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Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 29.01.2023

Aus dem Stadtgebiet:

Trunkenheitsfahrten

Am 28.01.2023, gegen 15.50 Uhr, sollte ein Fahrradfahrer im Bereich der Paul-Gerhard-Straße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Anstatt den Weisungen der Beamten nachzukommen, suchte der Radfahrer jedoch zunächst sein Heil in der Flucht. Der etwas unbeholfene Fluchtversuch endete schließlich im Bereich des John-F.-Kennedy-Rings, wo der 42-jährige Schweinfurter einer Kontrolle unterzogen werden konnte. Nachdem ein freiwilliger Atemalkoholtest einen Wert von knapp 2 Promille ergeben hatte, musste der Grund des Fluchtversuchs nicht näher hinterfragt werden. Der Fahrer des Drahtesels musste die Beamten folglich zur Dienststelle begleiten und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

In den frühen Morgenstunden des Sonntags, gegen 04.30 Uhr, wurde die Fahrerin eines Audis in der Deutschhöfer Straße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei konnten die Beamten Alkoholgeruch aus dem Wageninneren wahrnehmen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte schließlich den Verdacht der Beamten. Dieser erbrachte einen Wert von 0,6 Promille. Die 27-Jährige musste die Beamten folglich zur Dienststelle begleiten und einen gerichtsverwertbaren Atemalkoholtest durchführen. Im Anschluss daran konnte sie die Dienststelle wieder verlassen. Sie erwartet jetzt eine Bußgeldanzeige.

Nur wenig später, gegen 05.10 Uhr, konnte eine weitere Alkoholfahrt beendet werden, nachdem Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt am Paul-Rummert-Ring einen VW einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen hatten. Auch hier hatte der Fahrer des Pkws dem Alkohol erheblich zugesprochen. Der freiwillige Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von über 1,9 Promille. Der Pkw des 55-Jährigen wurde folglich an der Kontrollörtlichkeit verkehrssicher abgestellt. Auch er musste die Beamten folglich zur Dienststelle begleiten und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Zudem wurde sein Führerschein sichergestellt. Auch ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Aus dem Landkreis:

Trunkenheitsfahrt

Grafenrheinfeld (Lkr. Schweinfurt) – Ebenfalls in den Nachtstunden wurde einem weiteren Radfahrer der böse Alkohol zum Verhängnis. Nachdem einem hilfsbereiten Mitbürger gegen Mitternacht ein hilfloser Landkreisbewohner in der Gochsheimer

Straße in Grafenrheinfeld auffiel, welcher beim Zurücklegen weniger Meter mehrfach von seinem Rad stürzte, wollte er diesem seine Hilfe anbieten. Von dem Hilfsangebot offensichtlich überfordert, lies der Radfahrer sein Gefährt zurück, rannte davon und versteckte sich zunächst in einem Gebüsch. Wiederum mit seinem Versteck unzufrieden, machte sich der 34-Jährige wenig später fußläufig auf den Weg in Richtung Hafen, wo er schließlich durch eine zwischenzeitlich verständigte Streifenbesatzung einer Kontrolle unterzogen werden konnte. Der Grund für seine unsichere Fahrweise war schließlich schnell gefunden. Demnach ergab ein freiwilliger Atemalkoholtest einen Wert von rund 2,2 Promille. Der Radfahrer wurde durch die Beamten folglich zur Polizeiinspektion Schweinfurt verbracht. Nachdem im weiteren Verlauf eine Blutentnahme durchgeführt wurde, musste der Herr aufgrund seiner weiterhin hilflosen Lage in Gewahrsam genommen werden. Er musste die Nacht schließlich bei der Polizei verbringen.

Diebstahl von Werkzeug

Gochsheim (Lkr. Schweinfurt) – Aufgrund einer Anzeigenerstattung im Verlauf des Samstags wurde ein Werkzeugdiebstahl in Gochsheim bekannt. Demnach wurden dem Geschädigten im Zeitraum vom 26.01.2023, 14.00 Uhr, bis zum 28.01.2023, 09.00 Uhr, durch einen bislang unbekannten Täter mehrere elektronische Werkzeuge für den Heimwerkerbedarf aus seinem offenstehenden Gartenhaus in der Weyerer Straße entwendet. Der Gesamtwert des Diebesguts dürfte sich auf rund 1500,- Euro belaufen.

Sachbeschädigung an Pkw

Schwebheim (Lkr. Schweinfurt) – Im Zeitraum vom 11.01.2023 bis zum 25.01.2023 wurde der abgemeldete Pkw eines Schwebheimers angegangen. Im fraglichen Zeitraum war der Pkw auf dem Vorplatz einer Lagerhalle nahe der Neuen Gasse abgestellt. Durch den bislang unbekannten Täter wurden u. a. sämtliche Scheiben des Pkws unter Zuhilfenahme weiterer Gegenstände eingeschlagen.

Die Polizeiinspektion Schweinfurt bittet um Hinweise unter Tel. 09721/202-0.

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Ukrainekrieg: Humanisten fordern Friedensverhandlungen statt Kriegseskalation

Der humanistisch-säkulare Bund für Geistesfreiheit Schweinfurt sieht in der Lieferung schwerer Kriegswaffen an die Ukraine durch Deutschland und die NATO keine unmittelbare Lösung des Konflikts und fordert sofortige diplomatische Bemühungen des Westens, vor allem der Europäischen Union.

 Der Vorsitzende Dr. Herbert Wiener erklärt: „Wir setzen uns für Frieden und Völkerverständigung ein und verurteilen daher den russischen Angriff auf die Ukraine, insbesondere die völkerrechtswidrigen Angriffe beider Seiten auf die Bevölkerung und die zivile Infrastruktur. Die bisherigen Waffenlieferungen haben keinen Frieden gebracht. Die russischen und westlichen Rüstungsgüter haben entsetzliches Leid geschaffen und eine beständige Eskalation der kriegerischen Gewalt bis hin zur Gefahr eines Atomkriegs in Europa hervorgerufen.“ 

Dr. Herbert Wiener ergänzt: „Der Friedensnobelpreisträger Willy Brandt sagte einst: ‚Der Frieden ist nicht alles, aber ohne den Frieden ist alles nichts.‘ Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt mahnte: ‚Lieber 1.000 Stunden Verhandlung als eine Sekunde Krieg!‘“ Der stellvertretende Vorsitzende Michael Kraus fordert deshalb einen sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine und Friedensverhandlungen der Ukraine und des Westens mit Russland. Hier müsse die Europäische Union vorangehen: „Wenn wir einen Dritten Weltkrieg und den Einsatz von Atomwaffen verhindern wollen, müssen wir jetzt handeln. Die Weltuntergangsuhr – ‚Doomsday Clock‘ – steht nicht mehr ‚fünf vor zwölf‘, sondern seit dieser Woche eineinhalb Minuten vor 12! Aus diesem Grund rufen wir zur Teilnahme an Kundgebungen und Demonstrationen der Friedensbewegung in Schweinfurt, Deutschland, Europa und weltweit auf.“

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Tanzen, Mitsingen, Schunkeln im „Musikkaffee“ Haßfurt

Haßfurt – Am Montag, den 06. Februar 2023 heißt es wieder Tanzen, Mitsingen, Schunkeln, Lauschen und fröhlich sein im Mehrgenerationenhaus in Haßfurt. Von 15:00 bis 17:00 Uhr sind Interessierte aller Generationen herzlich willkommen, im Musikkaffee ihre Zeit in netter und unterhaltsamer Gesellschaft bei Kaffee und Kuchen zu verbringen. Die musikalische Begleitung durch den Live-Musiker „Pratscher aus Kirchlauter“ regt zum Tanzen, Mitsingen und Schunkeln an und weckt alte Erinnerungen.

Das Musikkaffee richtet sich auch an Menschen mit kognitiven Einschränkungen. So erleben pflegende Angehörige mit ihren Pflegebedürftigen beim Musikkaffee neben Unterhaltung auch gesellschaftliche Teilhabe und Entlastung.

Eine Anmeldung im MGH unter 09521/952825-0 ist erwünscht.

Bild 1: Bei guter Musik und guter Laune entstehen zwischen allen Generationen im Musikkaffee vielseitige Gespräche. (Quelle: Hannah Baunacher/MGH).

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Caruso Fest im Kindergarten Marienau, Werneck

Froh zu sein Bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König…

Klang es im Kanon sowohl von den kleinen Bänkchen – auf dem die Kinder saßen, als auch von den großen Stühlen. „Könige“ waren wohl an diesem Fest alle – die Kinder und auch alle Ehrengäste, die zum Fest zusammengekommen waren.

„Wir feiern das Caruso – Fest!“, riefen die Kinder stolz den Eltern und auch unseren Festgästen entgegen.

Seit 2006 in Folge haben die Kinder aus dem Kindergarten Marienau, mit ihren Betreuerinnen den Caruso Preis, „vormals Felix“ erhalten.

Der Chorverband vergibt diese Auszeichnung an Kindergärten, die mit den Kindern täglich und in einer kindgerechten Tonhöhe singen. Die vielfältige Musikauswahl und das Singen sind als ganzheitlicher Vorgang zu betrachten. Letztlich kommt noch der hohe Stellenwert von Musik und dem Singen im Kindergarten dazu.

Das lobten auch die Verantwortlichen des Chorverbandes in Berlin, so wie Herr Brunner, Kirchenmusiker und Fachberater der Kindergärten des Deutschen Chorverbandes, in der Rede zur Auszeichnung, erklärte. Aus Berlin kam an Herrn Brunner die Rückmeldung, dass die Bewerbung des Kindergarten Marienau einzigartig und ideenreich war. Die Liederliste vielfältig, von alten Kindergartenklassikern, bis zu den neuesten Liedern, von klassischen Elementen bis Rock und Pop. Vieles, was die Kinder an Liedern und Tänzen mitbringen, wird in lustiger, wertschätzender Weise erarbeitet und umgesetzt. Dazu kommen noch die Arbeit mit den Instrumenten, den Verklanglichungen und Liedbegleitungen.

Ein buntes Angebot, das die Kinder auch am Caruso Fest den versammelten Gästen aus dem Elternbeirat, dem Vorstand, der Kirche und Politik und den Kindergarteneigenen Rentnerinnen aufzeigten. Anhand der 4 Jahreszeiten zeigten die Kinder Kreistänze, sangen Lieblingslieder vor und untermalten Geschichten mit Instrumenten.

Aus der Reihe der Ehrengäste kam auch Herr Bürgermeister Hauck, der sich – im Vorfeld – über diese Auszeichnung erkundigt hatte und mit seinen Erfahrungen als Kindergartenvater verglichen hat. Er beglückwünschte Kinder wie das Kindergartenteam gleichermaßen und freute sich über die Lieder. „Schon beim Betreten des Kindergartens schallen ihm Lieder entgegen“er freute sich sehr.

Ein besonderes Highlight in der Feier waren wohl auch die Ehrungen. Das Team dankte innerhalb der Feier Herrn Michael Fratz

(1 Vorsitzender) für 25 Jahre lang Arbeit im Vorstand des St. Johannesvereins und Frau Sonja Popp (2. Vorsitzende) für 30 Jahre Mitarbeit im Elternbeirat und jetzt im Vorstand.

Leider konnte Herr Fratz aufgrund von Krankheit nicht anwesend sein, umso heftiger lachte die zweite Vorsitzende über die Ehrung und den Seifenblasen – Regen, der über sie hinweg ging.

Bei Kaffee und Kuchen klang das Fest aus. Herr Brunner meinte bei der Verabschiedung: „Aber feiern könnt ihr in Werneck!“

Auf dem Foto:

Von links nach rechts, hintere Reihe

Gaby Brand (Leitung), Herr Brunner (deutscher Chorverband), Frau Kuhn (Gemeinderätin), Frau Treutlein (im Vorstand des St. Johannesvereins), Frau Zeißner, Herr Dr. Herzog (im Vorstand des St. Johannesvereins), Frau Popp (2. Vorsitzende im St. Johannesverein) Frau Grätz, Frau Ruppenthal, Herr Bürgermeister Hauck, Herr Reimers (Gemeinderat), und inmitten der Kinder Frau Merz und Frau Kullick (Elternbeiräte), Frau Dr. Zänglein.

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Hochwertige Krankenhausversorgung in Stadt und Landkreis Schweinfurt

CSU-Kreisverband lud zu zwei Informationsgesprächen ein

SCHWEINFURT – Im Zusammenhang mit der geplanten Veränderung der Krankenhauslandschaft in Schweinfurt fanden auf Einladung des CSU-Kreisverbandes seit Oktober 2022 zwei Informationsgespräche mit der Führungsspitze der CSU statt. Martin Stapper (Kongregation der Schwestern des Erlösers) und Jürgen Winter (Leopoldina-Krankenhaus) nahmen Stellung zum sog. Schweinfurter Modell. Als Trägervertreter des Leopoldina-Krankenhauses nahm auch Oberbürgermeister Sebastian Remelé an dem Gespräch teil. Stapper und Winter erläuterten Hintergrund und angedachtes Prozedere zum Verbundprojekt der beiden Schweinfurter Krankenhäuser. Sie stellten aus ihrer Sicht dar, dass in mehreren Gesprächen, mit dem Staatsministerium, viel Unterstützung für das Vorhaben signalisiert worden sei, wenngleich das Ministerium die konkrete Ausgestaltung in der Verantwortung der vor Ort verantwortlichen Entscheider sehe.

Das Schweinfurter Modell zielt darauf ab, die hochwertige Krankenhausversorgung in Stadt und Landkreis Schweinfurt auf die geänderten Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft sowie auf die Entwicklungen in der Medizin und der Krankenhauspolitik anzupassen.

Martin Stapper machte dabei deutlich, dass es gerade der Kongregation der Schwester der Erlöser darum gehen soll, weiterhin als Gesundheitsversorger in Schweinfurt aktiv zu sein. Das Leopoldina-Krankenhaus war dabei Wunschpartner für einen potenziellen Gesundheitsverbund. Jürgen Winter hob hervor, dass in den aktuellen Überlegungen stets das Wohl der Patientinnen und Patienten als auch die Versorgung der Bevölkerung in der Region Schweinfurt zum Maßstab der Planungen gemacht wurde. So werde sich auch die Notfallversorgung durch eine Zentralisierung nicht verschlechtern, so Jürgen Winter weiter. Zahlreiche

Kliniken in Bayern, die dem Leopoldina-Krankenhaus vergleichbar sind, stemmen schon heute diese Aufgabe.

Landtagsabgeordneter und Kreistagsmitglied, Gerhard Eck, forderte, dass die geplante Restrukturierung der Krankenhausversorgung am Ende der Bevölkerung dienen muss, insbesondere mit Blick auf eine sichere Notfallversorgung. Die

Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Gabriele Jakob, stellte klar, dass es zunächst die unternehmerische Entscheidung der Krankenhausträger ist, wie sie die beiden Kliniken für die Zukunft aufstellen. Allerdings, so die Kommunalpolitikerin, darf die Kooperation der beiden Kliniken nicht zulasten der Geomed Kreisklinik in Gerolzhofen gehen und verwies auf die bereits enge Zusammenarbeit zwischen dem Leopoldina und Geomed.

Nach Abschluss des Veränderungsprozesses, so versicherten die Verantwortlichen der beiden Krankenhäuser, werde man im Verbund gegenüber heute ein erweitertes Leistungsspektrum sowohl im stationären als auch im ambulanten Versorgungsbereich zukunftssicher anbieten können. Räumlich sei das Leopoldina-Krankenhaus schon heute in Lage eine deutlich höhere Anzahl von Patienten in seiner zentralen Notaufnahme zu versorgen. Nach der geplanten Übergangsphase werde man auch die entsprechende Anzahl von qualifizierten Mitarbeitenden und Mitarbeiter beschäftigen.

Martina Gießübel, Kreisrätin und CSU-Landtagskandidatin, betonte, dass ihr die Einbindung der Mitarbeitervertretung ein wesentliches Anliegen ist. Hierbei verwies sie auf eine an sie herangetragene Unzufriedenheit. Die Verantwortlichen stellten dar, dass man hier umgesteuert habe und künftig noch mehr auf einen partizipativen Ansatz setze.

Insgesamt konnte ein guter Überblick in konstruktiv-kritischer Atmosphäre zum aktuellen Stand des Krankenhausverbundes gegeben werden.

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Nachhaltige Flächennutzung: Bayerischer Gemeindetag zu Gast im Landratsamt Schweinfurt

Rund 50 Vertreter der Gemeinden des Landkreises Schweinfurt wappnen sich für Veränderungen in der Siedlungsentwicklung

Landkreis Schweinfurt. Die zunehmend sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels und der extensiven Flächennutzung machen sich auch in Deutschland immer stärker und häufiger bemerkbar. Ein prägendes Ereignis waren beispielsweise die verheerenden Überschwemmungen im Ahrtal im Jahr 2021. Auch im südlichen Landkreis Schweinfurt kam es 2021 zu Überschwemmungen, die zwar weniger schwerwiegend waren, aber dennoch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Einsatzkräfte tagelang forderten.

In diesem Zusammenhang setzt sich auch auf kommunalpolitischer Ebene die Erkenntnis durch, dass der Umgang mit der Versiegelung von Flächen überdacht werden muss. Den Herausforderungen einer nachhaltigen und flächeneffizienten Entwicklung möchte sich der Landkreis Schweinfurt gemeinsam mit allen ILE-Regionen und Gemeinden stellen. Aus diesem Grund sind umfangreiche Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen vorgesehen, die unter anderem auch Themen aus den Bereichen Klimaschutz und ökologische Verträglichkeit aufgreifen.

Vortrag des Bayerischen Gemeindetages gibt Impulse zum nachhaltigen Bauen

Das Regionalmanagement des Landkreises Schweinfurt lud im Januar mit Unterstützung des Schweinfurter Kreisverbandes des Bayerischen Gemeindetages, vertreten durch den Kreisverbandsvorsitzenden und Stadtlauringer Bürgermeister Friedel Heckenlauer, zu einem Vortrag mit Mathias Simon ein. Simon ist Experte für Baurecht und Landesplanung des Bayerischen Gemeindetags. Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit dem Titel „Nachhaltigkeitstransformation in der Siedlungsentwicklung: Guter Wohnraum, Klimaanpassung und Innenentwicklung im Bauplanungsrecht“ stand die Auseinandersetzung mit baurechtlichen Fragen im Hinblick auf ein flächensparendes Bauen. Der Einladung folgten rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden, darunter Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Mitarbeitende aus den Verwaltungen sowie Gemeinderatsmitglieder.

Der Referent und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erörterten dabei unter anderem die Frage, wie Eigentümerinnen und Eigentümer von leerstehenden Gebäuden dazu motiviert werden können, den potenziellen Wohnraum wieder auf dem Markt zur Verfügung zu stellen. Als Kernaussage stellte Mathias Simon fest, dass ein Bewusstseinswandel in der Gesellschaft nötig sei, der zunächst in den Gemeinderäten beginnen müsse. Den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sprach er deshalb die Empfehlung aus, zu Beginn einer neuen Wahlperiode in eine gemeinsame Klausurtagung zum Thema mit allen gewählten Gemeindevertretern zu gehen.

„Alle Gemeinden in unserem Landkreis stehen vor dieser Herausforderung. Sie haben das Problem erkannt und arbeiten an Lösungen“, sagt Landrat Florian Töpper. „Unser Regionalmanagement unterstützt sie dabei und wir können es gemeinsam schaffen, den Wandel zu vollziehen.“ Er dankte allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern für die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt auch in dieser Angelegenheit.

Gemeindeverwaltungen sind gewappnet für zukünftige Herausforderungen

Im Anschluss an den Fachvortrag trafen sich das Regionalmanagement und die sogenannten Innenentwicklungslotsen zum Austausch. Jede der 29 Landkreisgemeinden wird durch eine Lotsin oder einen Lotsen vertreten, welche oder welcher die erste Ansprechperson für alle Bürgerinnen und Bürger rund um das Themenfeld Innenentwicklung ist. Das Regionalmanagement stellte die aktuellen Projekte zur Siedlungsentwicklung vor und nahm dabei insbesondere Rückmeldungen und Anregungen zum Innenentwicklungskonzept auf, das derzeit überarbeitet wird. Im gemeinsamen Austausch zeigte sich, dass die Gemeinden auf engagierte Verwaltungen setzen können, die sich für die zukünftigen Herausforderungen gewappnet sehen.

Das Regionalmanagement des Landkreises Schweinfurt steht als Ansprechpartner zum Thema Innenentwicklung für alle Interessierten – von den Gemeinden und ihren Verwaltungen bis hin zu Bürgerinnen und Bürgern – gerne zur Verfügung und stellt die aktuellen und zurückliegenden Projekte auf der Landkreis-Homepage unter www.landkreis-schweinfurt.de/innenentwicklung bereit.

Im Bild (von links): Friedel Heckenlauer (Kreisverbandsvorsitzender Schweinfurt des Bayerischen Gemeindetages und 1. Bürgermeister Markt Stadtlauringen), Mathias Simon (Referent des Bayerischen Gemeindetages), Bettina Bärmann (stellvertretende Landrätin und 1. Bürgermeisterin Gemeinde Niederwerrn) mit Landrat Florian Töpper.

Foto: David Wald/Landratsamt Schweinfurt

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Verabschiedung des Hofheimer Bürgermeister Borst

HOFHEIM – Nach 18 Jahren nimmt der Hofheimer Bürgermeister Wolfgang Borst seinen Hut und übergibt sein Amt an Nachfolger Alexander Bergmann. Vieles hat der 70-Jährige in seiner Amtszeit geleistet – vor allem auch für den Tourismus- und die Freizeitwirtschaft von den Haßbergen bis in den nördlichen Steigerwald.

Wolfgang Borst hat sich jahrzehntelang im Vorstand und auch in den Mitgliedsversammlungen des Vereins Haßberge Tourismus engagiert. Dadurch hat er die positive Entwicklung der Tourismus- und die Freizeitwirtschaft in der Region entscheidend beeinflusst. „Er war einer derer, die das touristische Potenzial unserer Heimat vorangebracht haben und der erkannt hat, dass wir – auch der Landkreis Haßberge mit all seinen Kommunen und Gemeinden – gemeinsam stärker sind. Mit seiner Unterstützung wurden viele Maßnahmen, besonders in der Stadt Hofheim i. Unterfranken und im Hofheimer Land sowie Deutschen Burgenwinkel umgesetzt.“

Mit seiner Initiative wurde 2008 die Allianz Hofheimer Land gegründet, die es sich als Ziel gesetzt hat, die Ortskerne als Zentren des sozialen und kulturellen Lebens zu stärken. Auch die Aufwertung der historischen Ortskerne unter Verwendung regionaltypischer Baustile und Materialien mit dem Schwerpunkt auf Bestandsimmobilien waren Wolfgang Borst wichtig. Seit 2014 hat der Verein Haßberge Tourismus e.V. im historischen Ortskern der Stadt Hofheim i. Unterfranken im Interkommunalen Bürgerzentrum, direkt am Marktplatz, seinen Sitz und bündelt von hier aus die Tourismusarbeit für die Region.

Er unterstützte tatkräftig weitere touristische Initiativen wie die Entwicklung des Deutschen Burgenwinkels, den Ausbau des Rad- und Wanderwegenetzes, die Inwertsetzung des historischen Rennwegs, den Mountain-Bike Trail in Goßmannsdorf, die Ansiedlung des Seminarzentrums Bettenburg und des Landhotel Rügheim. Er befürwortete die Erweiterung der Rundwanderwege und trieb die Qualitätsverbesserung des Burgen- und Schlösserwanderwegs voran. Ebenso setzte er sich für die Entwicklung und Umsetzung des vor kurzem fertig gestellten E-Themenrad Projektes ein. All diese Dinge haben die Freizeit- und Tourismuswirtschaft entscheidend vorangebracht und dazu beigetragen den Tourismus, als zukunftsträchtigen Wirtschafts- und Standortfaktor auch im Wettbewerb um Arbeitskräfte zu stärken.

Doch auch, wenn sich Wolfgang Borst nun in den Ruhestand verabschiedet, wird er sich weiter für seine Heimat engagieren. Der CSU-Politiker bleibt bis Ende 2024 Vorsitzender der Hofheimer Allianz e.V. und bis 2026 Mitglied im Kreistag.

Foto (von links):

Susanne Volkheimer (Geschäftsführerin Haßberge Tourismus), Wilhelm Schneider (Landrat Haßberge und 1. Vorsitzender Haßberge Tourismus), Wolfgang Borst (Bürgermeister Hofheim).

Fotografin Moni Göhr/Landratsamt Haßberge

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Bericht der Polizei Schweinfurt vom 28.01.2023

Aus dem Stadtgebiet: Verkehrsunfallfluchten im Stadtgebie

Am 26.01.2023 ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Gartenstraße 1 in Schweinfurt. Wie die Geschädigte einen Tag später mitteilte, stellte diese ihr Fahrzeug gegen 08:30 Uhr an o.g. Örtlichkeit ab. Als sie gegen 18:15 Uhr wieder zu ihrem geparkten Auto zurückkam, stellte sie einen erheblichen Sachschaden an der vorderen Stoßstange fest. Dieser beträgt ca. 1.500, – Euro. Ebenso wurde am 27.01.2023 ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort in der Rudolfstraße 14 in Schweinfurt gemeldet. Das geparkte Fahrzeug des Geschädigten stand abgeparkt an o.g. Örtlichkeit vom 26.01.2023, 16:00 Uhr bis zum 27.01.2023 um 13:00 Uhr. Zu dieser Zeit fielen ihm Beschädigungen am vorderen linken Kotflügel auf. Der Sachschaden beläuft sich hier auf ca. 1.000, – Euro. 

Aus dem Landkreis: 

Scheune im Landkreis beschmiert, 

Poppenhausen (Lkr. Schweinfurt): Am 27.01.2023 meldete sich ein geschädigter Landwirt und teilte Beschädigungen durch Graffiti an dessen Lagerhallenwand mit. Diese zeigt in Richtung der A 71 und befindet sich dort ca. 700 m vor der Autobahnausfahrt Poppenhausen. Ein ca. 48 Meter breiter Schriftzug wurde durch die unbekannten Täter zwischen dem 19.01.2023 und dem 27.01.2023 angebracht. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 2.000, – Euro. Spiegel abgefahren 

Gochsheim (Lkr. Schweinfurt): Am 27.01.2023 ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Industriestraße 26 in Gochsheim. Dort hatte der Geschädigte zwischen 12:45 Uhr und 13:30 Uhr seinen Pkw am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Anschließend fielen ihm Beschädigungen auf. Der bislang unbekannte Unfallverursacher war am linken Außenspiegel hängen geblieben, hatte ca. 500,- Euro Sachschaden verursacht und sich unverzüglich vom Unfallort entfernt. Die Polizeiinspektion Schweinfurt bittet um Hinweise unter Tel. 09721/202-0.

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Tödlicher Verkehrsunfall- 20-Jähriger verstirbt an Unfallstelle

SULZTHAL, LKR. BAD KISSINGEN. Bei einem Verkehrsunfall hat am Freitagmittag ein junger Mann sein Leben verloren. Mit den Ermittlungen zum Unfallhergang ist die Polizeiinspektion Hammelburg betraut.

Gegen 12.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall auf der Kreisstraße KG 39, zwischen der Heilig-Kreuz-Kapelle und Wasserlosen, ereignet. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 20-Jährigen aus dem Landkreis Schweinfurt, der mit seinem Pkw aus bislang noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und mit einem Baum kollidierte. Der Fahrer und einzige Insasse des Pkw erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 20-Jährigen feststellen.

Neben Streifenbesatzungen aus den Bereichen Hammelburg und Schweinfurt befanden sich auch der Rettungsdienst, ein Kriseninterventionsteam sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Sulzthal, Greßthal, Euerdorf, Wülfershausen und Poppenhausen im Einsatz. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt auch ein Sachverständiger hinzugezogen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten war die Kreisstraße KG39 gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet.

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Eine „Neue Ortsmitte“ für Niederwerrn

Niederwerrn – Endlich bekommt Niederwerrn eine Ortsmitte mit Café, Räume zum Feiern, einem Museum und ein Energiehaus. Jeder der Niederwerrn kennt weiß in Niederwerrn kann man gut wohnen, aber als Ort als Ortsgemeinschaft fehlt die Ortsmitte so wie in anderen fränkischen Dörfern.

Natürlich soll auch um den Maibaum getanzt werden in der neuen Niederwerrner Mitte, für die Kirchweih ist der Ort dann doch zu klein. Das Energiehaus versorgt die Anlage und kann auch besichtigt werden.

Ein neues Bürgerzentrum mit Café und eine »Energiescheune« als Bausteine für eine neue Ortsmitte im unterfränkischen Niederwerrn: Bereits seit einigen Jahren ist die Gemeinde Niederwerrn in besonderem Maße aktiv, um dem »Aussterben« des Altortes entgegenzuwirken. An seiner Schnittstelle zu dem im Osten gewachsenen Siedlungsgebiet entsteht nach zielgerichtetem Ankauf von Immobilien seitens der Gemeinde und dank eines weitsichtigem wie nachhaltig wirkenden Nutzungskonzepts derzeit eine räumliche wie funktionale Verbindung. Zwischen Gemeindebibliothek, Hugo-von-Trimberg-Schule und Seniorenheim ergänzt zukünftig am alten Dorfpfad die »Neue Mitte« das Ortsbild. Zusammen mit dem Neubau des Bürgerzentrums mit Café und Bürgersaal bildet ein zum Museum umgebautes und erweitertes historisches Wohnhaus das Ensemble. Und mit der »Energiescheune« entsteht nach Umbau in der historischen fränkischen Scheune als Außenstelle der »Bauhütte Obbach« der Nachbargemeinde Euerbach ein Informationszentrum für nachhaltige Energiekonzepte: Die technischen Anlagen zur Energieerzeugung für Bibliothek und Neubau bleiben für interessierte Bewohner und für Fachpublikum sichtbar.

Mit dem Neubau des Bürgerzentrums setzt die Gemeinde ein klares Zeichen für Kreislaufwirtschaft in der Baubranche: Sämtliche Betonbauteile des westlichen Gebäuderiegels sowie Fundament und Sockelgeschoss des östlichen Holzhybridbaus bestehen aus Recyclingbeton, der aus dem rund 50 Kilometer entfernten Betonwerk LZR Lenz-Ziegler-Reifenscheid in Kitzingen angeliefert wird. Auch der hierfür aufbereitete Beton stammt aus unmittelbarer Nähe. In der »Neuen Mitte« findet sich die in den Sechzigerjahren errichtete und 2019 rückgebaute Talbrücke Rothof bei Würzburg wieder.

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Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 27.01.2023

Aus dem Stadtgebiet

Geldbörse im Supermarkt entwendet

Schweinfurt, Am Oberen Marienbach. Am Donnerstag, den 26.01.2023 gegen 19.00 Uhr wurde einem 18-jährigen beim Einkauf in einem Supermarkt die Geldbörse entwendet. Offensichtlich wurde der Geschädigte durch eine unbekannte Person angerempelt und hierbei der Geldbeutel entwendet. Das Fehlen des Geldbeutels fiel erst an der Kasse auf. Es liegen keinerlei Hinweise auf den unbekannten Täter vor.

Pkws im Stadtbereich Schweinfurt zerkratzt

Schweinfurt. Im Zeitraum vom Dienstag, den 24.01.2023 bis zum Freitag, den 26.01.2023 wurde ein Pkw VW Golf durch unbekannte Täter im Stadtbereich Schweinfurt zerkratzt. Der Pkw weißt Beschädigungen auf der Motorhaube sowie auf dem Fahrzeugdach auf, welche sich auf mindestens 1000 Euro belaufen. Nähere Angaben zu Tatort und Tatzeit können nicht gemacht werden.

Schweinfurt – Am Mittwoch, im Zeitraum von 07:00 Uhr bis 16:00 Uhr, wurde ein in der Gustav-Adolf-Straße geparkter brauner Pkw VW beschädigte. Ein Unbekannter beschädigte das Fahrzeug auf der linken Seite, wobei ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.500, -Euro entstand.

Drei Anhänger durch unbekannten Täter beschädigt

Schweinfurt, Göteborgstraße. Im Zeitraum vom 20.01.2023, 16.30 Uhr bis zum 25.01.2023, 13.30 Uhr wurden insgesamt drei Pkw-Anhänger, welche zur Tatzeit in der Göteborgstraße abgestellt waren, durch einen unbekannten Täter beschädigt. Hierbei wurden die Reifen zerstochen und von einem Anhänger die Abdeckplane aufgeschlitzt. Der Schaden beläuft sich aktuell auf rund 550 Euro. Hinweise auf den oder die Täter liegen aktuell keine vor.

Verkehrsgeschehen:

Schweinfurt – Am frühen Freitagmorgen wurde in der Niederwerrner Straße der Fahrer eines E-Scooters einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei wurde deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt. Der festgestellte Wert lag bei 0,9 Promille. Da sich auch deutliche Anhaltspunkte auf den vorangegangenen Konsum von Betäubungsmittel ergaben, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-jährige entlassen.

Schweinfurt – Ebenfalls am Freitagmorgen wurde der 54-jährige Fahrer eines Elektrokleinstfahrzeuges im I. Wehr einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde auch Atemalkoholgeruch festgestellt und die Person musste die Streife zur Dienststelle begleiten, weil der durchgeführte Atemalkoholtest einen Wert von 0,76 Promille ergab.

Aus dem Landkreis

Sachbeschädigung an Kräuterpavillon

Schwebheim, Schulstraße. Am Mittwoch, den 25.01.2023, gegen 12.00 Uhr wurde durch den Mitteiler eine Beschädigung am Kräuterpavillon der Gemeinde Schwebheim festgestellt. Hier haben unbekannte Täter im Zeitraum vom 20.01.2023, 12.00 Uhr bis zum 25.01.2023 eine Scheibe des Pavillons eingetreten und eine dazugehörige Info-Tafel beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Euro. Hinweise auf den oder die Täter liegen keine vor.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

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„38. Theaterring – tobender Applaus bei The Who and the What“

THE WHO AND THE WHAT
Großartiger Auftakt des 38. Theaterrings im neuen Jahr


Die Begegnung mit gleich zwei fremden Welten gab es für das Publikum des Theaterrings im Kurtheater: Der ursprünglich aus Pakistan stammende Taxiunternehmer Afzal lebt mit seinen zwei Töchtern Zarina und Mahwish in den USA und versucht sie dort, mitten im christlichen Amerika, streng nach seinem muslimischen Glauben zu erziehen. 

Dazu gehört für ihn ganz selbstverständlich, dass er es ist, der ihre Ehepartner aussucht. Und es muss auch erst die Ältere, Zarina, unter der Haube sein, bevor die Jüngere ihren Sandkastenfreund endlich heiraten darf. Das klingt nach Shakespeares „Zähmung einer Widerspenstigen“ und auch der wohlmeinende Vater Afzal hat eine ältere Tochter, die sich den väterlichen Verkupplungsversuchen ebenso heftig widersetzt wie jene Widerspenstige. Zarina ist eine selbstbewusste, dem väterlichen Zugriff völlig entwachsene junge Frau, hat ihr Studium in Havard mit Bravour absolviert. Doch glaubt der Vater unbeirrt, er müsse für einen Mann für sie sorgen und durchsucht als technisch versierter amerikanischer Taxiunternehmer zu diesem Zwecke heimlich Datingportale im Internet. 

Ihr Vater findet schließlich Eli, einen zum Islam konvertierten Christen und absolut toleranten Imam. Afzal hält ihn für seine Entdeckung, doch kennt sie ihn von einer zufälligen Begegnung. Beim vom Vater arrangierten Treffen kommen sie sich näher und sie leiht ihm ihr geheimes Buch, an dem sie seit Jahren arbeitet. Durch seine Unachtsamkeit findet der Vater das Buch und seine Welt bricht zusammen. Für ihn ist das Buch reine Blasphemie, da Zarina sich seit Jahren mit dem Leben des realen Mohammed auseinandergesetzt hat und aufzeigt, wie wenig sich das Gefundene mit ihren Erwartungen an ihre Religion vereinbaren lässt. 

Vor allem kritisiert sie, wie Mohammed aus zufälligen Begebenheiten die Instrumente der Unterdrückung der Frauen, vor allem das Schleiertragen ableitet. Schwester Mahwish erkennt auch, dass sie den vom Vater für sie Bestimmten nicht liebt. Afzals Familie ist völlig zerrüttet; als Zarina mit ihrem Mann wegzieht, ist er mit Mahwish allein. 

Da Autor Ayad Akhtar aber die fast an ein bürgerliches Trauerspiel gemahnende Handlung mit viel Humor erzählt hat, ist auch das Ende nicht völlig negativ. In dem funktionalen Bühnenbild von Anja Furthmann vor einem riesigen orientalischen Teppich schafft es Regisseur Felix Prader, Afzals Familie durchweg als sympathisch, auch den verbohrten Vater als liebenswert zu zeigen. Adrienne von Mangoldt ist als Zarina die selbstbewusste intellektuelle Muslima im Gegensatz zu Noelle Haeselings fügsamer Mahwish, die am Schluss auf der Strecke bleibt.

Sven Scheele ist Afzals Idealschwiegersohn, aber fest in seiner Loyalität zu Zarina. Ganz ausgezeichnet waren schon diese Rollen besetzt, aber das sensationelle Zentrum des Geschehens war Hansa Czypionka als Afzal, der trotz seiner Glaubensrigorosität den liebevollen Vater immer aufscheinen ließ, dem man am Schluss gönnte, dass auch er seinen Frieden machen konnte, mit seiner zerstörten Familie. Eine sensationelle, gut durchdachte und getaktete Inszenierung mit großartigen Schauspielern, die das Theaterringpublikum mit immer neuem tosendem Beifall immer wieder auf die Bühne holte.

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Feierliche Eröffnung des Festivals „Tage der Alten Musik“

WÜRZBURG – Mit einem städtischen Empfang im historischen Wenzelsaal eröffnete Oberbürgermeister Christian Schuchardt die 21. „Tage der Alten Musik“. Seit über zwei Jahrzehnten gehört das Festival der Hochschule für Musik (HfM) Würzburg sowohl zu den Standards als auch zu den Highlights im Veranstaltungsspektrum. Umrahmt von musikalischen Darbietungen der Studierenden der HfM Würzburg würdigte Schuchardt den Anteil der Hochschule am ausgezeichneten Namen Würzburgs als Stadt der Musik, der regelmäßig Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland anziehe. Schuchardt freute sich besonders, dass die Stadt mit der Sanierung und Umnutzung der ehemaligen Mozartschule dazu beiträgt, die drückende Raumnot der Hochschule zu beseitigen. Im Herbst können die hochwertigen neuen Unterrichts- und Proberäume bezogen werden.

„Die `Tage der Alten Musik` sind ein leuchtendes Schaufenster der Hochschule für Musik und ihrer herausragenden Fachgruppe Historische Instrumente. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Freundinnen und Freunde der Alten Musik und der historisch informierten Aufführungspraxis aus Nah und Fern wieder auf ein abwechslungsreiches, ansprechendes und anspruchsvolles Programm freuen“, so Schuchardt. Als regelmäßig Mitwirkende stellen namentlich das hochschuleigene Barockorchester, die Klasse der Viola da Gamba, die historischen Tasteninstrumente und die Barocktrompeten die Exzellenz der Hochschule für Musik, auch und gerade auf dem Gebiet der historischen Ausführungspraxis, unter Beweis.

Mit dem britisch-portugiesischen Tänzer, Choreographen und Cembalisten Ricardo Barros hieß der Oberbürgermeister den internationalen Gaststar des diesjährigen Festivals in Würzburg herzlich willkommen. Dem diesjährigen Motto „In Bewegung“ entsprechend setzen ein Workshop und die Tanz-Präsentation unter Barros` Leitung einen außergewöhnlichen Akzent im viertägigen Festivalprogramm.

Christian Schuchardt dankte der künstlerischen Leiterin des Festivals, Prof. Dr. Pauline Nobes, für Konzeption und Vorbereitung und der gesamten Abteilung Historische Instrumente der HfM für ihr großes Engagement.

Der Präsident der HfM Würzburg Prof. Dr. Christoph Wünsch hob in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit mit der Stadt hervor und bedankte sich für die Möglichkeit, die „Tage der Alten Musik“ im historischen Wenzelsaal eröffnen zu können, einem „adäquaten Raum mit idealer Akustik“ für die historischen Instrumente.

Bis Samstag, 28. Januar dauern die „Tage der Alten Musik“. Das Programm findet sich unter www.hfm-wuerzburg.de

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DGB Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld wollen starke Renten zum Landtagswahlthema machen

Matthias Ziegler: „Nur Gute Arbeit bringt auch gute Renten hervor.“ Bad Neustadt. 

Aufgrund neuester Zahlen der Deutschen Rentenversicherung sieht der DGB Ortsverbands Rhön-Grabfeld weiteren Handlungsbedarf zur Stärkung der gesetzlichen Rente. Demnach kamen Männer, die 2021 im Landkreis Rhön-Grabfeld erstmals eine Altersrente bezogen haben, auf durchschnittlich 1.2831 Euro pro Monat und lagen damit 30 Euro unter der durchschnittlichen Rente im unterfränkischen Vergleich. 

Frauen mussten im Schnitt mit 808 Euro auskommen und liegen damit deutlich unter der bayerischen Armutsgefährdungsschwelle von zuletzt 1.236 Euro im Jahr 2021. Einschlägige Ökonomen und Arbeitgeberlobbyisten fordern dieser Tage wieder Leistungskürzungen in der gesetzlichen Rente – wahlweise verbunden mit immer gleichen Forderungen nach einer Rente erst ab 69 oder gar 70 Jahren.

 Diesen lebensfremden Forderungen erteilt der DGB Ortsverband Rhön-Grabfeld eine klare Absage.“ Weitere Leistungskürzungen und die Erhöhung des Renteneintrittsalters sind mit uns nicht zu machen. In dieser Frage wissen wir die große Mehrheit der Arbeitnehmerschaft hinter uns!“, so Matthias Ziegler, Vorsitzender des DGB Ortsverbands Rhön-Grabfeld. Im bundesweiten Vergleich liegen die Bezüge der Rentnerinnen im Landkreis Rhön-Grabeld in Höhe von nur 808 Euro ganze 68 Euro unter dem Durchschnitt. In Bayern beträgt die Rente bei den Frauen 833 Euro, auch hier zeigt sich eine Differenz.

„Nur Gute Arbeit bringt auch gute Renten hervor. Niedriglöhne und atypische oder prekäre Erwerbsformen schmälern die Chance auf ein gutes Auskommen im Alter. Bestehende Fehlanreize wie etwa Minijobs sind daher konsequent umzubauen und in das System der sozialen Absicherung zu integrieren. 

Der Niedriglohnsumpf – einer der größten in Europa – ist trockenzulegen. Hierzu braucht es als Sofortmaßnahme dringend ein bayerisches Tariftreue- und Vergabegesetz“, so Matthias Ziegler. „Das wäre auch ein vernünftiger Beitrag, um die nach wie vor extremen Geschlechterunterschiede in der Rente einzuebnen.“ Darüber hinaus braucht es auch Änderungen im Rentensystem selbst, um Altersarmut zu verhindern. „Unser Ziel bleibt der Umbau hin zu einer Erwerbstätigenversicherung, in die auch Selbstständige oder Politiker*innen einbezahlen. 

Zudem muss das Rentenniveau weiter stabilisiert und in einem zweiten Schritt wieder deutlich auf mindestens 50 Prozent angehoben werden. Allen Landtagskandidat*innen in Unterfranken werden wir bei den „Heißen Stühlen“ des DGB auf den Zahn fühlen, wie diese sich den Arbeitsmarkt der Zukunft und damit die Basis für eine gute Alterssicherung vorstellen“, so DGB Regionschef Frank Firsching abschließend. Weitere aktuelle Zahlen und Fakten zur Situation der Rentnerinnen und Rentner im Freistaat finden Sie im neuen Rentenreport 2023 des DGB Bayern. Dieser kann hier heruntergeladen werden.

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Versuchte Brandlegung in Rohbau – Politischer Hintergrund nicht auszuschließen – Kripo ermittelt und bittet um Hinweise

HOHENROTH, OT WINDSHAUSEN, LKR. RHÖN-GRABFELD. Von Dienstag auf Mittwoch hat ein Unbekannter offenbar versucht, in einem Rohbau ein Feuer zu legen. Da auf derselben Baustelle bereits einige Tage zuvor Graffiti-Schmierereien mit Ukraine-Bezug festgestellt worden waren, kann ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt und bittet um Hinweise.

Bei dem Tatort handelt sich um einen Rohbau für ein Wohnhaus in der Weinbergstraße. Im Inneren befindet sich eine Bautreppe aus Holz, welche die jeweiligen Etagen miteinander verbindet. Im Zeitraum zwischen Dienstag, 16.00 Uhr, und Mittwoch, 15.00 Uhr, hat ein Unbekannter an mehreren Stellen der Treppe Feuer gelegt. Glücklicherweise erstickten die Flammen jedoch selbstständig, wodurch nur sehr geringer Sachschaden entstand.

Wie bereits von der Polizeiinspektion Neustadt an der Saale berichtet, wurden auf der genannten Baustelle bereits Mitte Januar Graffiti-Schmierereien festgestellt und bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Der Tatzeitraum in diesem Fall kann auf 11. Januar 2023, 18.00 Uhr, bis 14. Januar 2023, 13.00 Uhr, eingegrenzt werden.

Da die Taten möglicherweise in Zusammenhang stehen und ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat inzwischen die Kriminalpolizei Schweinfurt die weiteren Ermittlungen übernommen. Um die Taten aufklären zu können, hoffen die Beamten nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer möglicherweise etwas beobachtet hat, das mit den Graffiti-Schmierereien oder der versuchten Brandlegung in Zusammenhang stehen könnte, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 mit der Kriminalpolizei Schweinfurt in Verbindung zu setzen.

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Warme Worte reichen nicht

Die Beschäftigten des WSA Main übergeben Forderungen

Die erste Verhandlungsrunde des öffentlichen Dienstes am Dienstag verlief enttäuschend. „Die Arbeitgeber hatten nicht mehr als warme Worte für die Beschäftigten, aber kein Angebot“, kritisiert Marietta Eder, Geschäftsführerin ver.di Schweinfurt. „Bei der historisch hohen Inflation im letzten Jahr und wohl auch in diesem, wollen wir einen Ausgleich“, so die Beschäftigten. Jede und jeder merkt, dass die gestiegenen Preise große Löcher in die Haushaltskassen gerissen haben. „Einige Kolleginnen und Kollegen, insbesondere die mit mittleren und niedrigerem Einkommen, fragen sich, wie sie Tanken, Lebensmittel und Energie weiterbezahlen sollen.“

Die Mehrheit der Beschäftigten hat deshalb mit ihrer Unterschrift deutlich gemacht: wir stehen hinter dieser Forderung. „Wir machen gemeinsam Druck, damit wir unser Ziel erreichen“, so die Beschäftigten. „Wir haben uns vor Ort hier in Schweinfurt getroffen, um ein deutliches Zeichen zu setzen. Wir setzen uns für ein Plus von 10,5 Prozent mindestens 500 Euro ein. Über 350 Beschäftigte von Aschaffenburg bis Schweinfurt, und damit eine deutliche Mehrheit, fordern Gerechtigkeit ein“, so die Verdianer. Diese Unterschriften wurden an Amtsleiter Jörg Huber übergeben.

Michelle Rohleder, Gewerkschaftssekretärin aus dem ver.di Bezirk Würzburg-Aschaffenburg betont, dass die Forderung sich aus der historisch hohen Inflation ableite. „Unsere Forderung ist wichtig und richtig für die Beschäftigten. Sie ist auch gut für die Wirtschaft insgesamt. Denn nur durch gerechte Löhne gibt es auch weiterhin eine starke Nachfrage.“ Zudem kann der öffentliche Dienst insgesamt nur durch gute Löhne attraktiv bleiben. „Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst halten den Laden am Laufen.“ Das hat sich in der Pandemie insbesondere gezeigt. Damit Stellen auch künftig besetzt werden können, hat der öffentliche Dienst insgesamt einen Nachholbedarf zu anderen Branchen, stellt Rohleder fest.

Das sei ihre erste Aktion des WSA Main. Damit wollen wir zeigen, dass wir alle, von den einzelnen Ämtern, Bauhöfen, Stadtwerken und vielen weiteren Bereichen in der Region und bundesweit zusammenstehen. Der öffentliche Dienst ist sehr vielfältig und für alle Bürger wichtig. Ohne die Beschäftigten gibt es keine Daseinsvorsorge. „Wir zeigen, zusammen geht mehr“, so die Verdianer.

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Volkach, Ehrenamtliche Schöffen für nächste Amtsperiode gesucht

Verwaltungsgemeinschaft Volkach erarbeitet Vorschlagslisten – Bewerbungen und Vorschläge bis 31. März 2023 einreichen

Volkach. In diesem Jahr werden wieder ehrenamtliche Schöffinnen und Schöffen gesucht, die für eine Amtsperiode von fünf Jahren gewählt werden. Diese ehrenamtlichen Richterinnen und Richter kommen bei den Strafkammern und Jugendkammern der Landgerichte sowie bei den Schöffengerichten bzw. Jugendschöffengerichten der Amtsgerichte zum Einsatz.

Die Wahlen für die nächste Amtsperiode vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2028 finden in diesem Jahr statt. Da die Schöffinnen und Schöffen auf Vorschlag der Gemeinden bzw. der Jugendhilfeausschüsse bei den Jugendämtern von einem Wahlausschuss gewählt werden, erarbeitet die Verwaltungsgemeinschaft Volkach die Vorschlagslisten. Man kann sich selbst bewerben oder andere geeignete Personen vorschlagen.

Das verantwortungsvolle Amt einer Schöffin/ eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Urteilsreife. Das Amt kann nur von Bürgerinnen und Bürgern mit deutscher Staatsangehörigkeit ausgeübt werden, die zu Beginn der Amtsperiode am 01.01.2024 mindestens 25 Jahre und höchstens 69 Jahre alt sind.

Bewerbungsformulare findet man auf unserer Homepage (www.stadt-volkach.de ), im Internet unter www.schoeffenwahl2023.de oder bei der Verwaltungsgemeinschaft Volkach, Zimmer Nr. 14,

Marktplatz 1 in Volkach. Bewerbungen/ Vorschläge sind bis zum 31.03.2023 einzureichen.

Für Rückfragen steht das Team der Verwaltungsgemeinschaft Volkach telefonisch unter 09381/401-21 oder per E-Mail unter: wahlen@volkach.de  zur Verfügung.    

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Brand in der Würzburger Bohnesmühlgasse

WÜRZBURG – Starke Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst wurden Donnerstagmorgen gegen 02:40 zu einem Wohnungsbrand in der Würzburger Bohnesmühlgasse alarmiert.

In einer Küche im Mehrparteienhaus war nach ersten Erkenntnissen ein Feuer mit starker Rauchausbreitung entstanden. Eine junge Erwachsene wurde bewusstlos aufgefunden und nach Rettung durch die Berufsfeuerwehr Würzburg vom Rettungsdienst mit Notarzt in das Klinikum Würzburg Mitte transportiert. Der Zustand der Frau wird als kritisch eingestuft. Fünf weitere Betroffene aus weiteren Wohnungen wurden zunächst vom Rettungsdienst der Johanniter. Würzburg und dann von der Schnelleinsatzgruppe Sondertransport des Bayerischen Roten Kreuzes in warmen Fahrzeugen betreut. Im Einsatz war auch ein Notarzteinsatzfahrzeug der Malteser.

Die Zusammenarbeit der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie mit der Integrierten Leitstelle Würzburg wurde von der Einsatzleitung sehr gelobt.

Bild: BRK Würzburg

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Dickere Lohntüten für die,die das Leben bunt machen

Landkreis Schweinfurt: 35 Maler- und Lackiererbetriebe mit 280 Beschäftigten

Egal, ob Häuserfassade, Küchenwand oder Kratzer auf der Kühlerhaube beim Auto: Maler und Lackierer im Landkreis Schweinfurt machen das Leben bunter und schöner. Für ihre Arbeit bekommen sie jetzt mehr Geld. „Mit der Januar-Lohnabrechnung, die Maler und Lackierer im Februar bekommen, gibt es einen deutlichen Sprung nach oben: Ein Geselle verdient jetzt 18,39 Euro pro Stunde. Er hat damit ein Lohn-Plus von 5 Prozent und 152 Euro mehr im Monat auf dem Lohnzettel, wenn er Vollzeit arbeitet“, sagt Michael Groha.

Der Vorsitzende der Handwerker-Gewerkschaft IG BAU Mainfranken spricht von einem „satten Euro-Anstrich“ beim Lohn, den die IG BAU bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk herausgeholt habe. Neben dem Lohn-Plus hat sich die Gewerkschaft nach eigenen Angaben auch noch für eine Inflationsausgleichsprämie von 600 Euro starkgemacht, die Betriebe, die der Innung angehören, bis zum April auszahlen müssen. Auszubildende bekommen 180 Euro, so die IG BAU. Für die von der Bundesregierung quasi als „Krisen-Puffer-Prämie“ geschaffene Sonderzahlung werden keine Steuern und keine Sozialabgaben fällig. Im Landkreis Schweinfurt gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur 35 Betriebe im Maler- und Lackiererhandwerk mit rund 280 Beschäftigten.

„Wichtig ist auch, dass der Mindestlohn fürs Streichen, Tapezieren und Lackieren deutlich nach oben gegangen ist: Wer den Job nicht gelernt hat und als Seiteneinsteiger arbeitet, muss ab April mindestens 12,50 Euro pro Stunde verdienen. Gelernte Maler dürfen nicht unter 14,50 Euro nach Hause gehen. Das sind die neuen untersten Lohnsockel – die Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende Michael Groha. Auch die Auszubildenden der Branche können sich ab Sommer über ein dickeres Portemonnaie freuen: Maler- und Lackierer-Azubis bekommen ab August 30 Euro pro Monat im ersten und zweiten Ausbildungsjahr mehr. Im dritten Lehrjahr verdienen sie dann 1.015 Euro – und damit 35 Euro mehr als bislang, so die IG BAU.

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Neue Startup Schmiede für die Region Schweinfurt

Erstmals startet der ZwoSieben Technologie Accelerator


Schweinfurt Anfang des Jahres wurde die neue Webseite der Startbahn27 veröffentlicht, die sich als zentrale Anlaufstelle für Startups und Gründungsinteressierte in der Region Schweinfurt etablieren soll. Die Veröffentlichung der neuen Webseite war gleichzeitig der Startschuss für den ZwoSieben Technologie Accelerator – der neuen Startup Schmiede in der Region Schweinfurt. Es handelt sich hierbei um ein 12-wöchiges Programm für Startups, Solo-Gründer:innen und anderen Gründungsinteressierten, die sich mit ihrer Geschäftsidee in einer frühen Entwicklungsphase befinden.
Ziel des Accelerator Programms ist es, die Teilnehmenden bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen und während dieses gesamten Prozesses zu begleiten. Die Gründer:innen werden innerhalb ihres Entwicklungsprozesses von Nico Hildmann, dem Leiter der Startbahn27, begleitet und von Branchenexpert:innen, Referent:innen sowie Mentor:innen individuell unterstützt. Der Accelerator legt dabei keinen Fokus auf bestimmte Regionen, jedoch auf Technologien wie Künstliche
Intelligenz, Robotik, Software und Hardware Lösungen.


Die Teilnahme am Programm ist kostenlos und es müssen keinerlei Unternehmensanteile abgegeben werden. Die Idee bleibt zu 100 Prozent in den Händen der Gründer:innen. Interessierte können sich ab sofort bis einschließlich 26. Februar 2023 für das kommende Programm bewerben. Informationen zur Bewerbung und eine Übersicht der Leistungen der Startbahn27 finden sich unter http://www.startbahn27.de.
Die Startbahn27 ist eine Initiative von Stadt Schweinfurt, Landkreis Schweinfurt, IHK Würzburg-Schweinfurt, HWK Unterfranken, Gründerzentrum GRIBS Schweinfurt, Wirtschaftsjunioren Schweinfurt und der Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

(Eine Marke der GRIBS Betriebs-GmbH Schweinfurt)
Nico Hildmann, Tel.: 09721 / 797-407, E-Mail: nico@startbahn27.de

Foto Nico Hildmann (Startup & Innovation Scout der Region Schweinfurt und Leiter der Startbahn27)
Logo ZwoSieben Technologie Accelerator

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Jürgen Kost nicht länger Vorstand Sport bei den Kickers

Foto Würzburger Kickers

Der FC Würzburger Kickers und Jürgen Kost werden in der Zukunft getrennte Wege gehen.

Jürgen Kost hat den Aufsichtsrat der FC Würzburger Kickers AG und den Vorstandsvorsitzenden Benjamin Hirsch am Montag darüber informiert, dass er sein Amt als Vorstand Sport mit sofortiger Wirkung niederlegen wird.

„Wir bedauern die Entscheidung von Jürgen sehr, da er in den vergangenen Monaten seinen Anteil am sportlichen Umschwung bei den Kickers hatte. An dieser Stelle möchte ich ihm im Namen des Aufsichtsrates für seine geleistete Arbeit danken. Unser Sportdirektor Sebastian Neumann wird die Aufgaben von Jürgen Kost in der Zukunft übernehmen“, sagt Michael Grieger, der Aufsichtsratsvorsitzende der FC Würzburger Kickers AG, zur Entscheidung.

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Was ist der Unterschied zwischen Pizza und Pinsa?

In immer mehr Restaurants findet sich das Trendgericht Pinsa auf der Speisekarte. Auch im Tiefkühlsortiment von Supermärkten ist Pinsa als Fertigprodukt erhältlich. Sowohl im Namen als auch in Aussehen und Geschmack ist der neue Trend der klassischen Pizza sehr ähnlich.

Eine Pinsa besteht aus einem länglich-ovalen Teigfladen, der vielfältig belegt werden kann, etwa mit Tomaten und anderem Gemüse, Rucola, Käse, Schinken oder Salami. Im Gegensatz zur Pizza wird eine Pinsa oft erst nach dem Backen belegt. „Der Hauptunterschied liegt jedoch im Teig“, sagt Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern. Typisch für eine Pinsa ist eine Mischung aus mehreren Mehlsorten. Neben Weizenmehl – wie für Pizza üblich – enthält sie meist einen Anteil an Reis- und Sojamehl. Das soll die Pinsa locker und gleichzeitig fester machen. Der daraus hergestellte Sauerteig darf außerdem sehr lange ruhen. „Die lange Fermentationszeit von bis zu 72 Stunden soll die Pinsa besonders schmackhaft und bekömmlich machen“, erläutert Ernährungsexpertin Danitschek.

Verbraucherzentrale Bayern e.V.
 

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Meldungen der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 25.01.2023

Aus dem Landkreis

Holzdiebstahl im Wald

Stadtlauringen, Nähe Ellertshäuser See. Durch die Mitteilerin wurde am Dienstag, den 24.01.2023 gegen 10.00 Uhr der Diebstahl von 1,5 Ster Holz festgestellt. Letztmalig war die Mitteilerin am 17.01.2023 gegen 10.00 Uhr im Wald. Hinweise auf den oder die Täter liegen aktuell keine vor.

Pkw auf Aldi-Parkplatz verkratzt

Sennfeld, August-Borsig-Straße. Am Dienstag, den 24.01.2023 zwischen 09.20 Uhr und 09.35 Uhr wurde ein schwarzer VW Passat durch einen unbekannten Täter zerkratzt. Der Pkw weißt Schäden auf der Motorhaube, der Fahrertüre und dem Tankdeckel auf. Der Schaden beträgt rund 2000 Euro. Hinweise auf den oder die Täter liegen aktuell keine vor.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

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Volkacher Feuerwehrmann gewinnt Wettbewerb – Neues Design für Feuerwehrhandschuhe entwickelt

Volkach-Im Januar 2022 lobte das Feuerwehr-Magazin zusammen mit einem Hersteller für Feuerwehrhandschuhe bundesweit einen kreativen Wettbewerb aus. Gesucht wurde das Design für einen neuen Feuerwehrhandschuh. Robin Tschischka Pressesprecher der Volkacher Feuerwehr hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt und gleich zwei Vorschläge eingereicht. Beide haben es ins Finale geschafft und mit dem Handschuhe namens „Lines“ hat er unter etlichen Einsendungen den ersten Platz erzielt. „Auch im Einsatz sind immer wieder kreative Lösungen gefragt“, erzählt Robin während er die Idee hinter den Designs erklärt: „Mein Favorit war eigentlich das Modell Rainbow. Die bunten Farben sollten die oft tristen und traurigen Situationen im Einsatz ein kleines bisschen auflockern.“ Und ergänzt: „Allerdings habe ich noch mal ein eher klassisches Design entworfen, was dann letztlich auch die Mehrheit der Stimmen erreicht und damit gewonnen hat.“

 Ein vernünftiger und verlässlicher Handschuh ist für Feuerwehrleute unerlässlich. Er schützt die Ehrenamtlichen vor allerlei mechanischen Gefahren, mit denen sie im Einsatz ständig konfrontiert werden. Auf den Gewinn, 20 Paar Handschuhe im Wert von 1000€, freut sich Robin und die Mannschaft der Volkacher Feuerwehr. Der Prototyp des Handschuhs wurde bereits im Rahmen der Interschutzmesse, der Weltleitmesse für das Feuerwehrwesen, im vergangenen Jahr präsentiert und ist nun auch im Handel erhältlich.

Bild 1: Robin Tschischka von der Volkacher Feuerwehr mit den gewonnenen Handschuhen

Bild 2: Die beiden Designs welche von Robin Tschischka entworfen wurden und es beide in das Finale geschafft hatten

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+++ Telefonbetrüger aktiv / „Falsche Polizeibeamte“ / „Enkeltrick“ +++

Aktuell kommt es in Unterfranken – insbesondere im Raum Hammelburg – vermehrt zu Anrufen sogenannter Callcenterbetrüger. Mit bekannten Maschen wie „Falsche Polizeibeamte“ oder dem „Enkeltrick“ versuchen Betrüger ihre Opfer zu Übergabe von Geld und Schmuck zu bewegen.



Die Polizei Unterfranken rät:

·         Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.

·         Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben!

·         Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!

·         Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen – bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!

·         Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!

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Sensation: Foo Fighters bestätigt!

Exklusive Europa-Auftritte bei Rock im Park und Rock am Ring


Der letzte fehlende Hauptbühnen-Headliner steht fest: Die Foo Fighters spielen exklusiv bei Rock im Park und Rock am Ring. Die beiden Festival-Auftritte sind die einzigen europäischen Headline-Auftritte der US-amerikanischen Multiplatin-Rockband im Jahre 2023. Five Finger Death Punch und zahlreiche andere komplettieren das Line-Up.

Würzburg, 25.01.2023 Es ist ein Ereignis: Die Foo Fighters spielen dieses Jahr exklusiv bei Rock im Park und Rock am Ring. Seit ihrer Gründung durch den vormaligen Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl im Jahre 1994 wurden die Foo Fighters unter anderem elfmal mit dem Grammy Award ausgezeichnet, die Band erreichte zuletzt mit fünf aufeinanderfolgenden Alben die Top 5 der US-amerikanischen Billboard-Charts und ist mit 30 Millionen verkauften Alben eine der größten Stadion-Rockbands der Gegenwart.

Der Ort für ihre ersten Deutschland- Konzerte seit fünf Jahren ist nicht zufällig gewählt: Band und Festivals verbindet eine lange Freundschaft, zuletzt spielten die Foo Fighters 2018 zwei spektakuläre Headliner-Shows bei Rock im Park und Rock am Ring. Nach den Toten Hosen und Kings Of Leon steht mit den Foo Fighters somit der dritte Hauptbühnen- Headliner fest. Die Fans harter Klänge werden sich derweil über eine weitere spektakuläre Neubestätigung freuen, denn auch Five Finger Death Punch werden bei Rock im Park und Rock am Ring auftreten. Die Modern-Metaller gehören zu den erfolgreichsten harten Rockbands der vergangenen zehn Jahre und wurden vielfach mit Gold und Platin ausgezeichnet.

Ein alter Bekannter ist auch der deutsche Indie-Star Thees Uhlmann, der bereits 2006 mit seiner Band Tomte bei Rock im Park und Rock am Ring auftrat. Komplettiert wird das Line-up von der amerikanischen Metal-Band Bad Wolves, dem österreichischen Indie-Duo Cari Cari, den Glamrockern Steel Panther, den Indierock-Bands Yonaka und Pabst sowie von Die Nerven, der wichtigsten deutschen Diskursrockband der Stunde. Ebenfalls neu bestätigt wurden Sam Tompkins, Mod Sun und die Chemnitzer Indie-Band Blond. Mit den einzigen europäischen Auftritten der Foo Fighters in diesem Jahr und den weiteren Neuzugängen steht somit ein sensationelles Programm, das mit einer nie dagewesenen Breite und Exklusivität an hochkarätigen Künstler*innen einmal mehr die nationale Festivalszene anführt.

Die Toten Hosen verlängern ihre Live-Feierlichkeiten zum 40. Bandjubiläum und treten erstmalig in einem Kalenderjahr nur bei Rock im Park und Rock am Ring auf, wo sie 2023 ihre beiden einzigen Headline- Shows in Deutschland spielen. Auch Kings Of Leon und die britischen Metalcore-Pioniere Bring Me The Horizon kann man in diesem Sommer auf mitteleuropäischen Festivals ausschließlich bei Park und Ring erleben. Internationale Fan-Favoriten wie Rise Against, Limp Bizkit oder das Rock-Duo Tenacious D sowie die Alternative-Rocker Incubus, Evanescence um Sängerin Amy Lee, US-Superstar Machine Gun Kelly oder die Hardcore-Durchstarter Turnstile spielen ebenfalls exklusive Festivalshows auf den Rocks. Die Punkrock-Veteranen NOFX haben für ihre letzten Auftritte in Deutschland Park und Ring gewählt, denen die Festivals einen gebührenden Rahmen hierfür bieten. Rock im Park und Rock am Ring finden vom 2. bis zum 4. Juni 2023 auf dem Nürnberger Zeppelinfeld und am Nürburgring statt. Für beide Festivals sind aktuell noch Tickets verfügbar.

Rock im Park und Rock am Ring finden vom 02.06. bis 04.06.2023 am Zeppelinfeld/Nürnberg bzw.
am Nürburgring/Eifel statt.
Tickets und weitere Informationen unter http://www.rock-im-park.com und http://www.rock-am-ring.com.

Rock im Park | Rock am Ring

  1. – 04. Juni 2023
    Tickets: http://www.eventim.de/rarrip

http://www.rock-im-park.com | http://www.rock-am-ring.com

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Rund 15,2 Millionen Euro für unterfränkische Feuerwehren

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken konnte den unterfränkischen Kommunen für ihre Feuerwehren im Jahr 2022 für die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und –geräten, für den Bau von Feuerwehrhäusern und für die Beschaffung von Endgeräten für den digitalen BOS-Funk Zuschüsse in Höhe von rund 7,7 Millionen Euro bewilligen und auszahlen. Die staatliche Förderung erfolgte – mit Ausnahme der Förderung des BOS-Funks – aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration.

Weitere 7,5 Millionen Euro wurden als Verpflichtungsermächtigungen bewilligt, die nach Bereitstellung entsprechender Mittel durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration voraussichtlich im Jahr 2023 ausgezahlt werden können.

Damit leistet der Freistaat Bayern einen wesentlichen Beitrag zur Leistungsfähigkeit des abwehrenden Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes.

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Tourismus nimmt wieder Fahrt auf

Gelungener Messeauftakt von Haßberge Tourismus e.V.: Als Aussteller der Tochtermesse

„Fahrrad- & WanderReisen“ auf der CMT (Caravan – Motor – Touristik) in Stuttgart präsentierte

das Team von Haßberge Tourismus die Region als attraktives Urlaubsziel für Radfahrer und Wanderer.

Das ist nur der Anfang einer Reihe geplanter Präsentationen und Werbemaßnahmen.

Die CMT gilt laut Messeveranstalter als weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit – dementsprechend groß war die Nachfrage am Messestand. Der Stand des Haßberge Tourismus auf der CMT sei stark besucht gewesen; vor allem die neuen (E-)Bike Erlebnisrouten und die überarbeitete Broschüre zum Burgen- und Schlösserwanderweg mit 22 Erlebnistouren wurden stark nachgefragt. „Das Interesse nach einer Auszeit in der Natur, insbesondere beim Radfahren und Wandern, ist in den vergangenen Jahren gestiegen und nimmt weiter zu“, bestätigt Susanne Volkheimer, Geschäftsführerin von Haßberge Tourismus.

Die Region positioniere sich ihrer Einschätzung nach als echter Geheimtipp bei Wanderern und Radfahrern. In diesem Jahr stehen noch weitere Messebesuche an, unter anderem auf der Freizeitmesse in Nürnberg und der Kulinea in Zeil am Main und den Präsentationen der Metropolregion Nürnberg. Haßberge Tourismus will die Region des Weiteren mit Online-Kampagnen, Pressereisen, Anzeigen und weiteren Cross-Marketing-Aktionen touristisch voranbringen.

Außerdem sind einige Veranstaltungen und Projekte für das Jahr geplant. Nach der umfassenden Überarbeitung und Aktualisierung der Themenrouten für Fahrradfahrer liegt der Schwerpunkt 2023 auf den Wandertouren. Bereits Anfang Januar ist die überarbeitete Broschüre „Von Burg zu Burg – Burgen erkunden und erleben“ erschienen. Momentan überarbeitet das Team von Haßberge Tourismus die Faltbroschüre und den Internetauftritt des Kelten-Erlebnisweges. Diese Route führt auf die Spuren der Kelten in Franken und Südthüringen: 261 erlebnisreiche Kilometer von der Werra über die Gleichberge und Haßberge durch den Steigerwald. Das Projekt ist eine Kooperation des Steigerwalds, der südthüringischen Gebiete Schmalkalden-Meiningen und Hildburghausen sowie von Franken Tourismus und ist in vier Wegabschnitte unterteilt. Der erste Streckenabschnitt führt von Meiningen nach Widderstatt (Jüchsen). Der zweite von Widderstatt (Jüchsen) nach Milz, der dritte von Herbstadt nach Zeil am Main und der vierte von Zeil am Main nach Bad Windsheim.

Höhepunkt des Tourismusjahres werden sicherlich die Feierlichkeiten zum 17. Europäischen Dorferneuerungspreis in Hofheim sein. Rund 1000 Besucher werden zu der Veranstaltung vom 11. bis 13. Mai erwartet, die unter dem Motto „Brücken bauen“ steht.

Im Frühjahr soll auch das neue thematische Radroutennetz mit einer Saisoneröffnungsveranstaltung eingeweiht werden. Die 23 Tages -und Halbtagestouren vermitteln (E-)Radfahrern unterhaltsames Wissen zu der Region. Bis zur offiziellen Eröffnung wird dann auch ein digitaler Entdecker-Guide fertig sein, der an verschiedenen Stationen der jeweiligen Route ausführliche Hintergrundinfos in Text und Bild direkt aufs Smartphone spielt.

Außerdem starten im Mai wieder die Freizeitbusse Burgenwinkel- sowie Bier- und Weinexpress, die an Sonn- und Feiertagen die schönsten Orte in den Haßbergen bis in den nördlichen Steigerwald ansteuern.

Weitere Informationen gibt es bei Haßberge Tourismus in Hofheim unter http://www.hassberge-tourismus.de oder telefonisch unter 09523/5033710.

Das Foto zeigt Mitarbeiter Christof Dilzer am Messestand von Haßberge Tourismus in Stuttgart.

Foto: Rebecca Liebenstein

Mainfranken News, News Schweinfurt

Standesamt Schweinfurt veröffentlicht Statistik 2022

Mehr als 1.000 Kirchenaustritte im Jahr 2022

(Zahlen in Klammern stellen die Zahlen der Jahre 2021 und 2020 dar)

Schweinfurt – Im Standesamt Schweinfurt, dessen Bezirk nicht nur Schweinfurt, sondern seit einigen Jahren auch die Gemeinden Dittelbrunn, Geldersheim, Schonungen, Schwanfeld, Üchtelhausen und Wipfeld umfasst, fanden auch im Jahr 2022 erneut zahlreiche Beurkundungen statt. Auffällig im Jahr 2022 ist vor allem der starke Anstieg der Kirchenaustritte.

Die Zahl der Geburten ist im vergangenen Jahr minimal gesunken.
Insgesamt wurden im Standesamt Schweinfurt im vergangenen Jahr 2.170 (2.353/2.381) Geburten beurkundet (1161 Jungen, 1009 Mädchen).  Dabei wurden fünf Babys zu Hause geboren, davon drei in Gemeinden, die die Aufgaben des Standesamtes an die Stadt Schweinfurt übertragen haben. Im vergangenen Jahr wurden dabei 72 Zwillinge geboren. Fast 70 % der Mütter waren verheiratet und ca. 77 % der Mütter sind deutsche Staatsangehörige482 der in Schweinfurt beurkundeten Babys können auch als neue Einwohner Schweinfurts begrüßt werden. Fast 70 % der Kinder haben einen Vornamen, ca. 27 % zwei und ca. 3 % drei Vornamen erhalten. Drei Babys haben mehr als drei Vornamen bekommen. Als beliebteste Namen wurde für Mädchen Mia, Emilia und Marie gewählt, die Jungen haben am häufigsten die Namen Ben, Leon und Leo erhalten.

Die Zahl der Sterbefälle ist im Jahr 2022 nur ganz gering gestiegen, sodass diese Entwicklung nicht ganz dem bundesdeutschen Trend entspricht. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1.808 (1.792/1.634) Sterbefälle beurkundet (931 Männer, 877 Frauen). 709 Verstorbene hatten ihren früheren Wohnsitz in Schweinfurt, 70 Verstorbene waren ausländische Staatsangehörige.

Die Zahl der Eheschließungen hat sich im vergangenen Jahr nach den beiden durch die Pandemie geprägten Vorjahren wieder leicht erhöht. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Standesamtsbezirk Schweinfurt 358 (337/314) Ehen geschlossen. Davon haben 38 Brautpaare hier geheiratet, obwohl sie keinen Wohnsitz im Standesamtsbezirk Schweinfurt haben, zusätzlich haben 52 Paare aus dem Standesamtsbezirk ein auswärtiges Standesamt für die Eheschließung gewählt. Im Rahmen der Aufgabenübertragung hat das Standesamt Schweinfurt 90 Eheschließungen von Paaren aus den Gemeinden beurkundet, insgesamt wurden 68 Trauungen auch in den Gemeinden von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vollzogen. Die an Samstagen angebotenen Trautermine werden gern angenommen und sind oft frühzeitig ausgebucht. Insgesamt wurden in Schweinfurt und in den Gemeinden im vergangenen Jahr an 30 Samstagen 117 Ehen geschlossen.
Knapp dreiviertel der Ehepaare wählten den Namen des Mannes, ca. 8 % den Namen der Frau zum gemeinsamen Ehenamen; insgesamt trägt in 20 Fällen einer der Partner einen Doppelnamen. 66 Paare (gut 18 %) haben keinen gemeinsamen Ehenamen bestimmt.
Im Jahr 2022 wurden im Standesamtsbezirk Schweinfurt acht gleichgeschlechtliche Ehen (drei von Männern, fünf von Frauen) geschlossen.

Die Zahl der Scheidungen von im Standesamtsbezirk Schweinfurt oder ggf. im Ausland geschlossenen Ehen betrug im letzten Jahr 148 (162/165) und ist damit im Vergleich zu den Vorjahren leicht gesunken.


Die Zahl der Kirchenaustritte ist im vergangenen Jahr trotz des Anstiegs im Vorjahr auch im Jahr 2022 erneut massiv gestiegen und entspricht damit auch dem bundesweiten Trend.
Insgesamt wurden im Standesamt Schweinfurt 1.080 Erklärungen aufgenommen (718/559), davon 681 Erklärungen von Schweinfurter Bürgerinnen und Bürgern. 335 Personen traten aus der evangelischen, 744 Personen aus der katholischen und eine Person aus einer anderen Religionsgemeinschaft aus.

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Gekommen, um zu bleiben

Gekommen, um zu bleiben

Schonungen rollt für seine Neubürger den roten Teppich aus

Einmal im Jahr wird sprichwörtlich der rote Teppich ausgerollt: Dann nämlich, wenn alle Neubürgerinnen und Neubürger ins Rathaus eingeladen werden. Schon mit Anmeldung im Bürger- und Meldeamt erhalten Zugezogene die Einladung zu dieser „Einbürgerungsfeier“.

Das Ziel liegt für Bürgermeister Stefan Rottmann auf der Hand: Es soll sich weiter herumsprechen, dass Schonungen mit seinen Ortsteilen eine gefragte und beliebte Gemeinde, vor allem auch für Bürger mit höchsten Ansprüchen an Wohn- und Lebensqualität. Im Idealfall sollen Neubürger bis ins hohe Alter in der Großgemeinde leben.

Erstaunlich viele junge Familien haben sich unter die Gäste gemischt. Und auch ukrainische Mitbürger nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und um etwas über ihre neue Heimat zu erfahren.

Mit dem neuen Imagevideo Schonungens startete Bürgermeister Stefan Rottmann in einen kurzweiligen Abend. Neben einer Bildpräsentation sind es vor allem auch Videos, die die Vorzüge der Großgemeinde vermitteln sollen. Und so unternahm Rottmann eine Tour durch die Ortsteile. Auch Veranstaltungs- und Freizeittipps gab es aus erster Hand. Schonungen ist bekannt dafür, dass es seinen Bürgerinnen und Bürgern einen hohen Freizeitwert bietet. Und so staunten die zugezogenen Bürger, dass es in der 8.000-Einwohner-Gemeinde sogar einen Golfplatz, Mountainbike-Trail und ein Hallenbad gibt. Über hundert Vereine und Verbänden bieten ein breites Betätigungsfeld in Sport, Musik und Kultur. Schonungen hat sich vor allem auch einen Namen als Weinanbau und Bierbrauer-Gemeinde gemacht. Sogar der Strom wird aus Windkraft gewonnen. „Theoretisch könnten wir uns selbst mit Energie und Lebensmittel versorgen!“, sagte Rottmann mit einem Augenzwinkern.

Der Bürgermeister nahm in seiner Präsentation vor allem auch die Infrastruktur in den Fokus. Stadtbus, Autobahnanbindung, eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten, ein Bahnhaltepunkt, der Mainradweg, vielfältige Bildungs- und Betreuungseinrichtungen schätzen die Bürgerinnen und Bürger sehr.

Traditionell sucht Rottmann im Rahmen des Neubürgerempfangs den Schulterschluss zum heimischen Gewerbe, denn die suchen schließlich auch neue Stammkunden: Und so sorgten vor allem die heimischen Betriebe für die kulinarische Bewirtung. So gab’s Bier und Limo von Martins-Bräu, Partygebäck von Cafe Rohr, eine Gulaschsuppe von der Hofmetzgerei Heiko Schmitt. Der Alban-Kreis verköstigte die Gäste mit Wein aus der Partnerstadt Alban, Reifen-Kress übernahm den Sektempfang. Und die VR-Bank bzw. Flessabank sponserte ein paar kleine Geschenke.

Es war ein rundum gelungener Abend: Schnell entstanden neue Kontakte und Freundschaften. „Darum geht es uns eigentlich hauptsächlich: Dort wo neue Freundschaften und Verbindungen entstehen, fühlt man sich wohl und wird man heimisch!“, erklärt Rottmann. So wundert es nicht, dass der Neubürgerempfang Vereinen schon viele Neumitglieder beschert, haben bzw. sogar unter den Zugezogenen neue Hausärzte gefunden wurden, die nun in Schonungen praktizieren.

Fotos: Mit einer Nachbildung des Ortsschildes ließen sich viele Neubürgerinnen und Neubürger gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Rottmann fotografieren. Laut einer aktuellen Umfrage, können alle Zugezogenen ihren Ortsteil und damit auch die Gemeinde Schonungen als Wohnort sehr empfehlen.

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„Vom Weg, den ZF konsequent geht, profitiert die Umwelt enorm“

MdB Janecek und MdL Knoblach im Dialog mit ZF in Schweinfurt

„ZF hat als einer der ganz großen Zulieferer auf den größten Transformationsprozess in der Geschichte der Automobilbranche frühzeitig reagiert und erkannt, dass die Zukunft der elektrifizierten Antriebstechnik gehört“. Das erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher und Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Dieter Janecek am Ende seines mehrstündigen Aufenthalts im Schweinfurter ZF-Werk. Bei dem von seinem Schweinfurter Landtagskollegen Paul Knoblach initiierten Dialog waren unter anderen mit Manfred Süß und Hans-Jürgen Schneider der aktuelle und frühere Standortleiter die kompetenten Gesprächspartner.

Beim Epochenwechsel mit neuartigen Antriebslösungen spielt im ZF-Konzern der Standort Schweinfurt mit seinen rund 9300 Mitarbeitern eine wichtige Rolle. Das Schweinfurter Team entschied sich bereits 2015 für eine neue Technologie, um die Konstruktion und Fertigung von E-Motoren effizienter zu gestalten.
2016 entstand in Schweinfurt der Hauptsitz der neu gegründeten ZF Division E-Mobility. 2018 kamen die ersten E-Achsantriebe auf den Markt. 2020 erklärte ZF dann zum Wendejahr und stoppte die Weiterentwicklung von Produkten für den rein verbrennungsmotorischen Antriebsstrang. Die Transformation wird auch wegen des Fachkräftemangels durch gezielte Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der vorhandenen Mitarbeiter begleitet, vor allem in den nun nötigen neuen Berufsfeldern wie der E-Technologie, Fachinformatik oder Robotik

Bisher wurden in den E-Mobility-Fertigungshallen im Werk Süd im Schweinfurter Gewerbegebiet Hafen zwei Millionen E-Motoren gefertigt. Sie sparen über die durchschnittliche automobile Lebensdauer eines Verbrenners von 15 Jahren gerechnet circa 45 Millionen Tonnen CO2 ein. Um dasselbe Einsparpotenzial
mit erneuerbaren Energieträgern zu realisieren, müsste ein Windpark mit 80
Windturbinen 25 Jahre lang am Netz sein. Gewaltige Zahlen.

Beeindruckt waren die Grünen Gäste, neben Janecek und Knoblach waren das noch Kreisrat Thomas Vizl und Stadtrat Reginhard von Hirschhausen, aber auch von den unzähligen bisher schon vollzogenen und noch geplanten Schritten, um das erklärte Ziel des ZF-Konzerns zu erreichen: Klimaneutralität soll bei ZF in Schweinfurt bereits 2030 erreicht sein. Als eines der größten Projekte regenerativer Stromerzeugung ist hier die Photovoltaikanlage Werk Nord mit einer Spitzenleistung von 2,5 Megawatt zu nennen. Sie spart 1.250 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Im Werk Süd ist eine zweite Anlage in Planung. Fortgesetzt wird der Aufbau von E-Ladesäulen, von E-Firmenfahrzeugen sowie das Angebot EBike-Leasing für Mitarbeiter.

Janecek, Knoblach und Co. nahmen als Grüne natürlich mit Freude zur Kenntnis, dass mittlerweile 98 Prozent der Abfälle am Standort recycelt werden, dass 10.000 Kubikmeter Trinkwasser durch Einsatz von Brunnenwasser ersetzt und 170 Tonnen Altöl im Jahr durch Zweitraffinate wiederverwendet werden.
„Vom Weg, den ZF konsequent geht, profitiert die Umwelt enorm“, so Janecek. Knoblach sprach sogar von einem „vorbildhaften Handeln“. Der Anregung des auch stellvertretenden Landrats Thomas Vizl, über eine wie auch immer geartete Beteiligung an den in etlichen Windvorranggebieten im Raum Schweinfurt geplanten neuen Windrädern nachzudenken, zeigte sich die ZF-Führungsriege aufgeschlossen gegenüber.

Dem mehrstündigen Besuch bei ZF folgte ein Abstecher von Janecek ins Landratsamt, wo Landrat Florian Töpper dem wirtschaftspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion und langjährigen Vorsitzenden der bayerischen Grünen (2008 bis 2014) über den geplanten neuen Wirtschaftsstandort in der ehemaligen
US-Kaserne Conn Barracks informierte.

Foto:
„Den wirtschaftspolitischen Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion Dieter Janecek (Dritter von rechts) und den Schweinfurter Landtagsabgeordnete Paul Knoblach (zweiter von links) informierten ZF-Standortleiter Manfred Süß (links) und sein Vorgänger Hans-Jürgen Schneider (rechts) über die Transformation zur E-Mobilität. Beim Besuch im Werk Süd in Schweinfurt waren außerdem Stadtrat Reginhard von Hirschhausen (verdeckt dahinter) sowie Kreisrat und weiterer stellvertretender Landrat Thomas Vizl (zweiter von rechts) dabei. Foto: Hannes Helferich“

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Erneuerbaren Energie als Chance für Bauern?

Würzburg (ruf) – Der Unterfränkische Unternehmertag für Landwirte fand heuer zum 10. Mal statt. Er wird von der Regierung von Unterfranken, den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, dem Bayerischen Bauernverband, der bayerischen Jungbauernschaft und dem Verband für landwirtschaftliche Fachbildung gemeinsam ausgerichtet. Auch heuer war das Ganztags-Seminar wieder als Online-Veranstaltung organisiert, weil sich das in den letzten beiden Jahren für die landwirtschaftlichen Teilnehmer einfach als praktischer erwiesen hatte. Und die Teilnahme war entsprechend gut: ca. 225 Landwirte verfolgten die Vorträge der Fachleute rund ums Thema „Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen“ aus landwirtschaftlicher Sicht.

Derzeit werden bei auch in Unterfranken viele Flächeneigentümer von Planungsfirmen angesprochen, damit die ehrgeizigen Ausbauziele für erneuerbare Energien auch auf landwirtschaftlich genutzten Flächen umgesetzt werden können. Vom Technologie- und Förderzentrum Straubing stellten Gawan Heintze und Daniel Eisel insbesondere verschiedene Konzeptionen von Agri-Photovoltaikanlagen vor, also Anlagen, in denen neben der Stromgewinnung auch aktive Landwirtschaft betrieben werden kann. In dieser Anlagenform sehen sie trotz der höheren Baukosten, insbesondere Vorteile bei der Förderung und der Steuergestaltung. Alois Hadeier von C.A.R.M.E.N. e.V. referierte über Strom-Speichermöglichkeiten in der Landwirtschaft. Aktuell ist nur die Glättung von Tagesspitzen der Stromerzeugung durch Kurzzeitspeicherung zur Optimierung des Eigenverbrauchs wirtschaftlich und empfohlen. Dafür hat man mit einem Stromspeicher aber eine Notstromversorgung für kurzzeitige Stromausfälle. Danach stellte Franz Xaver Demmel, ein Bio-Landwirt und Ingenieur für Bauwesen und Umwelttechnik, seinen Milchvieh-Betrieb in Königsdorf im Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen vor. Bei ihm ist der ganze Betriebsablauf der optimalen Eigenstromnutzung aus der Dach-PV-Anlage untergeordnet. Er sieht enormes Potenzial bei den Bauernhöfen, die mit unterschiedlichen Konzepten einen erheblichen Beitrag zur dezentralen Energieerzeugung liefern könnten, wenn dies politisch gewollt sei. Josef Neiber von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft zeigte Möglichkeiten zur Energie-Einsparung und zur Optimierung der Eigenstromnutzung in verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben auf. Heiko Lukas von der Regierung von Unterfranken referierte über die Praxis im Genehmigungsverfahren von Freiflächen-PV-Anlagen und zeigte Optimierungspotenzial für die Planung auf. Michael Diestel, der als Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbandes in Rhön-Grabfeld und der Agrokraft GmbH seit Jahren Erfahrung in der Realisierung von bürgernahen Energieprojekten hat (Freiflächen-PV-Anlagen, Biogasanlegen, Windkraftwerke), plädierte dafür die geforderte Energiewende vor der eigenen Haustür selbst zu gestalten, um den Mehrwert im Dorf zu behalten. Er hatte erfolgreiche eigene Projekte als Anschauungsmaterial dabei.

Zum Abschluss fasste der Bezirksvorsitzende des VLF, Matthias Ruß aus Brünnstadt die Veranstaltung mit einem eher gemischten Fazit zusammen: Der aktuelle Boom bei erneuerbaren Energien wird nur wenigen ehemaligen und noch weniger aktiven Bauern nützen. Die Flächen werden aber für alle erneut knapper und die Praxis zeigt, dass das erwirtschaftete Geld meist nicht in der Region bleibt. Das Thema sei dennoch wichtig, für alle und die aktuellen Informationen hilfreich.

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Knapp 3000 Herzkissen in zehn Jahren geliefert

Die Ochsenfurter Handarbeitsgruppe St. Thekla fertigt seit zehn Jahren ehrenamtlich Herzkissen, die an der Würzburger Universitäts-Frauenklinik an brustoperierte Frauen verschenkt werden.

Würzburg / Ochsenfurt. Seit dem Jahr 2012 engagiert sich der St. Thekla Handarbeitstreff aus Ochsenfurt mit seiner Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ für brustoperierte Frauen am Uniklinikum Würzburg (UKW). Bis zum Ende des Jubiläumsjahres 2022 fertigten die fleißigen Näherinnen insgesamt 2960 Herzkissen. Die in Abständen angelieferten Chargen der bunten Hilfsmittel werden an der Frauenklinik des UKW hauptsächlich an Brustkrebspatientinnen verschenkt. Diese tragen die Kissen zumeist unter dem Arm. „Diese spezielle Lagerung wird von vielen Frauen als sehr entlastend empfunden – zum Beispiel bei bewegungsabhängigen Schmerzen, unter denen manche Frauen nach einem chirurgischen Eingriff in der Achselhöhle leiden“, erläutert Prof. Dr. Achim Wöckel. Der Direktor der UKW-Frauenklinik fährt fort: „Für viele der Empfängerinnen kommt ein emotionaler Aspekt hinzu: Sie schätzen das mit erkennbar viel Liebe gefertigte Geschenk auch als Ausdruck zwischenmenschlicher Solidarität.“

Die Näherinnen produzieren die nützlichen und formschönen Helfer genau nach Vorschrift. So stellen sie unter anderem sicher, dass die Kissen den empfohlenen Härtegrad haben. „Pro Stück brauchen wir etwa eine halbe Stunde an Arbeitszeit“, schildert Claudia Zeller vom St. Thekla Handarbeitstreff.

Motivation auch nach knapp 3000 Kissen hoch

Auch nach den bislang fast 3000 hergestellten Herzkissen ist nach ihren Worten die Motivation der Mitstreiterinnen des Handarbeitstreffs ungebrochen hoch. „Wir freuen uns immer sehr, wenn uns ein gelegentliches Feedback zeigt, wie gut unsere Geschenke bei den Patientinnen ankommen. Auch die Wertschätzung, die uns von Prof. Wöckel und seinem Team entgegengebracht wird, bestärkt uns darin, die Aktion in Zukunft fortzuführen“, kündigt Zeller an.

Ein höchst sinnvolles ehrenamtliches Engagement

Der Klinikdirektor bedankt sich anlässlich des Jubiläums im Namen der Patientinnen herzlich bei den Ochsenfurter Handarbeiterinnen. Er lobt: „‚Herzen gegen Schmerzen‘ ist ein mustergültiges Beispiel für ein höchst sinnvolles und mit bewundernswert langem Atem durchgeführtes ehrenamtliches Engagement.“

Manche der mit einem Herzkissen Beschenkten möchten sich mit einer Spende erkenntlich zeigen. Diese sollte nach dem Willen der selbstlosen Näherinnen an den Würzburger Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ gehen.

Beim Brustkrebs-Forum mit Stand vertreten

Wer die Handarbeitsgruppe und ihre Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ kennenlernen möchte, hat dazu beim 9. Brustkrebs-Forum der Würzburger Universitäts-Frauenklinik am Montag, den 20. März 2023 Gelegenheit. Sie ist mit einem Stand bei der um 18:00 Uhr beginnenden Informationsveranstaltung im Exerzitienhaus Himmelspforten, in der Mainaustr. 42 in Würzburg vertreten. Das Programm des Brustkrebs-Forums findet sich unter http://www.ukw.de/frauenklinik.

Spendenkonto von Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.

Castell Bank Würzburg

IBAN: DE 74 7903 0001 0000 0092 45

BIC: FUCEDE77XXX

Bildunterschrift:

Handarbeitsgruppe_Herzkissen.jpg

Die Ochsenfurter Handarbeitsgruppe St. Thekla näht seit zehn Jahren ehrenamtlich Herzkissen für brustoperierte Frauen.

Bild: Reinhard Ott

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Otto-Wels-Preis 2023: Kreativwettbewerb für junge Menschen

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Hümpfer ruft Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 20 Jahren dazu auf, sich am Kreativwettbewerb für den diesjährigen „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2023“ zu beteiligen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, sich kreativ mit dem Thema „Zusammenhalt für Demokratie und Frieden“, 78 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, zu beschäftigen.

„Wir suchen kreative Ideen, mit denen sich junge Menschen mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Aufbruch in ein friedliches Europa auseinandersetzen“, so Hümpfer. Der Abgeordnete ist überzeugt: „Gerade in der heutigen Zeit tun wir gut daran, an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges zu erinnern. Es ist sehr wichtig, zu versöhnen und eine friedliche und positive Zukunft zu schaffen, ohne die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren.“

Mit dem Otto-Wels-Preis für Demokratie zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen mit kreativen Ideen aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei aus zwei verschiedenen Aufgabenstellungen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen – von einer Rede über Fotografien bis hin zu Videos oder Essays – auswählen. Der Preis soll einen Beitrag dazu leisten, dass sich junge Menschen mit Erinnerungskultur und einem friedlichen Zusammenleben in Europa beschäftigen.

Anmeldung Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 20 Jahren können einzeln oder in Gruppen von bis zu drei Personen an dem Kreativwettbewerb teilnehmen. Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter http://www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Die Gewinner werden zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Es winken attraktive Geldpreise. Der Einsendeschluss ist der 17. Februar 2023.

Foto von Lea Kossner