualität. Im Idealfall sollen Neubürger bis ins hohe Alter in der Großgemeinde leben.

Erstaunlich viele junge Familien haben sich unter die Gäste gemischt. Und auch ukrainische Mitbürger nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und um etwas über ihre neue Heimat zu erfahren.

Mit dem neuen Imagevideo Schonungens startete Bürgermeister Stefan Rottmann in einen kurzweiligen Abend. Neben einer Bildpräsentation sind es vor allem auch Videos, die die Vorzüge der Großgemeinde vermitteln sollen. Und so unternahm Rottmann eine Tour durch die Ortsteile. Auch Veranstaltungs- und Freizeittipps gab es aus erster Hand. Schonungen ist bekannt dafür, dass es seinen Bürgerinnen und Bürgern einen hohen Freizeitwert bietet. Und so staunten die zugezogenen Bürger, dass es in der 8.000-Einwohner-Gemeinde sogar einen Golfplatz, Mountainbike-Trail und ein Hallenbad gibt. Über hundert Vereine und Verbänden bieten ein breites Betätigungsfeld in Sport, Musik und Kultur. Schonungen hat sich vor allem auch einen Namen als Weinanbau und Bierbrauer-Gemeinde gemacht. Sogar der Strom wird aus Windkraft gewonnen. „Theoretisch könnten wir uns selbst mit Energie und Lebensmittel versorgen!“, sagte Rottmann mit einem Augenzwinkern.

Der Bürgermeister nahm in seiner Präsentation vor allem auch die Infrastruktur in den Fokus. Stadtbus, Autobahnanbindung, eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten, ein Bahnhaltepunkt, der Mainradweg, vielfältige Bildungs- und Betreuungseinrichtungen schätzen die Bürgerinnen und Bürger sehr.

Traditionell sucht Rottmann im Rahmen des Neubürgerempfangs den Schulterschluss zum heimischen Gewerbe, denn die suchen schließlich auch neue Stammkunden: Und so sorgten vor allem die heimischen Betriebe für die kulinarische Bewirtung. So gab’s Bier und Limo von Martins-Bräu, Partygebäck von Cafe Rohr, eine Gulaschsuppe von der Hofmetzgerei Heiko Schmitt. Der Alban-Kreis verköstigte die Gäste mit Wein aus der Partnerstadt Alban, Reifen-Kress übernahm den Sektempfang. Und die VR-Bank bzw. Flessabank sponserte ein paar kleine Geschenke.

Es war ein rundum gelungener Abend: Schnell entstanden neue Kontakte und Freundschaften. „Darum geht es uns eigentlich hauptsächlich: Dort wo neue Freundschaften und Verbindungen entstehen, fühlt man sich wohl und wird man heimisch!“, erklärt Rottmann. So wundert es nicht, dass der Neubürgerempfang Vereinen schon viele Neumitglieder beschert, haben bzw. sogar unter den Zugezogenen neue Hausärzte gefunden wurden, die nun in Schonungen praktizieren.

Fotos: Mit einer Nachbildung des Ortsschildes ließen sich viele Neubürgerinnen und Neubürger gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Rottmann fotografieren. Laut einer aktuellen Umfrage, können alle Zugezogenen ihren Ortsteil und damit auch die Gemeinde Schonungen als Wohnort sehr empfehlen.

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„Vom Weg, den ZF konsequent geht, profitiert die Umwelt enorm“

MdB Janecek und MdL Knoblach im Dialog mit ZF in Schweinfurt

„ZF hat als einer der ganz großen Zulieferer auf den größten Transformationsprozess in der Geschichte der Automobilbranche frühzeitig reagiert und erkannt, dass die Zukunft der elektrifizierten Antriebstechnik gehört“. Das erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher und Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Dieter Janecek am Ende seines mehrstündigen Aufenthalts im Schweinfurter ZF-Werk. Bei dem von seinem Schweinfurter Landtagskollegen Paul Knoblach initiierten Dialog waren unter anderen mit Manfred Süß und Hans-Jürgen Schneider der aktuelle und frühere Standortleiter die kompetenten Gesprächspartner.

Beim Epochenwechsel mit neuartigen Antriebslösungen spielt im ZF-Konzern der Standort Schweinfurt mit seinen rund 9300 Mitarbeitern eine wichtige Rolle. Das Schweinfurter Team entschied sich bereits 2015 für eine neue Technologie, um die Konstruktion und Fertigung von E-Motoren effizienter zu gestalten.
2016 entstand in Schweinfurt der Hauptsitz der neu gegründeten ZF Division E-Mobility. 2018 kamen die ersten E-Achsantriebe auf den Markt. 2020 erklärte ZF dann zum Wendejahr und stoppte die Weiterentwicklung von Produkten für den rein verbrennungsmotorischen Antriebsstrang. Die Transformation wird auch wegen des Fachkräftemangels durch gezielte Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der vorhandenen Mitarbeiter begleitet, vor allem in den nun nötigen neuen Berufsfeldern wie der E-Technologie, Fachinformatik oder Robotik

Bisher wurden in den E-Mobility-Fertigungshallen im Werk Süd im Schweinfurter Gewerbegebiet Hafen zwei Millionen E-Motoren gefertigt. Sie sparen über die durchschnittliche automobile Lebensdauer eines Verbrenners von 15 Jahren gerechnet circa 45 Millionen Tonnen CO2 ein. Um dasselbe Einsparpotenzial
mit erneuerbaren Energieträgern zu realisieren, müsste ein Windpark mit 80
Windturbinen 25 Jahre lang am Netz sein. Gewaltige Zahlen.

Beeindruckt waren die Grünen Gäste, neben Janecek und Knoblach waren das noch Kreisrat Thomas Vizl und Stadtrat Reginhard von Hirschhausen, aber auch von den unzähligen bisher schon vollzogenen und noch geplanten Schritten, um das erklärte Ziel des ZF-Konzerns zu erreichen: Klimaneutralität soll bei ZF in Schweinfurt bereits 2030 erreicht sein. Als eines der größten Projekte regenerativer Stromerzeugung ist hier die Photovoltaikanlage Werk Nord mit einer Spitzenleistung von 2,5 Megawatt zu nennen. Sie spart 1.250 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Im Werk Süd ist eine zweite Anlage in Planung. Fortgesetzt wird der Aufbau von E-Ladesäulen, von E-Firmenfahrzeugen sowie das Angebot EBike-Leasing für Mitarbeiter.

Janecek, Knoblach und Co. nahmen als Grüne natürlich mit Freude zur Kenntnis, dass mittlerweile 98 Prozent der Abfälle am Standort recycelt werden, dass 10.000 Kubikmeter Trinkwasser durch Einsatz von Brunnenwasser ersetzt und 170 Tonnen Altöl im Jahr durch Zweitraffinate wiederverwendet werden.
„Vom Weg, den ZF konsequent geht, profitiert die Umwelt enorm“, so Janecek. Knoblach sprach sogar von einem „vorbildhaften Handeln“. Der Anregung des auch stellvertretenden Landrats Thomas Vizl, über eine wie auch immer geartete Beteiligung an den in etlichen Windvorranggebieten im Raum Schweinfurt geplanten neuen Windrädern nachzudenken, zeigte sich die ZF-Führungsriege aufgeschlossen gegenüber.

Dem mehrstündigen Besuch bei ZF folgte ein Abstecher von Janecek ins Landratsamt, wo Landrat Florian Töpper dem wirtschaftspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion und langjährigen Vorsitzenden der bayerischen Grünen (2008 bis 2014) über den geplanten neuen Wirtschaftsstandort in der ehemaligen
US-Kaserne Conn Barracks informierte.

Foto:
„Den wirtschaftspolitischen Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion Dieter Janecek (Dritter von rechts) und den Schweinfurter Landtagsabgeordnete Paul Knoblach (zweiter von links) informierten ZF-Standortleiter Manfred Süß (links) und sein Vorgänger Hans-Jürgen Schneider (rechts) über die Transformation zur E-Mobilität. Beim Besuch im Werk Süd in Schweinfurt waren außerdem Stadtrat Reginhard von Hirschhausen (verdeckt dahinter) sowie Kreisrat und weiterer stellvertretender Landrat Thomas Vizl (zweiter von rechts) dabei. Foto: Hannes Helferich“

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Bewerbung Jugendschöffenwahl 2023

Vorschlagsliste liegt bis zum 03. Februar im Bürgerservice des Rathauses aus

Schweinfurt – Mit Ablauf des Jahres 2023 endet für die Jugendschöffen die derzeitige Berufung. Eine neue Vorschlagsliste ist vom Stadtjugendamt Schweinfurt zu erstellen, in der für die Wahl der Jugendschöffen mindestens 14 Männer und 14 Frauen aufzunehmen sind.

Die Bewerbung zur Aufnahme in die Vorschlagsliste für die Schöffenwahl 2023 liegt bis zum Freitag, 03. Februar im städtischen Bürgerservice im Rathaus aus.

Interessenten müssen mindestens ein Jahr in Schweinfurt wohnen, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und das 25. Lebensjahr vollendet haben. Bis zum Ablauf des Jahres 2023 sollten sie das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Jugendschöffen sollen erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein. Nach Möglichkeit sind geeignete Personen aus allen Kreisen der Bevölkerung, vor allem auch Eltern und Ausbilder, zu berücksichtigen.

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Aufzug der Bürgerwehr in Oberschwarzach

OBERSCHWARZACH – zum 412. Mal halten wir an unserer gelebten Tradition, dem Sebastiani – Pestgelübde fest, was wir von unseren Vorfahren vorgelebt bekommen haben. So der Hauptmann der Bürgerwehr. SW-N-TV war zum ersten Male beim Aufzug der Bürgerwehr in Oberschwarzach dabei und wir waren überrascht, schaut euch den Film an.

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Robert Striesow übernimmt stellvertretenden Fraktionsvorsitz der Fraktion „DIE LINKE“ in Schweinfurt

Seit dem 01.01.2023 übernimmt Robert Striesow den stellvertretenden Fraktionsvorsitz der Fraktion DIE LINKE in Schweinfurt.

Bereits letztes Jahr im Juni folgte Striesow dem langjährigen Stadtrat Sinan Öztürk und komplettierte die Fraktion mit Frank Firsching (Fraktionsvorsitzender) und Andrea C. Greber. Am 01.Januar.2023 übernahm Robert Striesow den Posten des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, um den Fraktionsvorsitzenden Frank Firsching politisch vertreten zu können.

Eines der wichtigsten politischen Ziele ist die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Gerechtigkeit. Robert Striesow bekräftigt dabei, dass die Beschäftigten der Stadt und ihrer kommunalen Unternehmen gute Arbeitsbedingungen brauchen. Dem zweifachen Vater und Ergotherapeuten ist es zudem wichtig, dass Schweinfurt ein besseres Kinderbetreuungsangebot mit einem Ausbau der Schulsozialarbeit, eine bürgernahe und unkomplizierte Stadtverwaltung und deutlich mehr „Grün“ erhält. Zudem bedarf es aus sozialer und ökologischer Sicht endlich eines kostenfreien Stadtbusverkehrs.

Striesows langfristiges erklärtes Ziel ist es auch, die linke kommunale politische Arbeit, zusammen mit der Fraktion, wieder vermehrt der Bevölkerung bekannt zu machen.

Zitat Striesow „Wir müssen langfristig denken und auch kommunale Unterschiede innerhalb der Parteienpositionen verdeutlichen.“ Robert Striesow betont, dass es wichtig ist, 2026 wieder in gegenwärtiger Fraktionsstärke in den Schweinfurter Stadtrat einzuziehen.

„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und wünsche mir einen guten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Schweinfurt, und mit den Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats eine konstruktive und faire Zusammenarbeit.“

Bildquelle: Robert Striesow

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Der „Dritte Weg“ ist in Schweinfurt unerwünscht

Schweinfurt – Der „Dritte Weg“ hat in Schweinfurt einen Informationsstand aufgebaut und lautstark Parolen abgesondert, „Schweinfurt ist bunt“ hat dagegen gehalten. Nazis und Nazisprüche haben in Schweinfurt keinen Platz.

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Eröffnung der neuen Sparkassen-Filiale am Gottesberg

SCHWEINFURT – Die Eröffnung der neuen Sparkassen-Filiale Gottesberg war ein voller Erfolg. Nach nur einem Jahr können die Kunden jetzt im neu errichteten Gebäude ihre Sparkassengeschäfte erledigen. Leider mussten auch Filialen geschlossen werden, für ältere Kunden, die ihre Sparkasse zu Fuß besuchten, ist der Weg nun etwas weiter. Seit 200 Jahren ist die Sparkasse ein verlässlicher Partner für die Menschen und Unternehmen in der Region.

Dem Gründungsgedanken der Sparkasse als öffentlich-rechtliches Geldinstitut verpflichtet, ist nachhaltiges Handeln seit dem ersten Tag des Bestehens einer der Grundpfeiler der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge. Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen ist bei der Sparkasse bereits seit vielen Jahren wichtig. Mit der neuen Filiale Gottesberg präsentiert sich die Sparkasse zukunftsorientiert.

Entstanden ist ein Gebäude in Holzständerbauweise, das als Effizienzgebäude 40 EE den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEv) entspricht. Der Neubau am Gottesberg ist somit nicht nur ein klares Bekenntnis zum Standort, sondern auch ein Gebäude, das höchsten nachhaltigen Ansprüchen genügt. Gleichzeitig ist der 13. Januar 2023 für die Sparkasse ein geschichtsträchtiges Datum: am „13. Jänner 1823“ wurde die erste Satzung für die „Ersparnis-Anstalt zu Schweinfurt“ vom Stadtmagistrat beschlossen. Im über 400 Jahre alten Rathaus von Schweinfurt begann die ehemalige Städt. Sparkasse 1823 ihre Tätigkeit.

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Das Schweinfurter Prinzenpaar übernimmt einen VW ID Buzz „Prinzenbus“

Schweinfurt (VA). Voll elektronisch, voll vernetzt, vollkommen neu gedacht, so beschreibt der Volkswagenkonzern den VW ID Buzz, mit dem das Schweinfurter Prinzenpaar in der Session 2023 zu seinen Auswärtsauftritten reist. Sponsor des Fahrzeuges ist erneut das VW-Autohaus Vossiek, Schweinfurt und Werneck. Bei der Übergabe des Fahrzeuges konnte Autohaus-Inhaber Stefan Bauer ein kleines Jubiläum feiern. Seit 25 Jahren unterstützt er die ESKAGE, bereits 23 Fahrzeuge hat er im Laufe dieser Jahre den Prinzenpaaren zur Verfügung gestellt. Das Fahrzeug 2023, der ID Buzz pro überzeuge mit seinem, dem Design seines ikonischen Bully-Vorgängers, unvergleichlichen Charme und passe sich auch dem Charme seiner Fahrgäste an, so Stefan Bauer. Wie Bauer weiter ausführte, verfüge das Fahrzeug über 204 PS und habe eine maximale Reichweite pro Ladevorgang von 413 Kilometern. Für die ESKAGE dankte Gesellschaftspräsident Florian Dinkel der Familie Bauer für die Unterstützung. Für die Sicherheit von Prinz Florian I. und Prinzessin Andrea I. sorgt der erfahrene „Prinzenkutscher“ Michael Backes. Backes wird zudem eine extra Einweisung in die Fahr- und Ladeeigenschaften erhalten.