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Eine „Neue Ortsmitte“ für Niederwerrn

Niederwerrn – Endlich bekommt Niederwerrn eine Ortsmitte mit Café, Räume zum Feiern, einem Museum und ein Energiehaus. Jeder der Niederwerrn kennt weiß in Niederwerrn kann man gut wohnen, aber als Ort als Ortsgemeinschaft fehlt die Ortsmitte so wie in anderen fränkischen Dörfern.

Natürlich soll auch um den Maibaum getanzt werden in der neuen Niederwerrner Mitte, für die Kirchweih ist der Ort dann doch zu klein. Das Energiehaus versorgt die Anlage und kann auch besichtigt werden.

Ein neues Bürgerzentrum mit Café und eine »Energiescheune« als Bausteine für eine neue Ortsmitte im unterfränkischen Niederwerrn: Bereits seit einigen Jahren ist die Gemeinde Niederwerrn in besonderem Maße aktiv, um dem »Aussterben« des Altortes entgegenzuwirken. An seiner Schnittstelle zu dem im Osten gewachsenen Siedlungsgebiet entsteht nach zielgerichtetem Ankauf von Immobilien seitens der Gemeinde und dank eines weitsichtigem wie nachhaltig wirkenden Nutzungskonzepts derzeit eine räumliche wie funktionale Verbindung. Zwischen Gemeindebibliothek, Hugo-von-Trimberg-Schule und Seniorenheim ergänzt zukünftig am alten Dorfpfad die »Neue Mitte« das Ortsbild. Zusammen mit dem Neubau des Bürgerzentrums mit Café und Bürgersaal bildet ein zum Museum umgebautes und erweitertes historisches Wohnhaus das Ensemble. Und mit der »Energiescheune« entsteht nach Umbau in der historischen fränkischen Scheune als Außenstelle der »Bauhütte Obbach« der Nachbargemeinde Euerbach ein Informationszentrum für nachhaltige Energiekonzepte: Die technischen Anlagen zur Energieerzeugung für Bibliothek und Neubau bleiben für interessierte Bewohner und für Fachpublikum sichtbar.

Mit dem Neubau des Bürgerzentrums setzt die Gemeinde ein klares Zeichen für Kreislaufwirtschaft in der Baubranche: Sämtliche Betonbauteile des westlichen Gebäuderiegels sowie Fundament und Sockelgeschoss des östlichen Holzhybridbaus bestehen aus Recyclingbeton, der aus dem rund 50 Kilometer entfernten Betonwerk LZR Lenz-Ziegler-Reifenscheid in Kitzingen angeliefert wird. Auch der hierfür aufbereitete Beton stammt aus unmittelbarer Nähe. In der »Neuen Mitte« findet sich die in den Sechzigerjahren errichtete und 2019 rückgebaute Talbrücke Rothof bei Würzburg wieder.

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Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 27.01.2023

Aus dem Stadtgebiet

Geldbörse im Supermarkt entwendet

Schweinfurt, Am Oberen Marienbach. Am Donnerstag, den 26.01.2023 gegen 19.00 Uhr wurde einem 18-jährigen beim Einkauf in einem Supermarkt die Geldbörse entwendet. Offensichtlich wurde der Geschädigte durch eine unbekannte Person angerempelt und hierbei der Geldbeutel entwendet. Das Fehlen des Geldbeutels fiel erst an der Kasse auf. Es liegen keinerlei Hinweise auf den unbekannten Täter vor.

Pkws im Stadtbereich Schweinfurt zerkratzt

Schweinfurt. Im Zeitraum vom Dienstag, den 24.01.2023 bis zum Freitag, den 26.01.2023 wurde ein Pkw VW Golf durch unbekannte Täter im Stadtbereich Schweinfurt zerkratzt. Der Pkw weißt Beschädigungen auf der Motorhaube sowie auf dem Fahrzeugdach auf, welche sich auf mindestens 1000 Euro belaufen. Nähere Angaben zu Tatort und Tatzeit können nicht gemacht werden.

Schweinfurt – Am Mittwoch, im Zeitraum von 07:00 Uhr bis 16:00 Uhr, wurde ein in der Gustav-Adolf-Straße geparkter brauner Pkw VW beschädigte. Ein Unbekannter beschädigte das Fahrzeug auf der linken Seite, wobei ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.500, -Euro entstand.

Drei Anhänger durch unbekannten Täter beschädigt

Schweinfurt, Göteborgstraße. Im Zeitraum vom 20.01.2023, 16.30 Uhr bis zum 25.01.2023, 13.30 Uhr wurden insgesamt drei Pkw-Anhänger, welche zur Tatzeit in der Göteborgstraße abgestellt waren, durch einen unbekannten Täter beschädigt. Hierbei wurden die Reifen zerstochen und von einem Anhänger die Abdeckplane aufgeschlitzt. Der Schaden beläuft sich aktuell auf rund 550 Euro. Hinweise auf den oder die Täter liegen aktuell keine vor.

Verkehrsgeschehen:

Schweinfurt – Am frühen Freitagmorgen wurde in der Niederwerrner Straße der Fahrer eines E-Scooters einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei wurde deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt. Der festgestellte Wert lag bei 0,9 Promille. Da sich auch deutliche Anhaltspunkte auf den vorangegangenen Konsum von Betäubungsmittel ergaben, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-jährige entlassen.

Schweinfurt – Ebenfalls am Freitagmorgen wurde der 54-jährige Fahrer eines Elektrokleinstfahrzeuges im I. Wehr einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde auch Atemalkoholgeruch festgestellt und die Person musste die Streife zur Dienststelle begleiten, weil der durchgeführte Atemalkoholtest einen Wert von 0,76 Promille ergab.

Aus dem Landkreis

Sachbeschädigung an Kräuterpavillon

Schwebheim, Schulstraße. Am Mittwoch, den 25.01.2023, gegen 12.00 Uhr wurde durch den Mitteiler eine Beschädigung am Kräuterpavillon der Gemeinde Schwebheim festgestellt. Hier haben unbekannte Täter im Zeitraum vom 20.01.2023, 12.00 Uhr bis zum 25.01.2023 eine Scheibe des Pavillons eingetreten und eine dazugehörige Info-Tafel beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Euro. Hinweise auf den oder die Täter liegen keine vor.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

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„38. Theaterring – tobender Applaus bei The Who and the What“

THE WHO AND THE WHAT
Großartiger Auftakt des 38. Theaterrings im neuen Jahr


Die Begegnung mit gleich zwei fremden Welten gab es für das Publikum des Theaterrings im Kurtheater: Der ursprünglich aus Pakistan stammende Taxiunternehmer Afzal lebt mit seinen zwei Töchtern Zarina und Mahwish in den USA und versucht sie dort, mitten im christlichen Amerika, streng nach seinem muslimischen Glauben zu erziehen. 

Dazu gehört für ihn ganz selbstverständlich, dass er es ist, der ihre Ehepartner aussucht. Und es muss auch erst die Ältere, Zarina, unter der Haube sein, bevor die Jüngere ihren Sandkastenfreund endlich heiraten darf. Das klingt nach Shakespeares „Zähmung einer Widerspenstigen“ und auch der wohlmeinende Vater Afzal hat eine ältere Tochter, die sich den väterlichen Verkupplungsversuchen ebenso heftig widersetzt wie jene Widerspenstige. Zarina ist eine selbstbewusste, dem väterlichen Zugriff völlig entwachsene junge Frau, hat ihr Studium in Havard mit Bravour absolviert. Doch glaubt der Vater unbeirrt, er müsse für einen Mann für sie sorgen und durchsucht als technisch versierter amerikanischer Taxiunternehmer zu diesem Zwecke heimlich Datingportale im Internet. 

Ihr Vater findet schließlich Eli, einen zum Islam konvertierten Christen und absolut toleranten Imam. Afzal hält ihn für seine Entdeckung, doch kennt sie ihn von einer zufälligen Begegnung. Beim vom Vater arrangierten Treffen kommen sie sich näher und sie leiht ihm ihr geheimes Buch, an dem sie seit Jahren arbeitet. Durch seine Unachtsamkeit findet der Vater das Buch und seine Welt bricht zusammen. Für ihn ist das Buch reine Blasphemie, da Zarina sich seit Jahren mit dem Leben des realen Mohammed auseinandergesetzt hat und aufzeigt, wie wenig sich das Gefundene mit ihren Erwartungen an ihre Religion vereinbaren lässt. 

Vor allem kritisiert sie, wie Mohammed aus zufälligen Begebenheiten die Instrumente der Unterdrückung der Frauen, vor allem das Schleiertragen ableitet. Schwester Mahwish erkennt auch, dass sie den vom Vater für sie Bestimmten nicht liebt. Afzals Familie ist völlig zerrüttet; als Zarina mit ihrem Mann wegzieht, ist er mit Mahwish allein. 

Da Autor Ayad Akhtar aber die fast an ein bürgerliches Trauerspiel gemahnende Handlung mit viel Humor erzählt hat, ist auch das Ende nicht völlig negativ. In dem funktionalen Bühnenbild von Anja Furthmann vor einem riesigen orientalischen Teppich schafft es Regisseur Felix Prader, Afzals Familie durchweg als sympathisch, auch den verbohrten Vater als liebenswert zu zeigen. Adrienne von Mangoldt ist als Zarina die selbstbewusste intellektuelle Muslima im Gegensatz zu Noelle Haeselings fügsamer Mahwish, die am Schluss auf der Strecke bleibt.

Sven Scheele ist Afzals Idealschwiegersohn, aber fest in seiner Loyalität zu Zarina. Ganz ausgezeichnet waren schon diese Rollen besetzt, aber das sensationelle Zentrum des Geschehens war Hansa Czypionka als Afzal, der trotz seiner Glaubensrigorosität den liebevollen Vater immer aufscheinen ließ, dem man am Schluss gönnte, dass auch er seinen Frieden machen konnte, mit seiner zerstörten Familie. Eine sensationelle, gut durchdachte und getaktete Inszenierung mit großartigen Schauspielern, die das Theaterringpublikum mit immer neuem tosendem Beifall immer wieder auf die Bühne holte.

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Feierliche Eröffnung des Festivals „Tage der Alten Musik“

WÜRZBURG – Mit einem städtischen Empfang im historischen Wenzelsaal eröffnete Oberbürgermeister Christian Schuchardt die 21. „Tage der Alten Musik“. Seit über zwei Jahrzehnten gehört das Festival der Hochschule für Musik (HfM) Würzburg sowohl zu den Standards als auch zu den Highlights im Veranstaltungsspektrum. Umrahmt von musikalischen Darbietungen der Studierenden der HfM Würzburg würdigte Schuchardt den Anteil der Hochschule am ausgezeichneten Namen Würzburgs als Stadt der Musik, der regelmäßig Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland anziehe. Schuchardt freute sich besonders, dass die Stadt mit der Sanierung und Umnutzung der ehemaligen Mozartschule dazu beiträgt, die drückende Raumnot der Hochschule zu beseitigen. Im Herbst können die hochwertigen neuen Unterrichts- und Proberäume bezogen werden.

„Die `Tage der Alten Musik` sind ein leuchtendes Schaufenster der Hochschule für Musik und ihrer herausragenden Fachgruppe Historische Instrumente. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Freundinnen und Freunde der Alten Musik und der historisch informierten Aufführungspraxis aus Nah und Fern wieder auf ein abwechslungsreiches, ansprechendes und anspruchsvolles Programm freuen“, so Schuchardt. Als regelmäßig Mitwirkende stellen namentlich das hochschuleigene Barockorchester, die Klasse der Viola da Gamba, die historischen Tasteninstrumente und die Barocktrompeten die Exzellenz der Hochschule für Musik, auch und gerade auf dem Gebiet der historischen Ausführungspraxis, unter Beweis.

Mit dem britisch-portugiesischen Tänzer, Choreographen und Cembalisten Ricardo Barros hieß der Oberbürgermeister den internationalen Gaststar des diesjährigen Festivals in Würzburg herzlich willkommen. Dem diesjährigen Motto „In Bewegung“ entsprechend setzen ein Workshop und die Tanz-Präsentation unter Barros` Leitung einen außergewöhnlichen Akzent im viertägigen Festivalprogramm.

Christian Schuchardt dankte der künstlerischen Leiterin des Festivals, Prof. Dr. Pauline Nobes, für Konzeption und Vorbereitung und der gesamten Abteilung Historische Instrumente der HfM für ihr großes Engagement.

Der Präsident der HfM Würzburg Prof. Dr. Christoph Wünsch hob in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit mit der Stadt hervor und bedankte sich für die Möglichkeit, die „Tage der Alten Musik“ im historischen Wenzelsaal eröffnen zu können, einem „adäquaten Raum mit idealer Akustik“ für die historischen Instrumente.

Bis Samstag, 28. Januar dauern die „Tage der Alten Musik“. Das Programm findet sich unter www.hfm-wuerzburg.de

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DGB Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld wollen starke Renten zum Landtagswahlthema machen

Matthias Ziegler: „Nur Gute Arbeit bringt auch gute Renten hervor.“ Bad Neustadt. 

Aufgrund neuester Zahlen der Deutschen Rentenversicherung sieht der DGB Ortsverbands Rhön-Grabfeld weiteren Handlungsbedarf zur Stärkung der gesetzlichen Rente. Demnach kamen Männer, die 2021 im Landkreis Rhön-Grabfeld erstmals eine Altersrente bezogen haben, auf durchschnittlich 1.2831 Euro pro Monat und lagen damit 30 Euro unter der durchschnittlichen Rente im unterfränkischen Vergleich. 

Frauen mussten im Schnitt mit 808 Euro auskommen und liegen damit deutlich unter der bayerischen Armutsgefährdungsschwelle von zuletzt 1.236 Euro im Jahr 2021. Einschlägige Ökonomen und Arbeitgeberlobbyisten fordern dieser Tage wieder Leistungskürzungen in der gesetzlichen Rente – wahlweise verbunden mit immer gleichen Forderungen nach einer Rente erst ab 69 oder gar 70 Jahren.

 Diesen lebensfremden Forderungen erteilt der DGB Ortsverband Rhön-Grabfeld eine klare Absage.“ Weitere Leistungskürzungen und die Erhöhung des Renteneintrittsalters sind mit uns nicht zu machen. In dieser Frage wissen wir die große Mehrheit der Arbeitnehmerschaft hinter uns!“, so Matthias Ziegler, Vorsitzender des DGB Ortsverbands Rhön-Grabfeld. Im bundesweiten Vergleich liegen die Bezüge der Rentnerinnen im Landkreis Rhön-Grabeld in Höhe von nur 808 Euro ganze 68 Euro unter dem Durchschnitt. In Bayern beträgt die Rente bei den Frauen 833 Euro, auch hier zeigt sich eine Differenz.

„Nur Gute Arbeit bringt auch gute Renten hervor. Niedriglöhne und atypische oder prekäre Erwerbsformen schmälern die Chance auf ein gutes Auskommen im Alter. Bestehende Fehlanreize wie etwa Minijobs sind daher konsequent umzubauen und in das System der sozialen Absicherung zu integrieren. 

Der Niedriglohnsumpf – einer der größten in Europa – ist trockenzulegen. Hierzu braucht es als Sofortmaßnahme dringend ein bayerisches Tariftreue- und Vergabegesetz“, so Matthias Ziegler. „Das wäre auch ein vernünftiger Beitrag, um die nach wie vor extremen Geschlechterunterschiede in der Rente einzuebnen.“ Darüber hinaus braucht es auch Änderungen im Rentensystem selbst, um Altersarmut zu verhindern. „Unser Ziel bleibt der Umbau hin zu einer Erwerbstätigenversicherung, in die auch Selbstständige oder Politiker*innen einbezahlen. 

Zudem muss das Rentenniveau weiter stabilisiert und in einem zweiten Schritt wieder deutlich auf mindestens 50 Prozent angehoben werden. Allen Landtagskandidat*innen in Unterfranken werden wir bei den „Heißen Stühlen“ des DGB auf den Zahn fühlen, wie diese sich den Arbeitsmarkt der Zukunft und damit die Basis für eine gute Alterssicherung vorstellen“, so DGB Regionschef Frank Firsching abschließend. Weitere aktuelle Zahlen und Fakten zur Situation der Rentnerinnen und Rentner im Freistaat finden Sie im neuen Rentenreport 2023 des DGB Bayern. Dieser kann hier heruntergeladen werden.

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Versuchte Brandlegung in Rohbau – Politischer Hintergrund nicht auszuschließen – Kripo ermittelt und bittet um Hinweise

HOHENROTH, OT WINDSHAUSEN, LKR. RHÖN-GRABFELD. Von Dienstag auf Mittwoch hat ein Unbekannter offenbar versucht, in einem Rohbau ein Feuer zu legen. Da auf derselben Baustelle bereits einige Tage zuvor Graffiti-Schmierereien mit Ukraine-Bezug festgestellt worden waren, kann ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt und bittet um Hinweise.

Bei dem Tatort handelt sich um einen Rohbau für ein Wohnhaus in der Weinbergstraße. Im Inneren befindet sich eine Bautreppe aus Holz, welche die jeweiligen Etagen miteinander verbindet. Im Zeitraum zwischen Dienstag, 16.00 Uhr, und Mittwoch, 15.00 Uhr, hat ein Unbekannter an mehreren Stellen der Treppe Feuer gelegt. Glücklicherweise erstickten die Flammen jedoch selbstständig, wodurch nur sehr geringer Sachschaden entstand.

Wie bereits von der Polizeiinspektion Neustadt an der Saale berichtet, wurden auf der genannten Baustelle bereits Mitte Januar Graffiti-Schmierereien festgestellt und bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Der Tatzeitraum in diesem Fall kann auf 11. Januar 2023, 18.00 Uhr, bis 14. Januar 2023, 13.00 Uhr, eingegrenzt werden.

Da die Taten möglicherweise in Zusammenhang stehen und ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat inzwischen die Kriminalpolizei Schweinfurt die weiteren Ermittlungen übernommen. Um die Taten aufklären zu können, hoffen die Beamten nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer möglicherweise etwas beobachtet hat, das mit den Graffiti-Schmierereien oder der versuchten Brandlegung in Zusammenhang stehen könnte, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 mit der Kriminalpolizei Schweinfurt in Verbindung zu setzen.

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Warme Worte reichen nicht

Die Beschäftigten des WSA Main übergeben Forderungen

Die erste Verhandlungsrunde des öffentlichen Dienstes am Dienstag verlief enttäuschend. „Die Arbeitgeber hatten nicht mehr als warme Worte für die Beschäftigten, aber kein Angebot“, kritisiert Marietta Eder, Geschäftsführerin ver.di Schweinfurt. „Bei der historisch hohen Inflation im letzten Jahr und wohl auch in diesem, wollen wir einen Ausgleich“, so die Beschäftigten. Jede und jeder merkt, dass die gestiegenen Preise große Löcher in die Haushaltskassen gerissen haben. „Einige Kolleginnen und Kollegen, insbesondere die mit mittleren und niedrigerem Einkommen, fragen sich, wie sie Tanken, Lebensmittel und Energie weiterbezahlen sollen.“

Die Mehrheit der Beschäftigten hat deshalb mit ihrer Unterschrift deutlich gemacht: wir stehen hinter dieser Forderung. „Wir machen gemeinsam Druck, damit wir unser Ziel erreichen“, so die Beschäftigten. „Wir haben uns vor Ort hier in Schweinfurt getroffen, um ein deutliches Zeichen zu setzen. Wir setzen uns für ein Plus von 10,5 Prozent mindestens 500 Euro ein. Über 350 Beschäftigte von Aschaffenburg bis Schweinfurt, und damit eine deutliche Mehrheit, fordern Gerechtigkeit ein“, so die Verdianer. Diese Unterschriften wurden an Amtsleiter Jörg Huber übergeben.

Michelle Rohleder, Gewerkschaftssekretärin aus dem ver.di Bezirk Würzburg-Aschaffenburg betont, dass die Forderung sich aus der historisch hohen Inflation ableite. „Unsere Forderung ist wichtig und richtig für die Beschäftigten. Sie ist auch gut für die Wirtschaft insgesamt. Denn nur durch gerechte Löhne gibt es auch weiterhin eine starke Nachfrage.“ Zudem kann der öffentliche Dienst insgesamt nur durch gute Löhne attraktiv bleiben. „Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst halten den Laden am Laufen.“ Das hat sich in der Pandemie insbesondere gezeigt. Damit Stellen auch künftig besetzt werden können, hat der öffentliche Dienst insgesamt einen Nachholbedarf zu anderen Branchen, stellt Rohleder fest.

Das sei ihre erste Aktion des WSA Main. Damit wollen wir zeigen, dass wir alle, von den einzelnen Ämtern, Bauhöfen, Stadtwerken und vielen weiteren Bereichen in der Region und bundesweit zusammenstehen. Der öffentliche Dienst ist sehr vielfältig und für alle Bürger wichtig. Ohne die Beschäftigten gibt es keine Daseinsvorsorge. „Wir zeigen, zusammen geht mehr“, so die Verdianer.

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Volkach, Ehrenamtliche Schöffen für nächste Amtsperiode gesucht

Verwaltungsgemeinschaft Volkach erarbeitet Vorschlagslisten – Bewerbungen und Vorschläge bis 31. März 2023 einreichen

Volkach. In diesem Jahr werden wieder ehrenamtliche Schöffinnen und Schöffen gesucht, die für eine Amtsperiode von fünf Jahren gewählt werden. Diese ehrenamtlichen Richterinnen und Richter kommen bei den Strafkammern und Jugendkammern der Landgerichte sowie bei den Schöffengerichten bzw. Jugendschöffengerichten der Amtsgerichte zum Einsatz.

Die Wahlen für die nächste Amtsperiode vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2028 finden in diesem Jahr statt. Da die Schöffinnen und Schöffen auf Vorschlag der Gemeinden bzw. der Jugendhilfeausschüsse bei den Jugendämtern von einem Wahlausschuss gewählt werden, erarbeitet die Verwaltungsgemeinschaft Volkach die Vorschlagslisten. Man kann sich selbst bewerben oder andere geeignete Personen vorschlagen.

Das verantwortungsvolle Amt einer Schöffin/ eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Urteilsreife. Das Amt kann nur von Bürgerinnen und Bürgern mit deutscher Staatsangehörigkeit ausgeübt werden, die zu Beginn der Amtsperiode am 01.01.2024 mindestens 25 Jahre und höchstens 69 Jahre alt sind.

Bewerbungsformulare findet man auf unserer Homepage (www.stadt-volkach.de ), im Internet unter www.schoeffenwahl2023.de oder bei der Verwaltungsgemeinschaft Volkach, Zimmer Nr. 14,

Marktplatz 1 in Volkach. Bewerbungen/ Vorschläge sind bis zum 31.03.2023 einzureichen.

Für Rückfragen steht das Team der Verwaltungsgemeinschaft Volkach telefonisch unter 09381/401-21 oder per E-Mail unter: wahlen@volkach.de  zur Verfügung.    

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Fahndungserfolg nach Raubdelikt-Zwei Tatverdächtige an der Grenze zu Österreich festgenommen

SENNFELD, LKR. SCHWEINFURT. Am späten Dienstagabend haben zwei Männer einen Sennfelder an seiner Wohnadresse heimgesucht, tätlich angegriffen und bestohlen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat leitete die Polizei sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Tätern ein. Zwei Tatverdächtige, die aus dem familiären Umfeld des Geschädigten stammen, wurden in Südbayern vorläufig durch Beamte der Grenzpolizei im Bereich Raubling festgenommen.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist nach vorliegenden Ermittlungserkenntnissen offenbar ein langjähriger Familienstreit. Dieser eskalierte am späten Dienstagabend, als zwei Männer den Geschädigten gegen 23.30 Uhr zu Hause aufsuchten und es im Hof des Wohnanwesens zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam. Laut Zeugenangaben soll es zu körperlichen Übergriffen zum Nachteil des Sennfelders gekommen sein, wobei auch ein Holzstab Verwendung gefunden haben soll. Zudem sollen die beiden Täter aus der Wohnung des Geschädigten einen vierstelligen Geldbetrag entwendet und sein Fahrzeug mit einer Schaufel demoliert haben. Sie flüchteten anschließend mit einem Pkw mit ausländischer Zulassung in zunächst unbekannte Richtung.

Als die Schweinfurter Polizei kurz nach Bekanntwerden der Tat am Einsatzort eintraf, war nur noch der Geschädigte vor Ort. Er musste aufgrund seiner Verletzungen vom Rettungsdienst versorgt werden. Nach aktuellen Informationen sind diese jedoch nicht schwerwiegend. Um die Ergreifung der flüchtigen Täter zu ermöglichen, leiteten die Beamten unverzüglich die notwendigen Fahndungsmaßnahmen in die Wege.

Am frühen Mittwochabend kontrollierten Beamte der Grenzpolizei einen Pkw, der offenbar in Richtung Südeuropa unterwegs war. Aufgrund der veranlassten Fahndung war schnell klar, dass es sich um das gesuchte Fluchtfahrzeug aus Sennfeld handelt. Die beiden Insassen im Alter von 33 und 35 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Auch die mutmaßliche Tatbeute wurde sichergestellt.

Am Donnerstag wurden die beiden Festgenommenen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen das Duo die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des Raubes und der gefährlichen Körperverletzung anordnete. Im Anschluss wurden die Beschuldigten in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall, insbesondere auch in Hinblick auf die genauen Hintergründe der Tat, werden von der Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt durchgeführt.

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Schweinfurter Mietspiegel neu aufgelegt

Schweinfurt – Die Stadt Schweinfurt hat den Mietspiegel unter Mitwirkung des Mietervereins Schweinfurt und Umgebung e.V. und des Haus- und Grundbesitzervereins Schweinfurt und Umgebung e.V. mit Stand 01.02.2023 fortgeschrieben.

Der Mietspiegel kann, wie in der Vergangenheit auch, als Anhaltspunkt für Mieten in freifinanzierten Wohnungen im Stadtgebiet verwendet werden. Für Wohnungen, welche mit öffentlicher Förderung gebaut wurden oder werden (sozialer Wohnungsbau), kann der Mietspiegel nicht als Richtlinie genutzt werden, solange für diese Wohnungen Bindungen nach dem Bayer. Wohnungsbindungsgesetz bestehen.

Der Mietspiegel stellt eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete dar. Er erfüllt nicht die wissenschaftlichen Voraussetzungen, die gem. den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches an einen sogenannten „qualifizierten“ Mietspiegel gestellt werden.

Die im Mietspiegel enthaltene und für den gesamten Stadtbereich gültige Tabelle beinhaltet die ortsüblichen Vergleichsmieten als Orientierungswerte, jeweils unterteilt nach Wohnungsgrößen und –qualitäten sowie nach den Baujahren der Objekte. Das im Mietspiegel zur Bestimmung der Wohnungsqualität enthaltene Punktesystem wurde bezüglich der Modernisierung der Heizungsanlage ergänzt. Zudem wurde das Punktesystem für den Endenergiebedarf des Gebäudes verändert.

Unter Berücksichtigung der in den vergangenen zwei Jahren festgestellten Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt im Stadtgebiet Schweinfurt waren die als Anhaltspunkt dienenden Mietpreis-Spannen durch moderate Erhöhungen zwischen 1 % und 5 % anzupassen. Dadurch kann sich beispielsweise der Mietpreis je Quadratmeter für eine 60 m² große und gut ausgestattete Wohnung, Baujahr 1955, mit WC, Bad oder Dusche sowie Zentralheizung von 5,40 €/m² auf 5,67 €/m² (340,20 €/monatlich) erhöhen. Für eine in Größe und Ausstattung vergleichbare Wohnung, Baujahr 1995, können künftig monatlich bis zu 7,68 €/m² (460,80 €/monatlich; bisher: 7,46 €/m²) angesetzt werden. Für eine Neubauwohnung mit 60 m² und guter Ausstattung, Baujahr ab 2018, kann eine monatliche Miete bis zu 9,11 €/m² (546,60 €/monatlich; bisher: 9,02 €/m²) vereinbart werden. Bei sehr guter Ausstattung der Wohnung kann sich der Mietpreis bis auf 9,56 €/m² (bisher: 9,47 €/m²), bei kleineren Wohnungen (unter 50 m²) auch bis zu 10,34 €/m² (bisher: 10,25 €/m²) erhöhen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die in der Tabelle genannten Mietpreis-Spannen als Richtwerte zu sehen sind, die Vermietern und Mietern die Möglichkeit geben, die für eine Wohnung angemessene Miete in eigener Verantwortung und unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des Einzelfalles zu vereinbaren.

Der neue Mietspiegel kann ab 01.02.2023 im Internet auf der Seite der Stadt Schweinfurt (www.schweinfurt.de) unter dem Suchbegriff „Mietspiegel“ kostenlos eingesehen und auch ausgedruckt werden. Wer gerne eine Papierfassung des Mietspiegels möchte, erhält diese für 5,00 € beim Bürgerservice im Rathaus.

News Schweinfurt

Neuer Festwirt für das Schweinfurter Volksfest 2023

Festwirtsfamilie Papert folgt auf Michael Hahn

Schweinfurt – Der langjährige Festwirt des Schweinfurter Volksfestes hat der Stadtverwaltung im Herbst letzten Jahres nach insgesamt 12-jähriger Zusammenarbeit mitgeteilt, künftig nicht mehr am Schweinfurter Volksfest teilnehmen zu können.

Die Stadt Schweinfurt hat nun als Nachfolger die in dritter Generation tätige Festwirtsfamilie Papert aus Bechhofen (Landkreis Ansbach) gewonnen. Die Besucher dürfen sich damit auf urig-gemütliche Atmosphäre im Festzelt und dem großzügig gestalteten Biergarten, der den Plätzen im Zelt atmosphärisch in Nichts nachsteht, freuen. Das Speisenangebot deckt nicht nur die typischen Volksfestschmankerl wie Haxen, Hendl, Spießbraten oder Spanferkel ab, sondern bietet auch Speisen für Vegetarier und Veganer. Hierbei setzt die Festwirtsfamilie möglichst auf lokale Lieferanten und regionale Großhändler.

Volksfestreferent Jan von Lackum zeigt sich glücklich darüber, dass erneut ein klassisches Festzelt auf dem Schweinfurter Volksfest vertreten sein wird: „Es ist immer schwieriger, überhaupt noch einen klassischen Festwirt mit großem Zelt für ein Volksfest engagieren zu können. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit der Familie Papert weiterhin auf eine professionelle Zusammenarbeit setzen können. Ich wünsche der Familie Papert viel Freude und Erfolg in Schweinfurt.“

Das Festzelt Papert ist unter anderem seit vielen Jahren auf den Nürnberger Volksfesten vertreten. Zur Eröffnung des Schweinfurter Volksfestes am 09. Juni 2023 lädt es nun auch in Schweinfurt zu einem Besuch ein.

Im Bild von links: Volksfestreferent Jan von Lackum, Joachim Papert, Christian Papert und Volksfestorganisator Manuel Nastvogel

Foto: Stadt Schweinfurt, Kristina Dietz

Es gab mal eine Zeit, da wurde die Presse eingeladen, um eventuell angenehme und unangenehme Fragen zu stellen!

Z.B. Warum dieser Wechsel nach so vielen Jahren Hahn?

News Landkreis Schweinfurt

Aktuelle Freizeitkarte des Landkreises Schweinfurt jetzt kostenlos erhältlich

Neuauflage der Taschenfreizeitkarte für den Landkreis Schweinfurt erschienen

Die Taschenfreizeitkarte für den Landkreis Schweinfurt ist in der aktualisierten 10. Auflage erschienen. Tipps für Ausflüge sind ebenso zu finden, wie ein Verzeichnis der Städte, Gemeinden und Ortsteile des Landkreises sowie ein Ausschnitt des Stadtplans von Schweinfurt auf der Rückseite.


Die Freizeitkarte, im handlichen Format, ist in der Tourist-Information Schweinfurt 360° im Alten Rathaus in Schweinfurt, im Landratsamt Schweinfurt sowie bei sämtlichen Inserenten ab sofort kostenlos erhältlich. Seit mehreren Jahren wird die beliebte Karte in Zusammenarbeit mit dem Städte-Verlag erstellt und zeigt das komplette Kreisgebiet im Maßstab 1:75.000.

Erhältlich in der Tourist-Information Schweinfurt 360°, Rathaus, Markt 1 während den aktuellen Winteröffnungszeiten Mo bis Fr von 10.00 bis 16.00 Uhr.


Bildnachweis:

Tourist-Information Schweinfurt 360° _ Florian Trykowski in Kooperation mit dem Städteverlag

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Brand in der Würzburger Bohnesmühlgasse

WÜRZBURG – Starke Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst wurden Donnerstagmorgen gegen 02:40 zu einem Wohnungsbrand in der Würzburger Bohnesmühlgasse alarmiert.

In einer Küche im Mehrparteienhaus war nach ersten Erkenntnissen ein Feuer mit starker Rauchausbreitung entstanden. Eine junge Erwachsene wurde bewusstlos aufgefunden und nach Rettung durch die Berufsfeuerwehr Würzburg vom Rettungsdienst mit Notarzt in das Klinikum Würzburg Mitte transportiert. Der Zustand der Frau wird als kritisch eingestuft. Fünf weitere Betroffene aus weiteren Wohnungen wurden zunächst vom Rettungsdienst der Johanniter. Würzburg und dann von der Schnelleinsatzgruppe Sondertransport des Bayerischen Roten Kreuzes in warmen Fahrzeugen betreut. Im Einsatz war auch ein Notarzteinsatzfahrzeug der Malteser.

Die Zusammenarbeit der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie mit der Integrierten Leitstelle Würzburg wurde von der Einsatzleitung sehr gelobt.

Bild: BRK Würzburg

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Dickere Lohntüten für die,die das Leben bunt machen

Landkreis Schweinfurt: 35 Maler- und Lackiererbetriebe mit 280 Beschäftigten

Egal, ob Häuserfassade, Küchenwand oder Kratzer auf der Kühlerhaube beim Auto: Maler und Lackierer im Landkreis Schweinfurt machen das Leben bunter und schöner. Für ihre Arbeit bekommen sie jetzt mehr Geld. „Mit der Januar-Lohnabrechnung, die Maler und Lackierer im Februar bekommen, gibt es einen deutlichen Sprung nach oben: Ein Geselle verdient jetzt 18,39 Euro pro Stunde. Er hat damit ein Lohn-Plus von 5 Prozent und 152 Euro mehr im Monat auf dem Lohnzettel, wenn er Vollzeit arbeitet“, sagt Michael Groha.

Der Vorsitzende der Handwerker-Gewerkschaft IG BAU Mainfranken spricht von einem „satten Euro-Anstrich“ beim Lohn, den die IG BAU bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk herausgeholt habe. Neben dem Lohn-Plus hat sich die Gewerkschaft nach eigenen Angaben auch noch für eine Inflationsausgleichsprämie von 600 Euro starkgemacht, die Betriebe, die der Innung angehören, bis zum April auszahlen müssen. Auszubildende bekommen 180 Euro, so die IG BAU. Für die von der Bundesregierung quasi als „Krisen-Puffer-Prämie“ geschaffene Sonderzahlung werden keine Steuern und keine Sozialabgaben fällig. Im Landkreis Schweinfurt gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur 35 Betriebe im Maler- und Lackiererhandwerk mit rund 280 Beschäftigten.

„Wichtig ist auch, dass der Mindestlohn fürs Streichen, Tapezieren und Lackieren deutlich nach oben gegangen ist: Wer den Job nicht gelernt hat und als Seiteneinsteiger arbeitet, muss ab April mindestens 12,50 Euro pro Stunde verdienen. Gelernte Maler dürfen nicht unter 14,50 Euro nach Hause gehen. Das sind die neuen untersten Lohnsockel – die Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende Michael Groha. Auch die Auszubildenden der Branche können sich ab Sommer über ein dickeres Portemonnaie freuen: Maler- und Lackierer-Azubis bekommen ab August 30 Euro pro Monat im ersten und zweiten Ausbildungsjahr mehr. Im dritten Lehrjahr verdienen sie dann 1.015 Euro – und damit 35 Euro mehr als bislang, so die IG BAU.

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Neue Startup Schmiede für die Region Schweinfurt

Erstmals startet der ZwoSieben Technologie Accelerator


Schweinfurt Anfang des Jahres wurde die neue Webseite der Startbahn27 veröffentlicht, die sich als zentrale Anlaufstelle für Startups und Gründungsinteressierte in der Region Schweinfurt etablieren soll. Die Veröffentlichung der neuen Webseite war gleichzeitig der Startschuss für den ZwoSieben Technologie Accelerator – der neuen Startup Schmiede in der Region Schweinfurt. Es handelt sich hierbei um ein 12-wöchiges Programm für Startups, Solo-Gründer:innen und anderen Gründungsinteressierten, die sich mit ihrer Geschäftsidee in einer frühen Entwicklungsphase befinden.
Ziel des Accelerator Programms ist es, die Teilnehmenden bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen und während dieses gesamten Prozesses zu begleiten. Die Gründer:innen werden innerhalb ihres Entwicklungsprozesses von Nico Hildmann, dem Leiter der Startbahn27, begleitet und von Branchenexpert:innen, Referent:innen sowie Mentor:innen individuell unterstützt. Der Accelerator legt dabei keinen Fokus auf bestimmte Regionen, jedoch auf Technologien wie Künstliche
Intelligenz, Robotik, Software und Hardware Lösungen.


Die Teilnahme am Programm ist kostenlos und es müssen keinerlei Unternehmensanteile abgegeben werden. Die Idee bleibt zu 100 Prozent in den Händen der Gründer:innen. Interessierte können sich ab sofort bis einschließlich 26. Februar 2023 für das kommende Programm bewerben. Informationen zur Bewerbung und eine Übersicht der Leistungen der Startbahn27 finden sich unter http://www.startbahn27.de.
Die Startbahn27 ist eine Initiative von Stadt Schweinfurt, Landkreis Schweinfurt, IHK Würzburg-Schweinfurt, HWK Unterfranken, Gründerzentrum GRIBS Schweinfurt, Wirtschaftsjunioren Schweinfurt und der Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

(Eine Marke der GRIBS Betriebs-GmbH Schweinfurt)
Nico Hildmann, Tel.: 09721 / 797-407, E-Mail: nico@startbahn27.de

Foto Nico Hildmann (Startup & Innovation Scout der Region Schweinfurt und Leiter der Startbahn27)
Logo ZwoSieben Technologie Accelerator

Mainfranken News

Jürgen Kost nicht länger Vorstand Sport bei den Kickers

Foto Würzburger Kickers

Der FC Würzburger Kickers und Jürgen Kost werden in der Zukunft getrennte Wege gehen.

Jürgen Kost hat den Aufsichtsrat der FC Würzburger Kickers AG und den Vorstandsvorsitzenden Benjamin Hirsch am Montag darüber informiert, dass er sein Amt als Vorstand Sport mit sofortiger Wirkung niederlegen wird.

„Wir bedauern die Entscheidung von Jürgen sehr, da er in den vergangenen Monaten seinen Anteil am sportlichen Umschwung bei den Kickers hatte. An dieser Stelle möchte ich ihm im Namen des Aufsichtsrates für seine geleistete Arbeit danken. Unser Sportdirektor Sebastian Neumann wird die Aufgaben von Jürgen Kost in der Zukunft übernehmen“, sagt Michael Grieger, der Aufsichtsratsvorsitzende der FC Würzburger Kickers AG, zur Entscheidung.

Mainfranken News

Was ist der Unterschied zwischen Pizza und Pinsa?

In immer mehr Restaurants findet sich das Trendgericht Pinsa auf der Speisekarte. Auch im Tiefkühlsortiment von Supermärkten ist Pinsa als Fertigprodukt erhältlich. Sowohl im Namen als auch in Aussehen und Geschmack ist der neue Trend der klassischen Pizza sehr ähnlich.

Eine Pinsa besteht aus einem länglich-ovalen Teigfladen, der vielfältig belegt werden kann, etwa mit Tomaten und anderem Gemüse, Rucola, Käse, Schinken oder Salami. Im Gegensatz zur Pizza wird eine Pinsa oft erst nach dem Backen belegt. „Der Hauptunterschied liegt jedoch im Teig“, sagt Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern. Typisch für eine Pinsa ist eine Mischung aus mehreren Mehlsorten. Neben Weizenmehl – wie für Pizza üblich – enthält sie meist einen Anteil an Reis- und Sojamehl. Das soll die Pinsa locker und gleichzeitig fester machen. Der daraus hergestellte Sauerteig darf außerdem sehr lange ruhen. „Die lange Fermentationszeit von bis zu 72 Stunden soll die Pinsa besonders schmackhaft und bekömmlich machen“, erläutert Ernährungsexpertin Danitschek.

Verbraucherzentrale Bayern e.V.
 

News Landkreis Schweinfurt

Landkreis Schweinfurt hat unterfrankenweit die niedrigste Schuldnerquote

Überschuldung der privaten Haushalte unterfrankenweit leicht zurückgegangen

Landkreis Schweinfurt. Im neuesten Ranking des jährlich veröffentlichten Schuldneratlas Unterfranken (Herausgeber: Creditreform Wirtschaftsforschung) belegt der Landkreis Schweinfurt den ersten Rang und weist mit 4,27 Prozent die niedrigste Schuldnerquote auf. Im bundesweiten Ranking der Kreise liegt der Landkreis Schweinfurt auf Platz 4.

Zum Stichtag 1. Oktober 2022 sind laut den aktuellen Zahlen demnach 4,27 Prozent der Privatpersonen im Landkreis Schweinfurt überschuldet. Damit ist die Überschuldung von Privatpersonen im Landkreis im Vergleich zum Vorjahr erneut zurückgegangen. Unterfrankenweit beträgt die Schuldnerquote in der aktuellen Erhebung 5,87 Prozent, 2021 betrug sie 6,17 Prozent.

Der Landkreis Schweinfurt liegt damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 8,48 Prozent (2021: 8,86). Deutschlandweit gesehen ist die Überschuldung von Privatpersonen seit 2018 weiterhin leicht rückläufig.

Die Autoren des aktuellen Schuldneratlas Deutschland machen jedoch insgesamt darauf aufmerksam, dass es unter anderem aufgrund der weiterhin hohen Verbraucherpreise und generell vor dem Hintergrund der globalen Problemlagen zu einem Anstieg der Überschuldung im Jahr 2023 kommen könnte.


Schuldnerberatung des Kolping-Bildungszentrums Schweinfurt leistet wichtigen Beitrag

Auch die Schuldnerberatung trägt einen wichtigen Teil zu dem konstant guten Abschneiden des Landkreises bei. Bei finanziellen Problemen steht diese weiterhin allen Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Landkreis Schweinfurt zur Verfügung.
Der Landkreis Schweinfurt unterstützte die von der Kolping-Bildungszentrum Schweinfurt GmbH betriebene Schuldnerberatungsstelle in Schweinfurt im Jahr 2022 mit rund 110.000 Euro.

Jede Bürgerin und jeder Bürger aus dem Landkreis, die oder der – aus welchem Grund auch immer – in die Schuldenfalle geraten ist, kann sich dort kostenlos mit professioneller Unterstützung bei der Bewältigung der Probleme helfen lassen.

Die Schuldnerberatung der Kolping-Bildungszentrum Schweinfurt GmbH ist am Fischerrain 2 in 97421 Schweinfurt und telefonisch unter 09721/738 959 0 oder per E-Mail an schuldnerberatung@kolping-bildung-schweinfurt.de erreichbar.

Mainfranken News

Meldungen der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 25.01.2023

Aus dem Landkreis

Holzdiebstahl im Wald

Stadtlauringen, Nähe Ellertshäuser See. Durch die Mitteilerin wurde am Dienstag, den 24.01.2023 gegen 10.00 Uhr der Diebstahl von 1,5 Ster Holz festgestellt. Letztmalig war die Mitteilerin am 17.01.2023 gegen 10.00 Uhr im Wald. Hinweise auf den oder die Täter liegen aktuell keine vor.

Pkw auf Aldi-Parkplatz verkratzt

Sennfeld, August-Borsig-Straße. Am Dienstag, den 24.01.2023 zwischen 09.20 Uhr und 09.35 Uhr wurde ein schwarzer VW Passat durch einen unbekannten Täter zerkratzt. Der Pkw weißt Schäden auf der Motorhaube, der Fahrertüre und dem Tankdeckel auf. Der Schaden beträgt rund 2000 Euro. Hinweise auf den oder die Täter liegen aktuell keine vor.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Mainfranken News

Volkacher Feuerwehrmann gewinnt Wettbewerb – Neues Design für Feuerwehrhandschuhe entwickelt

Volkach-Im Januar 2022 lobte das Feuerwehr-Magazin zusammen mit einem Hersteller für Feuerwehrhandschuhe bundesweit einen kreativen Wettbewerb aus. Gesucht wurde das Design für einen neuen Feuerwehrhandschuh. Robin Tschischka Pressesprecher der Volkacher Feuerwehr hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt und gleich zwei Vorschläge eingereicht. Beide haben es ins Finale geschafft und mit dem Handschuhe namens „Lines“ hat er unter etlichen Einsendungen den ersten Platz erzielt. „Auch im Einsatz sind immer wieder kreative Lösungen gefragt“, erzählt Robin während er die Idee hinter den Designs erklärt: „Mein Favorit war eigentlich das Modell Rainbow. Die bunten Farben sollten die oft tristen und traurigen Situationen im Einsatz ein kleines bisschen auflockern.“ Und ergänzt: „Allerdings habe ich noch mal ein eher klassisches Design entworfen, was dann letztlich auch die Mehrheit der Stimmen erreicht und damit gewonnen hat.“

 Ein vernünftiger und verlässlicher Handschuh ist für Feuerwehrleute unerlässlich. Er schützt die Ehrenamtlichen vor allerlei mechanischen Gefahren, mit denen sie im Einsatz ständig konfrontiert werden. Auf den Gewinn, 20 Paar Handschuhe im Wert von 1000€, freut sich Robin und die Mannschaft der Volkacher Feuerwehr. Der Prototyp des Handschuhs wurde bereits im Rahmen der Interschutzmesse, der Weltleitmesse für das Feuerwehrwesen, im vergangenen Jahr präsentiert und ist nun auch im Handel erhältlich.

Bild 1: Robin Tschischka von der Volkacher Feuerwehr mit den gewonnenen Handschuhen

Bild 2: Die beiden Designs welche von Robin Tschischka entworfen wurden und es beide in das Finale geschafft hatten

Mainfranken News

+++ Telefonbetrüger aktiv / „Falsche Polizeibeamte“ / „Enkeltrick“ +++

Aktuell kommt es in Unterfranken – insbesondere im Raum Hammelburg – vermehrt zu Anrufen sogenannter Callcenterbetrüger. Mit bekannten Maschen wie „Falsche Polizeibeamte“ oder dem „Enkeltrick“ versuchen Betrüger ihre Opfer zu Übergabe von Geld und Schmuck zu bewegen.



Die Polizei Unterfranken rät:

·         Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.

·         Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben!

·         Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!

·         Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen – bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!

·         Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!

Mainfranken News

Sensation: Foo Fighters bestätigt!

Exklusive Europa-Auftritte bei Rock im Park und Rock am Ring


Der letzte fehlende Hauptbühnen-Headliner steht fest: Die Foo Fighters spielen exklusiv bei Rock im Park und Rock am Ring. Die beiden Festival-Auftritte sind die einzigen europäischen Headline-Auftritte der US-amerikanischen Multiplatin-Rockband im Jahre 2023. Five Finger Death Punch und zahlreiche andere komplettieren das Line-Up.

Würzburg, 25.01.2023 Es ist ein Ereignis: Die Foo Fighters spielen dieses Jahr exklusiv bei Rock im Park und Rock am Ring. Seit ihrer Gründung durch den vormaligen Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl im Jahre 1994 wurden die Foo Fighters unter anderem elfmal mit dem Grammy Award ausgezeichnet, die Band erreichte zuletzt mit fünf aufeinanderfolgenden Alben die Top 5 der US-amerikanischen Billboard-Charts und ist mit 30 Millionen verkauften Alben eine der größten Stadion-Rockbands der Gegenwart.

Der Ort für ihre ersten Deutschland- Konzerte seit fünf Jahren ist nicht zufällig gewählt: Band und Festivals verbindet eine lange Freundschaft, zuletzt spielten die Foo Fighters 2018 zwei spektakuläre Headliner-Shows bei Rock im Park und Rock am Ring. Nach den Toten Hosen und Kings Of Leon steht mit den Foo Fighters somit der dritte Hauptbühnen- Headliner fest. Die Fans harter Klänge werden sich derweil über eine weitere spektakuläre Neubestätigung freuen, denn auch Five Finger Death Punch werden bei Rock im Park und Rock am Ring auftreten. Die Modern-Metaller gehören zu den erfolgreichsten harten Rockbands der vergangenen zehn Jahre und wurden vielfach mit Gold und Platin ausgezeichnet.

Ein alter Bekannter ist auch der deutsche Indie-Star Thees Uhlmann, der bereits 2006 mit seiner Band Tomte bei Rock im Park und Rock am Ring auftrat. Komplettiert wird das Line-up von der amerikanischen Metal-Band Bad Wolves, dem österreichischen Indie-Duo Cari Cari, den Glamrockern Steel Panther, den Indierock-Bands Yonaka und Pabst sowie von Die Nerven, der wichtigsten deutschen Diskursrockband der Stunde. Ebenfalls neu bestätigt wurden Sam Tompkins, Mod Sun und die Chemnitzer Indie-Band Blond. Mit den einzigen europäischen Auftritten der Foo Fighters in diesem Jahr und den weiteren Neuzugängen steht somit ein sensationelles Programm, das mit einer nie dagewesenen Breite und Exklusivität an hochkarätigen Künstler*innen einmal mehr die nationale Festivalszene anführt.

Die Toten Hosen verlängern ihre Live-Feierlichkeiten zum 40. Bandjubiläum und treten erstmalig in einem Kalenderjahr nur bei Rock im Park und Rock am Ring auf, wo sie 2023 ihre beiden einzigen Headline- Shows in Deutschland spielen. Auch Kings Of Leon und die britischen Metalcore-Pioniere Bring Me The Horizon kann man in diesem Sommer auf mitteleuropäischen Festivals ausschließlich bei Park und Ring erleben. Internationale Fan-Favoriten wie Rise Against, Limp Bizkit oder das Rock-Duo Tenacious D sowie die Alternative-Rocker Incubus, Evanescence um Sängerin Amy Lee, US-Superstar Machine Gun Kelly oder die Hardcore-Durchstarter Turnstile spielen ebenfalls exklusive Festivalshows auf den Rocks. Die Punkrock-Veteranen NOFX haben für ihre letzten Auftritte in Deutschland Park und Ring gewählt, denen die Festivals einen gebührenden Rahmen hierfür bieten. Rock im Park und Rock am Ring finden vom 2. bis zum 4. Juni 2023 auf dem Nürnberger Zeppelinfeld und am Nürburgring statt. Für beide Festivals sind aktuell noch Tickets verfügbar.

Rock im Park und Rock am Ring finden vom 02.06. bis 04.06.2023 am Zeppelinfeld/Nürnberg bzw.
am Nürburgring/Eifel statt.
Tickets und weitere Informationen unter http://www.rock-im-park.com und http://www.rock-am-ring.com.

Rock im Park | Rock am Ring

  1. – 04. Juni 2023
    Tickets: http://www.eventim.de/rarrip

http://www.rock-im-park.com | http://www.rock-am-ring.com

News Schweinfurt

Spatenstich für den Neubau der Körner Grundschule in der Bellevue

Schweinfurt – Der Neubau der Grundschule Bellevue ist Teil des Bebauungskonzepts im neuen, zukunftsgerichteten Stadtteil Bellevue in Schweinfurt. Als Ensemble mit dem Neubau der 2-Feld-Sporthalle und den Freianlagen sowie der Kindertagesstätte ergänzt sie auf dem ehemaligen Konversionsgelände Askren Manor das attraktive und zeitgemäße Wohnquartier im Westen der Stadt. In der Anna-Weichsel-Straße (Ecke Edmund-Hornung-Straße)
News Landkreis Schweinfurt

Neue Sandsteinmauer vor Filialkirche „St. Wendelin“ in Düttingsfeld

Besonderes Projekt im Rahmen der Straßenwärter-Ausbildung – Mitarbeiter des Kreisbauhofs bauen Sandsteinmauer vor Filialkirche „St. Wendelin“ in Düttingsfeld

Landkreis Schweinfurt. Alles andere als alltäglich ist die Ausbildung zum Straßenwärter bzw. zur Straßenwärterin im Landkreis Schweinfurt. Ein besonderes Bauprojekt am Ortseingang von Düttingsfeld ist dafür ein gutes Beispiel.

Nachdem die Fahrbahn der Kreisstraße SW 46 von Wiebelsberg nach Düttingsfeld auf sechs Meter erweitert wurde, musste die Böschung, die unterhalb der Filialkirche „St. Wendelin“ liegt, durch eine sogenannte Stützmauer abgefedert werden.

Sandsteinmauer setzt Filialkirche „St. Wendelin“ gelungen in Szene

Stützmauern bestehen in den meisten Fällen komplett aus Beton, doch grauer Beton hätte nicht zum Erscheinungsbild der Filialkirche „St. Wendelin“ gepasst. So entstand die Idee, eine Bruchsteinmauer aus Sandstein zu errichten, die das neugotische Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert gelungen in Szene setzt.

Zwei angehende Straßenwärter waren von Beginn an Teil des Bauprojekts. Gemeinsam mit ihrem Ausbilder, einem Maurer und einem Straßenwärter machten sie sich ans Werk. Zuerst galt es ein ausreichendes Fundament und eine Hinterschalung aus Beton und Stahl zu errichten. In einem zweiten Schritt wurden die Steinrohlinge zugeschnitten und mit Hammer und Meißel in Form gebracht, um sie abschließend mit Mauermörtel zu verbinden.

Nachdem Landrat Florian Töpper von diesem besonderen Projekt erfuhr, besuchte er das Team kürzlich direkt vor Ort: „Ich freue mich sehr über das großartige Engagement unserer Mitarbeiter des Kreisbauhofs. Solche Projekte zeigen, wie vielfältig und spannend die Ausbildung des Straßenwärters ist und welch starker Zusammenhalt im Team vorherrscht.“

„Dieses Projekt war für uns eine besondere Herausforderung und hat allen viel Spaß gemacht. Die Sandsteinmauer ist sehr gelungen und bleibt Düttingsfeld hoffentlich noch lange erhalten“, sagte Norbert Müller, Leiter des Kreisbauhofs des Landkreises Schweinfurt.

Nun ist das Bauprojekt fast abgeschlossen. Sobald es wieder wärmer ist, steht als letzter Schritt nur noch die Imprägnierung an.

In einer Bildergalerie unter www.landkreis-schweinfurt.de/aktuelles können sich Interessierte genauer ansehen, wie die Sandsteinmauer entstanden ist.

Im Bild 1: Die fast fertige Sandsteinmauer setzt die Filialkirche „St. Wendelin“ gelungen in Szene.

Foto: Norbert Müller/Landratsamt Schweinfurt

Im Bild 2: Landrat Florian Töpper (2. von links) vor Ort an der Baustelle in Düttingsfeld mit einem Teil des Kreisbauhof-Teams und Leiter Norbert Müller (1. von links).

Foto: Melina Bosbach/Landratsamt Schweinfurt

Mainfranken News

Rund 15,2 Millionen Euro für unterfränkische Feuerwehren

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken konnte den unterfränkischen Kommunen für ihre Feuerwehren im Jahr 2022 für die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und –geräten, für den Bau von Feuerwehrhäusern und für die Beschaffung von Endgeräten für den digitalen BOS-Funk Zuschüsse in Höhe von rund 7,7 Millionen Euro bewilligen und auszahlen. Die staatliche Förderung erfolgte – mit Ausnahme der Förderung des BOS-Funks – aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration.

Weitere 7,5 Millionen Euro wurden als Verpflichtungsermächtigungen bewilligt, die nach Bereitstellung entsprechender Mittel durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration voraussichtlich im Jahr 2023 ausgezahlt werden können.

Damit leistet der Freistaat Bayern einen wesentlichen Beitrag zur Leistungsfähigkeit des abwehrenden Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes.

News Schweinfurt

Ukrainische Kinder sagen Danke

Beeindruckende Fortschritte dank Willkommenskurs

Schweinfurt (16. Januar 2023) – Mit einer kleinen Feier bedankten sich ukrainische Kinder der Hugo von Trimberg Schule Niederwerrn beim Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn. Für das Schulteam und die Vertreter des Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn, Präsident Kurt Krause sowie Vizepräsidentin Petra Weingart, hatten die Kinder mit ihren Müttern Kuchen gebacken. Der Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn unterstützt bereits seit Frühjahr letzten Jahres die Willkommenskurse an sechs Schulen im Landkreis Schweinfurt – bisher mit 7.000 €. Auch wenn mittlerweile weniger Schüler/innen diese intensive Förderung brauchen, besteht nach wie vor Bedarf. Die Maßnahme wird daher an den Grundschulen in Niederwerrn und Poppenhausen weitergeführt.

In einer kurzen Ansprache stellte Konrektorin Niemeyer heraus, wie wichtig die Förderung der deutschen Sprache für das Leben der Kinder hierzulande ist.  Sie kamen ohne jegliche Deutschkenntnisse in Wort und Schrift an die Schule und müssen in den Regelklassen unterrichtet werden. Eine Situation in der sich die Kinder sehr allein fühlen. Im Willkommenskurs wird von Natalia Klein in hervorragender Weise den Kindern neben Deutschkenntnissen und Alltagskompetenz auch ein Stück Heimatgefühl vermittelt.

Alle Kinder hatten sich liebenswert vorbereitet. Beispielsweise gelang dem neunjährigen Mykhailo das Zungenbrechergedicht „Der Bratapfel“ und auch Valeria, Kira und Sofia trugen Geschichten vor. Weingart und Krause waren sichtlich beeindruckt von den sprachlichen Fortschritten und Leistungen der Schüler/innen. Sie dankten ihrerseits für das Engagement der Schule, was in Anbetracht der schwierigen Personallage nicht selbstverständlich ist.

Bild (von links): Georgia Niemeyer (kommissarische Schulleitung), Kurt Krause (Präsident Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn), Petra Weingart (Vizepräsidentin Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn), Natalia Klein (Lehrkraft Willkommensgruppe), Schülerinnen (Kira Chabanenko, Sofia Kubets, Mykhailo Korchmynskyi sowie vorne: Valeria Kyrchenko), Christina Fast (Lehrerin), Martina Dölling (erweiterte Schulleitung)

Foto: Bernd Meidel

Über Rotary
Rotary ist ein globales Netzwerk aus 1,4 Millionen Nachbarn, Freunden, Führungskräften und Problemlösern, die sich zusammenschließen und Maßnahmen ergreifen, um nachhaltigen Wandel in Gemeinwesen auf der ganzen Welt anzustoßen. Mit Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Wissen engagieren sich die Mitglieder von Rotary seit mehr als 110 Jahren, um das Leben anderer zu verbessern. Von der Förderung von Bildung und Frieden über die Bereitstellung von sauberem Wasser bis hin zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung arbeiten die Rotarier stets daran, die Welt zu einem lebenswerteren, besseren Ort zu machen. Besuchen Sie Rotary.de, um mehr über Rotary zu erfahren.

Mainfranken News

Tourismus nimmt wieder Fahrt auf

Gelungener Messeauftakt von Haßberge Tourismus e.V.: Als Aussteller der Tochtermesse

„Fahrrad- & WanderReisen“ auf der CMT (Caravan – Motor – Touristik) in Stuttgart präsentierte

das Team von Haßberge Tourismus die Region als attraktives Urlaubsziel für Radfahrer und Wanderer.

Das ist nur der Anfang einer Reihe geplanter Präsentationen und Werbemaßnahmen.

Die CMT gilt laut Messeveranstalter als weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit – dementsprechend groß war die Nachfrage am Messestand. Der Stand des Haßberge Tourismus auf der CMT sei stark besucht gewesen; vor allem die neuen (E-)Bike Erlebnisrouten und die überarbeitete Broschüre zum Burgen- und Schlösserwanderweg mit 22 Erlebnistouren wurden stark nachgefragt. „Das Interesse nach einer Auszeit in der Natur, insbesondere beim Radfahren und Wandern, ist in den vergangenen Jahren gestiegen und nimmt weiter zu“, bestätigt Susanne Volkheimer, Geschäftsführerin von Haßberge Tourismus.

Die Region positioniere sich ihrer Einschätzung nach als echter Geheimtipp bei Wanderern und Radfahrern. In diesem Jahr stehen noch weitere Messebesuche an, unter anderem auf der Freizeitmesse in Nürnberg und der Kulinea in Zeil am Main und den Präsentationen der Metropolregion Nürnberg. Haßberge Tourismus will die Region des Weiteren mit Online-Kampagnen, Pressereisen, Anzeigen und weiteren Cross-Marketing-Aktionen touristisch voranbringen.

Außerdem sind einige Veranstaltungen und Projekte für das Jahr geplant. Nach der umfassenden Überarbeitung und Aktualisierung der Themenrouten für Fahrradfahrer liegt der Schwerpunkt 2023 auf den Wandertouren. Bereits Anfang Januar ist die überarbeitete Broschüre „Von Burg zu Burg – Burgen erkunden und erleben“ erschienen. Momentan überarbeitet das Team von Haßberge Tourismus die Faltbroschüre und den Internetauftritt des Kelten-Erlebnisweges. Diese Route führt auf die Spuren der Kelten in Franken und Südthüringen: 261 erlebnisreiche Kilometer von der Werra über die Gleichberge und Haßberge durch den Steigerwald. Das Projekt ist eine Kooperation des Steigerwalds, der südthüringischen Gebiete Schmalkalden-Meiningen und Hildburghausen sowie von Franken Tourismus und ist in vier Wegabschnitte unterteilt. Der erste Streckenabschnitt führt von Meiningen nach Widderstatt (Jüchsen). Der zweite von Widderstatt (Jüchsen) nach Milz, der dritte von Herbstadt nach Zeil am Main und der vierte von Zeil am Main nach Bad Windsheim.

Höhepunkt des Tourismusjahres werden sicherlich die Feierlichkeiten zum 17. Europäischen Dorferneuerungspreis in Hofheim sein. Rund 1000 Besucher werden zu der Veranstaltung vom 11. bis 13. Mai erwartet, die unter dem Motto „Brücken bauen“ steht.

Im Frühjahr soll auch das neue thematische Radroutennetz mit einer Saisoneröffnungsveranstaltung eingeweiht werden. Die 23 Tages -und Halbtagestouren vermitteln (E-)Radfahrern unterhaltsames Wissen zu der Region. Bis zur offiziellen Eröffnung wird dann auch ein digitaler Entdecker-Guide fertig sein, der an verschiedenen Stationen der jeweiligen Route ausführliche Hintergrundinfos in Text und Bild direkt aufs Smartphone spielt.

Außerdem starten im Mai wieder die Freizeitbusse Burgenwinkel- sowie Bier- und Weinexpress, die an Sonn- und Feiertagen die schönsten Orte in den Haßbergen bis in den nördlichen Steigerwald ansteuern.

Weitere Informationen gibt es bei Haßberge Tourismus in Hofheim unter http://www.hassberge-tourismus.de oder telefonisch unter 09523/5033710.

Das Foto zeigt Mitarbeiter Christof Dilzer am Messestand von Haßberge Tourismus in Stuttgart.

Foto: Rebecca Liebenstein

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Standesamt Schweinfurt veröffentlicht Statistik 2022

Mehr als 1.000 Kirchenaustritte im Jahr 2022

(Zahlen in Klammern stellen die Zahlen der Jahre 2021 und 2020 dar)

Schweinfurt – Im Standesamt Schweinfurt, dessen Bezirk nicht nur Schweinfurt, sondern seit einigen Jahren auch die Gemeinden Dittelbrunn, Geldersheim, Schonungen, Schwanfeld, Üchtelhausen und Wipfeld umfasst, fanden auch im Jahr 2022 erneut zahlreiche Beurkundungen statt. Auffällig im Jahr 2022 ist vor allem der starke Anstieg der Kirchenaustritte.

Die Zahl der Geburten ist im vergangenen Jahr minimal gesunken.
Insgesamt wurden im Standesamt Schweinfurt im vergangenen Jahr 2.170 (2.353/2.381) Geburten beurkundet (1161 Jungen, 1009 Mädchen).  Dabei wurden fünf Babys zu Hause geboren, davon drei in Gemeinden, die die Aufgaben des Standesamtes an die Stadt Schweinfurt übertragen haben. Im vergangenen Jahr wurden dabei 72 Zwillinge geboren. Fast 70 % der Mütter waren verheiratet und ca. 77 % der Mütter sind deutsche Staatsangehörige482 der in Schweinfurt beurkundeten Babys können auch als neue Einwohner Schweinfurts begrüßt werden. Fast 70 % der Kinder haben einen Vornamen, ca. 27 % zwei und ca. 3 % drei Vornamen erhalten. Drei Babys haben mehr als drei Vornamen bekommen. Als beliebteste Namen wurde für Mädchen Mia, Emilia und Marie gewählt, die Jungen haben am häufigsten die Namen Ben, Leon und Leo erhalten.

Die Zahl der Sterbefälle ist im Jahr 2022 nur ganz gering gestiegen, sodass diese Entwicklung nicht ganz dem bundesdeutschen Trend entspricht. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1.808 (1.792/1.634) Sterbefälle beurkundet (931 Männer, 877 Frauen). 709 Verstorbene hatten ihren früheren Wohnsitz in Schweinfurt, 70 Verstorbene waren ausländische Staatsangehörige.

Die Zahl der Eheschließungen hat sich im vergangenen Jahr nach den beiden durch die Pandemie geprägten Vorjahren wieder leicht erhöht. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Standesamtsbezirk Schweinfurt 358 (337/314) Ehen geschlossen. Davon haben 38 Brautpaare hier geheiratet, obwohl sie keinen Wohnsitz im Standesamtsbezirk Schweinfurt haben, zusätzlich haben 52 Paare aus dem Standesamtsbezirk ein auswärtiges Standesamt für die Eheschließung gewählt. Im Rahmen der Aufgabenübertragung hat das Standesamt Schweinfurt 90 Eheschließungen von Paaren aus den Gemeinden beurkundet, insgesamt wurden 68 Trauungen auch in den Gemeinden von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vollzogen. Die an Samstagen angebotenen Trautermine werden gern angenommen und sind oft frühzeitig ausgebucht. Insgesamt wurden in Schweinfurt und in den Gemeinden im vergangenen Jahr an 30 Samstagen 117 Ehen geschlossen.
Knapp dreiviertel der Ehepaare wählten den Namen des Mannes, ca. 8 % den Namen der Frau zum gemeinsamen Ehenamen; insgesamt trägt in 20 Fällen einer der Partner einen Doppelnamen. 66 Paare (gut 18 %) haben keinen gemeinsamen Ehenamen bestimmt.
Im Jahr 2022 wurden im Standesamtsbezirk Schweinfurt acht gleichgeschlechtliche Ehen (drei von Männern, fünf von Frauen) geschlossen.

Die Zahl der Scheidungen von im Standesamtsbezirk Schweinfurt oder ggf. im Ausland geschlossenen Ehen betrug im letzten Jahr 148 (162/165) und ist damit im Vergleich zu den Vorjahren leicht gesunken.


Die Zahl der Kirchenaustritte ist im vergangenen Jahr trotz des Anstiegs im Vorjahr auch im Jahr 2022 erneut massiv gestiegen und entspricht damit auch dem bundesweiten Trend.
Insgesamt wurden im Standesamt Schweinfurt 1.080 Erklärungen aufgenommen (718/559), davon 681 Erklärungen von Schweinfurter Bürgerinnen und Bürgern. 335 Personen traten aus der evangelischen, 744 Personen aus der katholischen und eine Person aus einer anderen Religionsgemeinschaft aus.

News Schweinfurt

Zimmerbrand in den frühen Morgenstunden verlief glimpflich

Schweinfurt – Gegen 05:20 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Schweinfurt die Feuerwehren Schweinfurt und Dittelbrunn sowie den Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Schweinfurt zu einem Zimmerbrand in die Walter-Flex-Straße.

Dort war in einem Reihenmittelhaus aus ungeklärter Ursache ein Feuer im Erdgeschoss ausgebrochen. Die Bewohner des Hauses konnten sich noch in Sicherheit bringen und unternahmen erste Löschversuche bis zum Eintreffen des Löschzuges der Ständigen Wache.

Durch den sofort eingeleiteten Innenangriff unter schwerem Atemschutz mit zwei Trupps konnte der Brand auf einen Raum begrenzt werden. Bei der Absuche des Gebäudes und den Nachlöscharbeiten, welche sich durch eine hohe Brandlast als sehr umfangreich herausstellten, unterstützten die Freiwilligen Feuerwehren aus Schweinfurt und Dittelbrunn. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, neben den Bewohnern des Hauses konnten auch ein Hund und zwei Katzen nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen in den nichtbetroffenen Teil wieder zurückkehren.

Über die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch keine Aussage möglich. Insgesamt waren die Feuerwehren Schweinfurt und Dittelbrunn mit 30 Einsatzkräften vor Ort, die durch zwei Rettungswagen und den Einsatzleiter des Rettungsdienstes unterstützt wurden.

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Gekommen, um zu bleiben

Gekommen, um zu bleiben

Schonungen rollt für seine Neubürger den roten Teppich aus

Einmal im Jahr wird sprichwörtlich der rote Teppich ausgerollt: Dann nämlich, wenn alle Neubürgerinnen und Neubürger ins Rathaus eingeladen werden. Schon mit Anmeldung im Bürger- und Meldeamt erhalten Zugezogene die Einladung zu dieser „Einbürgerungsfeier“.

Das Ziel liegt für Bürgermeister Stefan Rottmann auf der Hand: Es soll sich weiter herumsprechen, dass Schonungen mit seinen Ortsteilen eine gefragte und beliebte Gemeinde, vor allem auch für Bürger mit höchsten Ansprüchen an Wohn- und Lebensqualität. Im Idealfall sollen Neubürger bis ins hohe Alter in der Großgemeinde leben.

Erstaunlich viele junge Familien haben sich unter die Gäste gemischt. Und auch ukrainische Mitbürger nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und um etwas über ihre neue Heimat zu erfahren.

Mit dem neuen Imagevideo Schonungens startete Bürgermeister Stefan Rottmann in einen kurzweiligen Abend. Neben einer Bildpräsentation sind es vor allem auch Videos, die die Vorzüge der Großgemeinde vermitteln sollen. Und so unternahm Rottmann eine Tour durch die Ortsteile. Auch Veranstaltungs- und Freizeittipps gab es aus erster Hand. Schonungen ist bekannt dafür, dass es seinen Bürgerinnen und Bürgern einen hohen Freizeitwert bietet. Und so staunten die zugezogenen Bürger, dass es in der 8.000-Einwohner-Gemeinde sogar einen Golfplatz, Mountainbike-Trail und ein Hallenbad gibt. Über hundert Vereine und Verbänden bieten ein breites Betätigungsfeld in Sport, Musik und Kultur. Schonungen hat sich vor allem auch einen Namen als Weinanbau und Bierbrauer-Gemeinde gemacht. Sogar der Strom wird aus Windkraft gewonnen. „Theoretisch könnten wir uns selbst mit Energie und Lebensmittel versorgen!“, sagte Rottmann mit einem Augenzwinkern.

Der Bürgermeister nahm in seiner Präsentation vor allem auch die Infrastruktur in den Fokus. Stadtbus, Autobahnanbindung, eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten, ein Bahnhaltepunkt, der Mainradweg, vielfältige Bildungs- und Betreuungseinrichtungen schätzen die Bürgerinnen und Bürger sehr.

Traditionell sucht Rottmann im Rahmen des Neubürgerempfangs den Schulterschluss zum heimischen Gewerbe, denn die suchen schließlich auch neue Stammkunden: Und so sorgten vor allem die heimischen Betriebe für die kulinarische Bewirtung. So gab’s Bier und Limo von Martins-Bräu, Partygebäck von Cafe Rohr, eine Gulaschsuppe von der Hofmetzgerei Heiko Schmitt. Der Alban-Kreis verköstigte die Gäste mit Wein aus der Partnerstadt Alban, Reifen-Kress übernahm den Sektempfang. Und die VR-Bank bzw. Flessabank sponserte ein paar kleine Geschenke.

Es war ein rundum gelungener Abend: Schnell entstanden neue Kontakte und Freundschaften. „Darum geht es uns eigentlich hauptsächlich: Dort wo neue Freundschaften und Verbindungen entstehen, fühlt man sich wohl und wird man heimisch!“, erklärt Rottmann. So wundert es nicht, dass der Neubürgerempfang Vereinen schon viele Neumitglieder beschert, haben bzw. sogar unter den Zugezogenen neue Hausärzte gefunden wurden, die nun in Schonungen praktizieren.

Fotos: Mit einer Nachbildung des Ortsschildes ließen sich viele Neubürgerinnen und Neubürger gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Rottmann fotografieren. Laut einer aktuellen Umfrage, können alle Zugezogenen ihren Ortsteil und damit auch die Gemeinde Schonungen als Wohnort sehr empfehlen.

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„Vom Weg, den ZF konsequent geht, profitiert die Umwelt enorm“

MdB Janecek und MdL Knoblach im Dialog mit ZF in Schweinfurt

„ZF hat als einer der ganz großen Zulieferer auf den größten Transformationsprozess in der Geschichte der Automobilbranche frühzeitig reagiert und erkannt, dass die Zukunft der elektrifizierten Antriebstechnik gehört“. Das erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher und Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Dieter Janecek am Ende seines mehrstündigen Aufenthalts im Schweinfurter ZF-Werk. Bei dem von seinem Schweinfurter Landtagskollegen Paul Knoblach initiierten Dialog waren unter anderen mit Manfred Süß und Hans-Jürgen Schneider der aktuelle und frühere Standortleiter die kompetenten Gesprächspartner.

Beim Epochenwechsel mit neuartigen Antriebslösungen spielt im ZF-Konzern der Standort Schweinfurt mit seinen rund 9300 Mitarbeitern eine wichtige Rolle. Das Schweinfurter Team entschied sich bereits 2015 für eine neue Technologie, um die Konstruktion und Fertigung von E-Motoren effizienter zu gestalten.
2016 entstand in Schweinfurt der Hauptsitz der neu gegründeten ZF Division E-Mobility. 2018 kamen die ersten E-Achsantriebe auf den Markt. 2020 erklärte ZF dann zum Wendejahr und stoppte die Weiterentwicklung von Produkten für den rein verbrennungsmotorischen Antriebsstrang. Die Transformation wird auch wegen des Fachkräftemangels durch gezielte Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der vorhandenen Mitarbeiter begleitet, vor allem in den nun nötigen neuen Berufsfeldern wie der E-Technologie, Fachinformatik oder Robotik

Bisher wurden in den E-Mobility-Fertigungshallen im Werk Süd im Schweinfurter Gewerbegebiet Hafen zwei Millionen E-Motoren gefertigt. Sie sparen über die durchschnittliche automobile Lebensdauer eines Verbrenners von 15 Jahren gerechnet circa 45 Millionen Tonnen CO2 ein. Um dasselbe Einsparpotenzial
mit erneuerbaren Energieträgern zu realisieren, müsste ein Windpark mit 80
Windturbinen 25 Jahre lang am Netz sein. Gewaltige Zahlen.

Beeindruckt waren die Grünen Gäste, neben Janecek und Knoblach waren das noch Kreisrat Thomas Vizl und Stadtrat Reginhard von Hirschhausen, aber auch von den unzähligen bisher schon vollzogenen und noch geplanten Schritten, um das erklärte Ziel des ZF-Konzerns zu erreichen: Klimaneutralität soll bei ZF in Schweinfurt bereits 2030 erreicht sein. Als eines der größten Projekte regenerativer Stromerzeugung ist hier die Photovoltaikanlage Werk Nord mit einer Spitzenleistung von 2,5 Megawatt zu nennen. Sie spart 1.250 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Im Werk Süd ist eine zweite Anlage in Planung. Fortgesetzt wird der Aufbau von E-Ladesäulen, von E-Firmenfahrzeugen sowie das Angebot EBike-Leasing für Mitarbeiter.

Janecek, Knoblach und Co. nahmen als Grüne natürlich mit Freude zur Kenntnis, dass mittlerweile 98 Prozent der Abfälle am Standort recycelt werden, dass 10.000 Kubikmeter Trinkwasser durch Einsatz von Brunnenwasser ersetzt und 170 Tonnen Altöl im Jahr durch Zweitraffinate wiederverwendet werden.
„Vom Weg, den ZF konsequent geht, profitiert die Umwelt enorm“, so Janecek. Knoblach sprach sogar von einem „vorbildhaften Handeln“. Der Anregung des auch stellvertretenden Landrats Thomas Vizl, über eine wie auch immer geartete Beteiligung an den in etlichen Windvorranggebieten im Raum Schweinfurt geplanten neuen Windrädern nachzudenken, zeigte sich die ZF-Führungsriege aufgeschlossen gegenüber.

Dem mehrstündigen Besuch bei ZF folgte ein Abstecher von Janecek ins Landratsamt, wo Landrat Florian Töpper dem wirtschaftspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion und langjährigen Vorsitzenden der bayerischen Grünen (2008 bis 2014) über den geplanten neuen Wirtschaftsstandort in der ehemaligen
US-Kaserne Conn Barracks informierte.

Foto:
„Den wirtschaftspolitischen Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion Dieter Janecek (Dritter von rechts) und den Schweinfurter Landtagsabgeordnete Paul Knoblach (zweiter von links) informierten ZF-Standortleiter Manfred Süß (links) und sein Vorgänger Hans-Jürgen Schneider (rechts) über die Transformation zur E-Mobilität. Beim Besuch im Werk Süd in Schweinfurt waren außerdem Stadtrat Reginhard von Hirschhausen (verdeckt dahinter) sowie Kreisrat und weiterer stellvertretender Landrat Thomas Vizl (zweiter von rechts) dabei. Foto: Hannes Helferich“

News Schweinfurt

Bewerbung Jugendschöffenwahl 2023

Vorschlagsliste liegt bis zum 03. Februar im Bürgerservice des Rathauses aus

Schweinfurt – Mit Ablauf des Jahres 2023 endet für die Jugendschöffen die derzeitige Berufung. Eine neue Vorschlagsliste ist vom Stadtjugendamt Schweinfurt zu erstellen, in der für die Wahl der Jugendschöffen mindestens 14 Männer und 14 Frauen aufzunehmen sind.

Die Bewerbung zur Aufnahme in die Vorschlagsliste für die Schöffenwahl 2023 liegt bis zum Freitag, 03. Februar im städtischen Bürgerservice im Rathaus aus.

Interessenten müssen mindestens ein Jahr in Schweinfurt wohnen, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und das 25. Lebensjahr vollendet haben. Bis zum Ablauf des Jahres 2023 sollten sie das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Jugendschöffen sollen erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein. Nach Möglichkeit sind geeignete Personen aus allen Kreisen der Bevölkerung, vor allem auch Eltern und Ausbilder, zu berücksichtigen.

Mainfranken News

Erneuerbaren Energie als Chance für Bauern?

Würzburg (ruf) – Der Unterfränkische Unternehmertag für Landwirte fand heuer zum 10. Mal statt. Er wird von der Regierung von Unterfranken, den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, dem Bayerischen Bauernverband, der bayerischen Jungbauernschaft und dem Verband für landwirtschaftliche Fachbildung gemeinsam ausgerichtet. Auch heuer war das Ganztags-Seminar wieder als Online-Veranstaltung organisiert, weil sich das in den letzten beiden Jahren für die landwirtschaftlichen Teilnehmer einfach als praktischer erwiesen hatte. Und die Teilnahme war entsprechend gut: ca. 225 Landwirte verfolgten die Vorträge der Fachleute rund ums Thema „Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen“ aus landwirtschaftlicher Sicht.

Derzeit werden bei auch in Unterfranken viele Flächeneigentümer von Planungsfirmen angesprochen, damit die ehrgeizigen Ausbauziele für erneuerbare Energien auch auf landwirtschaftlich genutzten Flächen umgesetzt werden können. Vom Technologie- und Förderzentrum Straubing stellten Gawan Heintze und Daniel Eisel insbesondere verschiedene Konzeptionen von Agri-Photovoltaikanlagen vor, also Anlagen, in denen neben der Stromgewinnung auch aktive Landwirtschaft betrieben werden kann. In dieser Anlagenform sehen sie trotz der höheren Baukosten, insbesondere Vorteile bei der Förderung und der Steuergestaltung. Alois Hadeier von C.A.R.M.E.N. e.V. referierte über Strom-Speichermöglichkeiten in der Landwirtschaft. Aktuell ist nur die Glättung von Tagesspitzen der Stromerzeugung durch Kurzzeitspeicherung zur Optimierung des Eigenverbrauchs wirtschaftlich und empfohlen. Dafür hat man mit einem Stromspeicher aber eine Notstromversorgung für kurzzeitige Stromausfälle. Danach stellte Franz Xaver Demmel, ein Bio-Landwirt und Ingenieur für Bauwesen und Umwelttechnik, seinen Milchvieh-Betrieb in Königsdorf im Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen vor. Bei ihm ist der ganze Betriebsablauf der optimalen Eigenstromnutzung aus der Dach-PV-Anlage untergeordnet. Er sieht enormes Potenzial bei den Bauernhöfen, die mit unterschiedlichen Konzepten einen erheblichen Beitrag zur dezentralen Energieerzeugung liefern könnten, wenn dies politisch gewollt sei. Josef Neiber von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft zeigte Möglichkeiten zur Energie-Einsparung und zur Optimierung der Eigenstromnutzung in verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben auf. Heiko Lukas von der Regierung von Unterfranken referierte über die Praxis im Genehmigungsverfahren von Freiflächen-PV-Anlagen und zeigte Optimierungspotenzial für die Planung auf. Michael Diestel, der als Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbandes in Rhön-Grabfeld und der Agrokraft GmbH seit Jahren Erfahrung in der Realisierung von bürgernahen Energieprojekten hat (Freiflächen-PV-Anlagen, Biogasanlegen, Windkraftwerke), plädierte dafür die geforderte Energiewende vor der eigenen Haustür selbst zu gestalten, um den Mehrwert im Dorf zu behalten. Er hatte erfolgreiche eigene Projekte als Anschauungsmaterial dabei.

Zum Abschluss fasste der Bezirksvorsitzende des VLF, Matthias Ruß aus Brünnstadt die Veranstaltung mit einem eher gemischten Fazit zusammen: Der aktuelle Boom bei erneuerbaren Energien wird nur wenigen ehemaligen und noch weniger aktiven Bauern nützen. Die Flächen werden aber für alle erneut knapper und die Praxis zeigt, dass das erwirtschaftete Geld meist nicht in der Region bleibt. Das Thema sei dennoch wichtig, für alle und die aktuellen Informationen hilfreich.